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14. September 2014

Niedersächsische NS-Gedenkstätten und Initiativen laden ein zum "Tag des offenen Denkmals"

Programm:

An den historischen Stätten der Verbrechen des NS-Regimes dokumentieren Gedenkstätten und ehrenamtliche Initiativen die Geschichte des Nationalsozialismus und seine Folgen vor Ort. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung und zur Erinnerungskultur. Dabei sind noch vorhandenen Bauten oder deren Relikte für die Vermittlung der Geschichte von großer Bedeutung: Besucher bekommen durch sie die Gewissheit, an einem "echten" historischen Schauplatz zu sein. In Kombination mit zeitgenössischen Dokumenten und den Erinnerungen von Zeitzeugen wird durch sie Geschichte konkret.
Aber wie soll mit den Bauten und Relikten an diesen Orten umgegangen werden? Welche Wirkung haben sie auf die Betrachter? Wie prägen sie unser Bild von den Geschehnissen? Und inwieweit können sie zur Rekonstruktion der Vergangenheit beitragen?


Um darüber zu diskutieren und um über die Geschichte dieser Orte zu informieren, laden Gedenkstätten und Initiativen zu einem Besuch am Aktionstag ein:
- Gedenkstätte Lager Sandbostel, 27446 Sandbostel
- Gedenkstätte Bergen-Belsen, 29303 Lohheide
- Sowjetischer Kriegsgefangenenfriedhof Wietzendorf, 29649 Wietzendorf
- Alte Predigthalle auf dem jüdischen Friedhof An der Strangriede, 30167 Hannover
- Mahn- und Gedenkstätte Ahlem, 30453 Hannover
- Gedenkort Konzentrationslager Limmer, 30453 Hannover
- Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, 38239 Salzgitter
- Gedenkort Kindersterbelager Rühen, 38471 Rühen
Weiterführende Informationen und Links: http://gedenkstaettenfoerderung.stiftung-ng.de/de/aktuell/tag-des-offenen-denkmals-2014.html 

Ort:

Veranstalter: