Veranstaltungen

21. März 2016 , 10:00 Uhr - 16:15 Uhr
Vortrag

Vier Vorträge mit neuen Erkenntnissen zur Geschichte der Gestapo in Trier

Programm:

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Die Geschichte der Gestapo in Trier

Vier Vorträge mit neuen Erkenntnissen zur Geschichte der Gestapo in Trier in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert am Montag, 21. März 2016

Am Montag, 21. März 2016 stellen Studierende der Universität Trier von 10.00-16.15 Uhr in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert weitere neue Ergebnisse der Recherchen zur Geschichte der geheimen Staatspolizei (Gestapo) Trier öffentlich vor.

Das Themenspektrum der Vorträge ist breit gefächert. Nach der Begrüßung durch Dr. Beate Welter, Leiterin der Gedenkstätte, bietet Dr. Thomas Grotum, Universität Trier, einen Überblick über Aktenfunde und Forschungsfelder zur Gestapo Trier. Ihre Ergebnisse stellen anschließend vier Studentinnen und Studenten vor:

-              "Der Umgang der Geheimen Staatspolizeistelle Trier mit ehemaligen Fremdenlegionären" von Ksenia Stähle

-              "Die Staatspolizeistelle Trier und das Saargebiet bis zur Abstimmung im Jahr 1935" von Kerstin Schmitt

-              "Lokale Ausdrucksformen des NS-Antisemitismus im Raum Trier 1933 - 1938" von Hannes Brogmus und

-              "Abwehr. Die Abteilung III der Staatspolizeistelle Trier" von Justus Jochmann

Seit Anfang 2012

beschäftigen sich Studierende der Universität Trier, unter der Leitung von Dr. Thomas Grotum, auf Initiative und mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft Trier, mit den verschiedensten Aspekten der Trierer Gestapo-Geschichte.

In wissenschaftlichen Abschlussarbeiten erforschen sie die weitgehend unbekannte Geschichte der geheimen Staatspolizei (Gestapo) Trier, die von 1935 bis Ende 1944 in der Christophstraße 1 untergebracht war. Anlass für die Beschäftigung mit der Geschichte der Trierer Gestapo war der Umzug der Staatsanwaltschaft Trier im Oktober 2011 in das Gebäude Christophstraße 1.

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