Veranstaltungen

28. Januar 2016 , 18:00 Uhr
Film

Warum wir so gefährlich waren - Geschichten eines inoffiziellen Gedenkens

Programm:

Do. 28.1. / 18:00 * mit Zeitzeugin Bettina Dziggel

Lesbisches Leben war in der DDR öffentlich so gut wie unsichtbar. Die Kirche bot den Frauen die einzige Möglichkeit, sich öffentlich zu treffen und zu organisieren. Unter dem Dach der evangelischen Kirche in Ost-Berlin organisierte sich 1983 die Gruppe „Lesben in der Kirche“. Von der Staatssicherheit wurde sie als oppositionell eingestuft und observiert, da sie sich mit der Geschichte der Lesben (und Schwulen) während der Zeit des deutschen Faschismus beschäftigte. Die hatte in der offiziellen Geschichtsschreibung der DDR aber keinen Platz. Vier Frauen der damaligen Gruppe erinnern sich zwanzig Jahre später an die zahlreichen Versuche, an Gedenkfeiern des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück teilzunehmen und an die teilweise sehr gewaltvollen Ereignisse dieses versuchten Gedenkens.

D 2006, Seminararbeit HU Berlin, 50 Min.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Bremen, der Forschungsstelle Osteuropa und der Regionalgruppe Weser-Ems von Aktion Sühnezeichen

Weitere Informationen auch unter www.lzpb-bremen.de und www.erinnernfuerdiezukunft.de.

Programmkoordination: Dr. Hermann Kuhn, Deutsch-Israelische Gesellschaft, und Michael Scherer, Landeszentrale für politische Bildung u. Erinnern für die Zukunft e.V. (Stand 26.11.2015).

Kontakt: Landeszentrale für politische Bildung, Osterdeich 6, 28203 Bremen

Das Gesamtprogramm für Bremen

Ort:

CITY 46 / Kommunalkino Bremen e. V. | Birkenstraße 1 | 28195 Bremen

Veranstalter:

Landeszentrale für politische Bildung Bremen