Veranstaltungen

27. Januar 2021 - 27. März 2021
Gedenkveranstaltung

#LichterGegenDunkelheit am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Programm:

Über 100 Gedenk- und Bildungsstätten beteiligen sich an bundesweiter Aktion


Am 27. Januar 2020 setzten sich in einer bundesweiten Aktion Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus mit einem "Beleuchtungs-Flashmob" in Szene. Die Aktion wird zum 27. Januar 2021 fortgeführt - dieses Jahr aber auf Distanz, ohne "Mob".

Kerzen, Beamer, Scheinwerfer, Projektionen oder Hintergrundbeleuchtungen, Farben, Schriftzüge, Bilder oder Filme: Am 27. Januar 2021 werden vielgestaltige Lichter gegen Dunkelheit an über 100 Gedenkorten aufscheinen. Sie erinnern an diesem Tag, dem 76. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, an die Opfer des Nationalsozialismus und sie sollen auf die Arbeit der vielfältigen Gedenk- und Bildungsstätten, der Gedenkinitiativen und -orte aufmerksam machen.

Fotos und Videos der Aktion können unter dem Hashtag #LichterGegenDunkelheit auf Twitter und Instagram geteilt werden. Sie werden auf einer Social Media Wall auf der Webseite Lichter-Gegen-Dunkelheit.de kontinuierlich gesammelt. Die Webseite LichterGegen-Dunkelheit.de macht zudem über eine Deutschlandkarte und über eine alphabetische Liste die beteiligten Orte und Institutionen sichtbar. Sie weist auf weitere Online-Aktivitäten hin. Lichter-Gegen-Dunkelheit.de will zur Vernetzung und Sichtbarkeit der NS-Gedenkorte während des fortgesetzten Pandemie-Lockdowns beitragen.

Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Deborah Hartmann, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der WannseeKonferenz, und Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors:

"Wir setzen uns an den historischen Orten für eine fundierte und differenzierte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, seinen Ursachen, Verbrechen und Folgen ein - eine Auseinandersetzung, die zur Selbstreflexion einlädt. Damit treten wir entschieden den Verschwörungsmythen, der Relativierung der Shoah und dem Geschichtsrevisionismus entgegen, wie sie unter anderem auf den Demonstrationen gegen eine angebliche 'Corona-Diktatur' zum Ausdruck kamen.

Wir engagieren uns für eine Bildungsarbeit, die die Vielfalt unserer Gesellschaft sichtbar macht und wertschätzt. Gedenkstätten zeigen ideologische Kontinuitätslinien auf, benennen gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus und tragen damit dazu bei, dass die Zivilgesellschaft ihnen entgegentreten kann. Am 27. Januar machen wir mit der Aktion #LichterGegenDunkelheit auf diese wichtig Arbeit aufmerksam."


Weitere Informationen:

Eike Stegen Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Tel.: 030 80 50 01-38 / E-Mail: stegen@ghwk.de

Ort:

Veranstalter:

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz