Veranstaltungen

1. Mai 2016 , 16:00 Uhr
Führung

Öffentliche Sonntagsführung durch die Sonderausstellung

Programm:

Öffentliche Sonntagsführung durch die Sonderausstellung
in der Begegnungsstätte Alte Synagoge

Termin: Sonntag, 1. Mai 2016, 16.00 Uhr

Ort: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Zurzeit ist eine Sonderausstellung in der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal zu sehen, die im Zentrum der Mai-Führung am kommenden Sonntag steht.

Zahlreiche Objekte, die aus dem Besitz der Überlebenden des Holocaust, ihrer Kinder und Enkel stammen, sind im jüdischen Museum der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal zu sehen. Vertrauensvoll wurden diese Dinge übereignet, um als materielles Erbe der Zeitzeugen auch künftigen Generationen präsentiert zu werden. 

In der Sammlung befinden sich aber auch solche Objekte, die von der Geschichte des Nationalsozialismus erzählen oder Spuren des Kriegsgeschehens tragen. Dies sind keine gehüteten Schätze aus Familienbesitz, sondern Fundstücke – erworben für wenig Geld auf dem Flohmarkt, entdeckt im Schutt, in der Asche, angespült am Strand.

Sie berichten von Menschen, die dieses verbrecherische Regime gestützt und begrüßt, die dafür gelitten und getötet haben, die von ihm getäuscht und enttäuscht, die verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Diese Dinge, die auf unterschiedlichsten Wegen in die Sammlung geraten sind, eröffnen tiefe Einblicke in Funktionsweise und Wirkung des „Dritten Reiches“ und seiner nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“.

Die Leiterin der Begegnungsstätte, die die Ausstellung maßgeblich kuratiert hat, führt persönlich durch das Museum, das schon ab 14 Uhr geöffnet ist.

Das gleichnamige Buch kostet 14,80 Euro und ist im Buchhandel und in der Begegnungsstätte Alte Synagoge erhältlich.

Eintritt: 3 Euro, Anmeldungen nicht erforderlich

www.alte-synagoge-wuppertal.de

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