Veranstaltungen

6. November 2013 , 19:00 Uhr
Vortrag Diskussion

KONTINUITÄTEN IN DER VERFOLGUNG – DIE KRIMINALISIERUNG DER SINTI UND ROMA UND DER HOMOSEXUELLEN NACH 1945

Programm:

Das Ende des „Dritten Reichs“ bedeutete nicht das Ende der
Verfolgungs- und Leidensgeschichte der Sinti und Roma und
der Homosexuellen. Beinahe nahtlos wurde deren Ausgrenzung
und Diskriminierung fortgeführt. Die von der Kriminalpolizei
im „Hotel Silber“ weiter betriebenen Nachstellungen
und Schikanen bestätigten und prägten die Ressentiments
gegen die Minderheiten.
Dr. Silvio Peritore (stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats
Deutscher Sinti und Roma) referiert über den verdrängten
Völkermord an den Sinti und Roma und die fortgesetzte
Diskriminierung. Joachim Stein (geschäftsführender Vorstand
des schwul-lesbischen Zentrums Weissenburg in Stuttgart)
spricht über die Kontinuitäten in der Verfolgung der Homosexuellen
nach 1945. Das sich anschließende Gespräch wird
moderiert von Albrecht Ackermann (Lehrbeauftragter an
der Hochschule Esslingen im Projekt „Erziehung nach
Auschwitz“). An dem Gespräch nimmt auch Thomas Ulmer
(Bundesvorsitzender des Verbands lesbischer und schwuler
Polizeibediensteter) teil.

 

Information und Anmeldung
Haus der Geschichte
Baden-Württemberg
Tel. 0711/212 3989
Fax 0711/212 3979
besucherdienst@hdgbw.de

 

Flyer zum Download

Ort:

„Hotel Silber“ Dorotheenstr. 10 70173 Stuttgart

Veranstalter:

Haus der Geschichte Baden-Württemberg