Veranstaltungen

16. März 2021 - 16. April 2021
Ausstellungseröffnung Ausstellung

Wiedereröffnung historische Räume im Erdgeschoss und Museumsgarten sowie Präsentation der neuen Open-Air-Sonderausstellung

Programm:

"Vergesst uns nicht ..." Opfer deutscher Vernichtungspolitik im Nordkaukasus 1942/43

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Die Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung "Von Casablanca nach Karlshorst" bleiben noch geschlossen, werden aber zeitnah ebenfalls zugänglich sein.

Für den Museumsbesuch muss im Vorfeld online ein Zeitfenster gebucht werden. à Hier geht es zur Zeitfensterbuchung. BesucherInnen die nur den Außenbereich besichtigen möchten, können auch ohne einen Termin vorbeikommen. Die Personendaten zur Kontaktnachverfolgung müssen am Eingang hinterlassen werden. Auf dem Gelände und in den Museumsräumen gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln, das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist auf dem gesamten Gelände des Museums im Innen- sowie Außenbereich verpflichtend.

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Im Museumsgarten wird die neue Sonderausstellung ""Vergesst uns nicht ..." Opfer deutscher Vernichtungspolitik im Nordkaukasus 1942/43" gezeigt. Die Kuratorin Dr. Irina Rebrova und alle Beteiligten sind sehr froh, nun die ursprünglich für vergangenen Herbst geplante Open-Air-Sonderausstellung zeigen zu können. Mit ihr leistet das Museum abermals einen Beitrag, die sogenannten vergessenen Opfer des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion in Erinnerung zu rufen.

Die Sonderausstellung "Vergesst uns nicht ..." thematisiert den gezielten und grausam effektiv durchgeführten Mord an den Patienten psychiatrischer Kliniken und an Kindern mit Behinderungen in der Region Nordkaukasus innerhalb der sehr kurzen Zeit deutscher Besatzung. Während der Recherche zur Ausstellung geriet eine zweite Opfergruppe in den Fokus: zahlreiche jüdische Mediziner im Nordkaukasus wurden Opfer des Holocaust. Auch an sie möchte die Ausstellung erinnern. Der dritte Abschnitt der Ausstellung beschäftigt sich mit der Erinnerungskultur gegenüber den vergessenen Opfergruppen im Nordkaukasus. Der Kuratorin Dr. Irina Rebrova ist es gelungen, dieses in Russland bislang unberücksichtigte Thema mit einer Wanderausstellung einem breiten Publikum im Nordkaukasus näherzubringen. Seit 2018 wurde die Ausstellung an zahlreichen Orten in der Region gezeigt. Sie stieß auf große Resonanz beim Publikum und in den Medien. Mit Unterstützung durch die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin sowie dem Verein Kontakte-Kontakty präsentieren wir nun für das deutsche Publikum eine in Zusammenarbeit mit der Kuratorin erarbeitete Adaption dieser Ausstellung.

Zur Sonderausstellung "Vergesst uns nicht ..." ist ein gleichnamiges Museumsheft erschienen, welches über das Museum bestellt werden kann.

 

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