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5. Oktober 2010 - 13. Februar 2011
Ausstellung

Juden in Argentinien. Porträts zum zweihundertjährigen Jubiläum

Programm:

 

5. Oktober 2010 – 13. Februar 2011
Ehrengast 2010 der Frankfurter Buchmesse
Museum Judengasse

Die argentinischen Juden sind – 200 Jahre nach der Gründung des Staates – ein untrennbarer Bestandteil der pluralistischen und demokratischen Gesellschaft Argentiniens. Ihren Beitrag zu Entwicklung und Wachstum des Landes zeigen die sieben Abteilungen dieser Ausstellung, die stattfindet, wenn Argentinien als Ehrengast der Buchmesse Deutschland besucht.

Die jüdische Gemeinde in Argentinien ist die größte spanischsprachige und die siebtgrößte der Diaspora. Sie hat einen intensiven und kreativen Lebensstil entwickelt voller kultureller, institutioneller, sozialer Ausdrucksformen. Diese spiegeln sowohl ihre besondere Eigenschaft als Einwanderungsgruppe als auch ihre Eingliederung in die argentinische Gesellschaft als Ganzes.

Die mit verschiedensten Porträts gestaltete Ausstellung führt durch die Geschichte der jüdischen Anwesenheit in Argentinien, belegt Lebenserfahrungen, die sich aus Jahrzehnten in der Stadt und auf dem Lande entwickelten, glücklichen und traurigen, lebendigen aus der Gegenwart und vergangenen, die Spuren in den Seelen und Körpern hinterließen. Porträts, die die Menschen in der Vielfalt, aber doch als Teil einer gemeinsamen Identität zeigen.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die Verpflichtung zur Erinnerung an den Holocaust, die letzte Militärdiktatur in Argentinien und das Attentat gegen die AMIA.

Eine Ausstellung des Organisationskomitees für die argentinische Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse 2010 als Ehrengastland (Ministerium für Außenbeziehungen, Welthandel und Kultus der Republik Argentinien) in Zusammenarbeit mit der AMIA (Asociación Mutual Israelita Argentina) und der Botschaft der Republik Argentinien in Deutschland.

Allgemeine Idee und Installationen: Elio Kapszuk
Projektkuratoren: Elio Kapszuk – Ana E. Weinstein

Ort:

Veranstalter: