Veranstaltungen

30. Januar 2012 , 10:00 Uhr - 9. März 2012 - 18:30 Uhr
Ausstellung

"Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht" Gewerkschafter im KZ 1933 - 1945 in Dresden

Programm:

Die Ausstellung ist vom 30. Januar bis zum 9. März 2012 in Dresden zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00-18.30 Uhr

Am 2. Mai 1933 besetzten Mitglieder der SA und der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation in einer präzise vorbereiteten Aktion Büros, Banken und Redaktionshäuser der im ADGB organisierten Freien Gewerkschaften.
Wanderausstellung über Gewerkschafter in Konzentrationslagern bis 9. März 2012 in Dresden

Führende Funktionäre wurden in "Schutzhaft" genommen. Das Gewerkschaftsvermögen wurde beschlagnahmt. Viele Gewerkschafter organisierten sich in Widerstandsgruppen oder bekämpften als Emigranten das NS-Regime. Tausende von ihnen wurden Opfer der NS-Herrschaft, viele verloren ihr Leben.

Die Ausstellung erinnert an das Schicksal von Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die sich zwischen 1933 und 1945 im Widerstand gegen das
Naziregime engagierten und im Konzentrationslager inhaftiert wurden.

Mehr Infos bzw. Flyer zur Ausstellung:
www.dgb-sachsen.de/news/Flyer_AS.pdf

Kontakt:
Infos: info@dgb-sachsen.de // Tel.: (0351) 86 33 12

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Es liegt ein Begleitband vor:
"Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht". Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933-1945. Begleitband zur
Wanderausstellung, hrsg. von Siegfried Mielke und Günter Morsch, Metropol-Verlag Berlin, 250 S. (ISBN: 978-3-86331-031-8).

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Das Ausstellungsprojekt wurde realisiert durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, die Arbeitsstelle "Nationale und Internationale Gewerkschaftspolitik" des Otto-Suhr-Institutes der Freien Universität Berlin, die Hans-Böckler-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Ort:

"Volkshaus Dresden" (Schützenplatz 14, 01067 Dresden)

Veranstalter:

Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und Hans-Böckler-Stiftung