Veranstaltungen

17. März 2016 , 19:00 Uhr

Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück

Programm:

VERNISSAGE

In der Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges gibt es nur noch wenige nahezu „blinde Flecken“. Dazu gehört die Rolle der etwa eine Million Soldatinnen, die als Angehörige der Roten Armee gegen die Wehrmacht kämpften. Erst recht unerforscht ist das Schicksal der in deutsche Kriegsgefangenschaft geratenen Rotarmistinnen. Um diese weiblichen  Kriegsgefangenen geht es in der Ausstellung. Die bisher zugänglichen Quellen  liefern kein vollständiges Bild. Dennoch gibt es Erkenntnisse über Gefangenschaft sowie Zwangsarbeit und KZ-Haft, in die die Rotarmistinnen entgegen den Regeln des Völkerrechts meist überführt wurden. Die sowjetischen Militärmedizinerinnen im KZ Ravensbrück bilden eine Gruppe, über die relativ viel bekannt ist und die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eine ungleich größere Überlebenschance hatte. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.


Begrüßung:
Dr. Jörg Morré |
Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

Begrüßung:

Dr. Insa Eschebach | Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück /

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Einführung:
Dr. Ramona Saavedra Santis | Kuratorin der Ausstellung

Vortrag:

Andrea Moll | Osteuropahistorikerin bei der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück /

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und des Deutsch-Russischen

Museums Berlin-Karlshorst

Gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)

Mit freundlicher Unterstützung des Militärmedizinischen Museums, Sankt Petersburg

 

Einladung als Download (pdf)

 

Ausstellung vom 18. März bis 19. Juni 2016

Eintritt
frei

Verkehrsverbindung:

Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Zwieseler Straße 4 | 10318 Berlin

www.museum-karlshorst.de

 

S-Bhf Karlshorst, S 3, Bus 296

U-Bhf Tierpark, U5, Bus 296

Ort:

Veranstalter: