Veranstaltungen

30. Januar 2013 - 12. August 2013
Ausstellung

Kunst in Berlin 1933–1938

Programm:

Seit ihrer Gründung sieht es die Berlinische Galerie als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, Werke jener Künstler zu sammeln, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten verfolgt oder in ihrer Arbeit stark eingeschränkt wurden. Anlässlich des Berliner Themenjahres 2013 „Zerstörte Vielfalt“ rücken die vergessenen, verfemten Künstler in den Fokus: unter anderen Jankel Adler, Lou Albert-Lasard, Gottfried Heinersdorff, Rudolf Jacobi, Peter Lipman-Wulf, Anne Ratkowski, Joachim Ringelnatz, ihre Galeristen und Sammler sowie der Architekturkritiker Werner Hegemann. Sie wurden mit Berufsverbot belegt, verfolgt, ins Exil getrieben oder gar umgebracht. Ihr Schaffen geriet dadurch in Vergessenheit.

Die Berlinische Galerie erinnert nun an die abgebrochenen Karrieren und zerstörten Existenzen, die die nationalsozialistische Herrschaft verschuldet hat. Werke und Dokumente der Künstler werden im Kontext der Sammlungspräsentation ausgestellt, zu deren Hauptwerken Arbeiten von Max Beckmann, Otto Dix, Otto Freundlich, Naum Gabo, Raoul Hausmann, Hannah Höch, Jeanne Mammen, Ludwig Meidner, Felix Nussbaum, Erich Salomon, Arthur Segal und Hans Uhlmann gehören.

 

Öffnungszeiten

Mittwoch-Montag 10:00-18:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Eintritt

Tageskarte 8 Euro
Ermäßigt 5 Euro
Jeden ersten Montag im Monat 4 Euro
Freier Eintritt bis 18 Jahre

Ermäßigung bei Vorlage eines Tickets des Jüdischen Museums Berlin am Tag des Erwerbs und an den zwei folgenden Tagen. Dieses Angebot gilt auch umgekehrt.

Ort:

Berlinische Galerie

Veranstalter:

Berlinische Galerie