Veranstaltungen

10. November 2015 , 18:00 Uhr
Diskussion

Verschleppt, vergewaltigt, vergessen – Frauen als Kriegsbeute? Eine Podiumsveranstaltung

Programm:

Rund 12,2 Millionen Menschen befinden sich nach UN-Angaben derzeit in und um Syrien auf der Flucht, unter ihnen Hunderttausende Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben oder davon bedroht sind.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt diese Ausmaße: Im 2. Weltkrieg wurden viele Hunderttausende Frauen vergewaltigt durch Mitglieder der Wehrmacht und der SS, durch alliierte Soldaten und auch als Zwangsprostituierte von der kaiserlich-japanischen Armee, die sie zynischerweise als „Trostfrauen" bezeichneten. Mit der Podiumsveranstaltung „Verschleppt, vergewaltigt, vergessen – Frauen als Kriegsbeute?“ will die Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW), unterstützt durch die Frauenrechtsorganisation medica mondiale, das oft verdrängte Phänomen der sexualisierten Kriegsgewalt thematisieren und aufzeigen, welche individuellen Unterstützungsangebote für betroffene Frauen sowie welche sozialen und strukturellen Veränderungen notwendig sind. Alle Interessierten sind herzliche eingeladen, der Eintritt ist frei: Dienstag, 10. November 2015, um 18 Uhr im Audimax der KatHO NRW (Wörthstr. 10, 50668 Köln). Nach einer Einführung in das Thema durch Professorin Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg, Dozentin im Fachbereich Sozialwesen der KatHO NRW, wird Dr. Ruth Hallo aus ihrem Roman „Die Trostfrauen“ lesen. Eine Gesprächsrunde, an der neben Professorin Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg und Dr. Ruth Hallo auch die Trauma-Expertin Alena Mehlau von medica mondiale beteiligt sind, rundet die Podiumsveranstaltung ab. Moderiert wird die Diskussion von Lillian Mettler. Termin: Dienstag, 10. November 2015, um 18.00 Uhr Ort: Audimax der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln, Wörthstr. 10, 50668 Köln Der Eintritt ist frei.

Ort:

Audimax der KatHO NRW (Wörthstr. 10, 50668 Köln)

Veranstalter: