Begleitung und Vernetzung der „Jugend erinnert“-Projekte

Im Rahmen von „Jugend erinnert“ werden durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bundesweit 31 Bildungsprojekte an NS-Gedenkstätten gefördert. Dabei stehen die Entwicklung innovativer Bildungs- und Vermittlungsformate sowie der Aufbau nachhaltig wirksamer Kooperationsbeziehungen im Mittelpunkt. So werden neue Zielgruppen erreicht und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet.

Weitere Informationen auf der Website des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

Kontakt: Florian Kemmelmeier (kemmelmeier@topographie.de)

 

Rückblick auf 2021

Zahlreiche der Projekte wurden bei einem monatlich digital stattfindenden Jour Fixe vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wurden Fortbildungen wurden organisiert, die einen Workshop zu Historischer Urteilsbildung, einen Podcast-Workshop sowie einen Gaming-Einblick in „Through the Darkest of Times“ umfassten. Eine AG im sich entwickelnden Netzwerk konzipierte und erstellte ein Methoden-Wiki als Austauschplattform. Der Einsatz digitaler Methoden und Tools war für den Austausch überaus hilfreich und spiegelte dabei den Alltag vieler Projekte unter Pandemiebedingungen wider.


Netzwerktreffen der "Jugend erinnert"-Projekte

Unter der Überschrift „Nach Corona? – Aktuelle Herausforderungen der Erinnerungsarbeit“ fand vom 24. bis 26. November in Präsenz ein Netzwerktreffen im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors statt. Vorträge des Soziologen Michael Papendick, sowie des Historikers und Schriftstellers Per Leo waren dabei Teil des Programms, genauso wie Vertiefungs- und Praxis-Workshops in den Themenfeldern Multidirektionale Erinnerung, Diversität und Inklusion, Digitale Tools, Formate kultureller Bildung sowie zum Politischen in der Bildungsarbeit. Der intensive Austausch des Netzwerktreffens machte deutlich, wie wichtig Begegnung in der Bildungsarbeit ist, auch und gerade für den kollegialen Austausch.


Eindrücke vom Netzwerktreffen „Jugend erinnert“

Gefördert durch Mittel der