Veranstaltungen

27. September 2015

Wanderung zur Geschichte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert

Programm:

Wider das Vergessen: Den Spuren des Terrors nachgehen

 

Wanderung zur Geschichte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert am Sonntag, 27. September 2015

 

 

Am Sonntag, 27. September 2015 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz an der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert bei Hermeskeil eine geführte Wanderung an. Die ca. 10 Kilometer lange Wanderung dauert ungefähr 3 1/2 Stunden, Treffpunkt ist um 11.00 Uhr an der Gedenkstätte. Die Wanderung leiten Steffen Reinhardt und Anne Huwer von der Gedenkstätte.

 

Die Wanderung

führt von der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert" zu den im Umfeld liegenden "Stätten der Unmenschlichkeit". Steffen Reinhardt und Anne Huwer geben dabei auch einen Rückblick auf den Umgang mit dem historischen Geschehen in den vergangenen 60 Jahren (von der Anlage des Friedhofes für die KZ-Opfer durch die französische Militärverwaltung nach dem Kriege bis zum Bau des Dokumentationshauses und dem gegenwärtigen Stand der Gedenkarbeit).

 

In der näheren Umgebung der Gedenkstätte sind zehn Gedenkorte mit Informationstafeln, die an die Stätten der Unmenschlichkeit erinnern. Zu Fuß sollen diese Stätten, an denen u.a. der Ermordung luxemburgischer Streikender und der Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener gedacht wird, begangen werden.

 

Die Teilnehmenden sollten an festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und auf Grund der Dauer der Wanderung an Verpflegung denken, da auf dem gesamten Weg keine Einkehrmöglichkeit besteht.

 

Das SS-Sonderlager/KZ Hinzert

bestand zwischen 1939 und 1945. Zunächst diente das Lager als sog. "Polizeihaftlager" für Westwallarbeiter. Daraus entwickelte sich ein sog. "Arbeitserziehungslager" und später ein Konzentrationslager, das 1942 dem Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS unterstellt wurde. Während des Krieges wurde es für Verschleppte aus dem besetzten Europa ein Ort des Terrors und des Todes. Insgesamt wurden im Hinzerter KZ nachweislich mindestens 321 Menschen ermordet oder starben durch den Lagerterror an Krankheit, Entkräftung oder Hunger.

Ort:

Veranstalter:

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz