Veranstaltungen

10. Mai 2011 , 19:30 Uhr
Führung

Spuren jüdischen Lebens in Mehlem

Programm:

Im 19. Jahrhundert bildete sich durch den Zuzug sogenannter Landjuden aus der Voreifel im ehemaligen Fischer- und Schifferdorf Mehlem eine wachsende jüdische Gemeinschaft. Sie gründete selbstbewusst und gegen den Widerstand der Godesberger Synagogengemeinde eine selbstständige Gemeinde und errichtete 1875 eine Synagoge. Diese wurde 1938 zerstört. Baureste sind 2010 gesichert worden. Die Gemeinde schuf zudem einen bis 1940 belegten jüdischen Friedhof. Herkunft und Lebenswege einzelner Familien konnten durch lokalgeschichtliche Studien erforscht werden. Diese Geschichte skizziert Prof. Dr. Dr. Harald Uhl, Bonn, in seinem Vortrag „Spuren jüdischen Lebens in Mehlem“

am Dienstag, 10. Mai 2011, um 19.30 Uhr im Seminarraum der Gedenkstätte Bonn, Franziskanerstr. 9, EG.

Stolpersteine, Straßenbenennungen und gelegentliche historische Rundgänge, auch auf dem Friedhof, halten die Erinnerung an diese jüdische Gemeinschaft im Bonner Süden wach.

Ort:

Seminarraum der Gedenkstätte Bonn, Franziskanerstr. 9, EG

Veranstalter: