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18. Februar 2014 , 19:00 Uhr
Gespräch

Tschechische Zwangsarbeit am Obersalzberg - die Zeitzeugenperspektive

Programm:

Direkt am Obersalzberg und im ganzen Berchtes gadener Land wurden über tausend tschechische Männer und Frauen eingesetzt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen arbeitete auf der Großbaustelle Obersalzberg, wo sie in erster Linie schwere und gefährliche Arbeiten ausführen musste, unter anderem auch im Steinbruch Zill und beim Bau der Bunkeranlagen. Weitere Einsatzorte waren Privathaushalte und kleinere Gewerbebetriebe. Dort arbeiteten auch Frauen, vorwiegend als Küchenhilfs kräfte und Putzfrauen. Anhand von außergewöhnlichen Dokumenten und Fotos stellt Šárka Jarská konkrete Lebensgeschichten und persönliche Zeugnisse vor.

Dr. Šárka Jarská ist Historikerin bei der gemeinnützigen Gesellschaft Živá paměť (»Lebendige Erinnerung«) der Anlaufstelle für Opfer des Nationalsozialismus in der Tschechischen Republik.

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