Veranstaltungen

12. September 2020 , 13:00 Uhr
Ausstellung

„ZWISCHEN ALLEN STÜHLEN. Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943 - 1945"

Programm:

Ausstellung

Im Zweiten Weltkrieg waren NS-Deutschland und das faschistische Italien zunächst Bündnispartner. Am 8. September 1943 trat Italien aus dem Bündnis aus. Die deutsche Wehrmacht nahm daraufhin die italienischen Soldaten und Offiziere gefangen. Etwa 650.000 Italiener wurden in das Deutsche Reich und in die besetzten Gebiete transportiert. Mit der Gründung der Repubblica Sociale Italiana (RSI) 1944 wurden die Gefangenen zu "Militärinternierten" erklärt. So konnten sie trotz des neuen faschistischen Bündnisses und ohne Rücksicht auf das Völkerrecht als Zwangsarbeiter in der Rüstung eingesetzt werden.

Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte der italienischen Militärinternierten. Sie spannt den Bogen von der deutsch-italienischen Bündnispartnerschaft im zweiten Weltkrieg bis zur Aufarbeitung des Themas in der Gegenwart. Die einzelnen Kapitel widmen sich zentralen Aspekten von Gefangennahme, Transport, Zwangsarbeit, Kriegsende und Erinnerung.

Der Eintritt ist frei.
Mehrsprachige Audioguides stehen zur Verfügung.
Die Ausstellung ist rollstuhlgeeignet.

Tel.: +49 (0)30 6390 288 0
E-Mail: schoeneweide(at)topographie.de

Mehr Informationen

https://www.ns-zwangsarbeit.de/italienische-militaerinternierte/

Ort:

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Baracke 4, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Veranstalter: