Veranstaltungen

11. April 2018 , 17:00 Uhr - 17. April 2018 - 00:00 Uhr
Film

Ja, Andrei Iwanowitsch

Programm:

Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. 1926 geboren, lebt der heute 92-jährige in Minsk in Belarus.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Andrei Iwanowitsch zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und musste zunächst in Leipzig arbeiten, später wurde er als Gefangener im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert.

Der ehemalige ASF-Sommerlagerteamer Hannes Farlock lernte Andrei Iwanowitsch im Minsk kennen und entwickelte mit ihm über mehrere Jahre einen engen Kontakt. Mit der Idee einen Film zu machen, begleitete er ihn zusammen mit einem Team über ein Jahr hinweg in verschiedensten Alltagssituationen – beim Imkern auf der Datscha, bei Wodka und Wurststullen mit der Nachbarin, am Geburtstag seiner Freundin Galina Mihailovna oder während seiner Arbeit als Nachtwächter. Gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch fuhren sie zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar.

Der Film bietet zudem seltene Einblicke in ein liebenswertes und zu Unrecht fast vergessenes Land im Herzen Europas, Belarus, in dem ASF seit nun mehr 26 Jahren mit Sommerlagern und Freiwilligen präsent und aktiv ist. 

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zeigt "Ja, Andrei Iwanowitsch" am Mittwoch, den 11.April um 17 Uhr im Kino Central in Berlin. Nach dem Film gibt es die Möglichkeit des Gespräches mit Hannes Farlock, sowie dem Protagonisten des Films – Andrei Iwanowitsch.

Gezeigt wird der Film im Originalton mit deutschen Untertiteln. Das anschließende Gespräch wird Russisch/Deutsch übersetzt.

Weitere Informationen zum Film und den Trailer finden Sie auf: www.andrei-iwanowitsch.de

11.April 2018, 17 Uhr

Kino Central, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Bei der Filmvorführung handelt sich um ein Team-Screening, die offizielle Premiere des Films soll im Spätfrühling 2018 auf einem größeren Filmfestival erfolgen. 

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".

Ort:

Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Veranstalter: