Veranstaltungen

15. Mai 2017 , 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Tagung / Seminar / Workshop 1 permanent

Kulturgut aus der NS-Zeit fachgerecht und rechtssicher ausstellen

Programm:

In vielen kleinen Museen finden sich Objekte aus der Zeit des Dritten Reiches. Seien es Orden mit Hakenkreuzen, Erinnerungen an Reichsarbeitsdienstlager und nicht zu vergessen, die Zeugnisse des Westwalls.

Für Museen als Bildungseinrichtungen stellt diese Epoche einem wichtigen Aspekt für die staatsbürgerliche Aufklärung dar. Wenn z. B. einfach Orden mit NS-Emblemen in Vitrinen ohne Kommentar präsentiert werden, setzen Sie sich der Gefahr aus, strafrechtlich belangt zu werden. Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist nach dem deutschen Strafrecht ein Vergehen und ist nur unter genau festgelegten Bedingungen möglich.

Insbesondere für ehrenamtlich geführte Museen werden in dem Seminar, das in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) angeboten wird, daher wichtige Regeln und Hinweise vermittelt, was bei der Ausstellung von Kulturgut aus der NS-Zeit zu beachten ist.

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Referenten:
NN, Bildungsreferent/in der Akademie Vogelsang IP / NS-Dokumentation
Dr. Albrecht Gill, NS-Dokumentationszentrum ehemaliges KZ Osthofen, eine Einrichtung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB)

Kosten:
Für Mitglieder des Museumsverbands Rheinland-Pfalz ist die Teilnahme an dieser Veranstaltung kostenfrei! Es fällt lediglich der Anmeldebeitrag von 10,- € an. Für Nichtmitglieder beträgt der Teilnahmebeitrag zusätzlich 50,- €.


Anmeldung

Ort:

Stadt- und Festungsmuseum im Ludwigstor | Ludwigsring 2, 76726 Germersheim

Veranstalter:

Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V.