Veranstaltungen

21. Juni 2013 - 22. Juni 2013
Tagung / Seminar / Workshop

Vergangenheit in Zeiten sekundärer Zeugenschaft

Programm:

Gedenkorte an den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik

21. – 22. Juni 2013, Hamburg

 

Mit zunehmender zeitlicher Entfernung zum Nationalsozialismus kommen neue Herausforderungen auf die Gedenkstätten und Bildungsarbeit zu. Zum einen leben immer weniger Zeitzeugen, die über ihre Erlebnisse berichten können; zum anderen gibt es immer mehr Gedenkorte, häufig aufgrund lokaler Initiativen und politischer Bestrebungen. Auf dem Workshop wollen wir mit Expertinnen und Experten über aktuelle Entwicklungen der Gedenkstättenarbeit diskutieren und uns in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme über die daraus resultierenden pädagogischen Herausforderungen informieren.

 

Fr, 21.6.2013

Ort: Junges Hotel Hamburg

13.00 Uhr: Begrüßung durch Ralf Richter, Oliver von Wrochem und Knud Andresen

13.30 Uhr: Eröffnungsvortrag: Detlef Garbe, Hamburg: Gedenkorte in der Bundesrepublik – ihre gesellschaftspolitische Bedeutung und ihre Herausforderungen

14.30 Uhr Linde Apel, Hamburg: Zur Genese von Gedenkorten aus partizipativen Prozessen – das Beispiel Hafencity

15.15 Uhr Pause

15.45 Uhr Steffi de Jong, Maastricht: Zur Musealisierung des Zeitzeugen in Gedenkstätten und Museen des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs

16.30 Uhr Astrid Messerschmidt, Karlsruhe: Medialisierung der Erinnerung

17.30 Uhr Weitere Absprachen des Netzwerkes Geschichte.

18.30 Uhr Abendessen, anschließend Open Space

 

Sa., 22.6.2013

Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

9.30 Uhr Rundgang über das Gelände und durch die Ausstellungen (Ulrike Jensen)

12.00 Uhr Mittagessen im Studienzentrum der Gedenkstätte

13.00 Uhr : Aspekte der Bildungsarbeit in Gedenkstätten

Verlust der Erlebnisgeneration: Herausforderungen für die Gedenkstättenarbeit; Arbeit zu und Arbeit mit Nachkommen von Tätern und Nachkommen von Opfern an Gedenkstätten
Karin Heddinga, Oliver von Wrochem

14.30 Uhr Pause

Berufsgruppenspezifische Konzepte (u.a. Bundeswehr, Polizei, Verwaltung, Gewerkschaften) und Menschenrechtsbildung an Gedenkstätten
Ulrike Pastoor und Oliver von Wrochem

16.00 Uhr Schluss der Veranstaltung

 

Anmeldung: Nadine-Raupach@boeckler.de

Ort:

Veranstalter:

Hans-Böckler-Stiftung