Veranstaltungen

10. Mai 2017 - 2. Juli 2017
Ausstellung Ausstellungseröffnung

"Rassendiagnose: Zigeuner"

Programm:

"Rassendiagnose: Zigeuner"

Ausgangs- und Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zur systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Den Täterdokumenten werden historische Privatund Familienfotos der von Verfolgung betroffenen Menschen entgegengesetzt.

Der zweite Teil behandelt die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden. Er zeigt den maßgeblichen Anteil der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die ideologischen und personellen Kontinuitäten aus der Zeit des "Dritten Reiches" zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte zu machen.

Am Ende der Ausstellung steht ein Ausblick auf die Menschenrechtssituation der Sinti- und Roma-Minderheiten in Europa nach 1989.

Ausstellungseröffnung

Eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Ausstellungseröffnung "Rassendiagnose: Zigeuner", 17:30 Uhr

Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

Mit einleitenden Worten von Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Die Ausstellung zeigt den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma sowie die Geschichte der Überlebenden nach 1945. Dabei werden den Täterdokumenten bewußt historische Privat- und Familienfotos der von Verfolgung betroffenen Menschen entgegengesetzt. Am Ende der Ausstellung erfolgt ein Ausblick auf die Menschenrechtssituation der Sinti- und Roma-Minderheiten in Europa seit 1989.

Ort:

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