Veranstaltungen

1. Februar 2018 , 19:00 Uhr
Lesung

Stalingrad – zwei Seiten einer Schlacht

Programm:

Lesung aus Erinnerungen russischer Zivilisten, Männern und Frauen,

und aus Feldpostbriefen deutscher Soldaten.

Mit einer historischen Einführung von Prof. Dr. Jost Dülffer.

Am 2. Februar 2018 jährt sich zum 75. Mal das Ende der Kämpfe um Stalingrad. Die Bedeutung der Schlacht um das heutige Wolgograd, seit 1988 Partnerstadt der Stadt Köln, ist weithin bekannt. Die Kapitulation der deutschen 6. Armee symbolisiert den öffentlich erkennbaren entscheidenden Wendepunkt an der „Ostfront“.
Auch die Verluste der deutschen Soldaten im „Kessel von Stalingrad“ und ihre spätere Gefangenschaft haben viel Aufmerksamkeit erfahren. Wenig bekannt sind hingegen das große Leid der russischen Zivilbevölkerung und die hohe Todeszahl sowjetischer Soldaten. Schon in den ersten Tagen der Kämpfe starben allein 40.000 Zivilisten bei Bombenangriffen der Luftwaffe. Hundert-tausende Soldaten der Roten Armee ließen im Laufe der Kämpfe ihr Leben.

Die katastrophalen Lebensumstände der Zivilbevölkerung werden anhand von Berichten von Überlebenden veranschaulicht und Zeugnissen aus deutschen Feldpostbriefen gegenübergestellt.

Die Texte sind entnommen der vom Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd herausgegebenen Dokumentation „‘… und die Wolga brannte‘. Überlebende aus Stalingrad erinnern sich“.
Die Feldpostbriefe stammen zum großen Teil aus dem von Jens Ebert herausgegebenen Buch „Feldpostbriefe aus Stalingrad“

Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Wolgograd e.V.
in Zusammenarbeit mit dem NS-Dok.

Ort: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, EL-DE-Haus                                              
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln                                                                          

Zeit: Donnerstag, 1. Februar, 19:00 Uhr
Eintritt: 4,50 Euro, ermäßigt 2,00 Euro

Ort:

Veranstalter: