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26. Juni 2017

NS-Dok wird zum Haus für Erinnern und Demokratie

Das NS-Dokumentationszentrum plant eine räumliche sowie thematische Erweiterung hin zu einem "Haus für Erinnern und Demokratie". Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Demokratieförderung geleistet und die pädagogische Arbeit sowie die Bildungsangebote verstärkt werden. 

RP Online
26. Juni 2017

KZ-Kommandant Franz Stangl wird an die BRD ausgeliefert

Franz Stangl war für den Tod von nahezu einer Million Juden verantwortlich. Nach Kriegsende flüchtete der KZ-Kommandant nach Syrien, kurz darauf nach Brasilien. Nach jahrelanger Suche wurde er gefasst und vor 50 Jahren an die Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert. 

deutschlandfunkkultur.de
26. Juni 2017

Ablehnung der Richter "einmalig"

Die Schwurgerichtskammer im Prozess gegen einen ehemaligen KZ-Sanitäter wurde abgelehnt – wegen Befangenheit. Das gab es noch nie. 

Nordlkurier
26. Juni 2017

Richter im NS-Verfahren abgelehnt

Im Prozess gegen den wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen angeklagten ehemaligen SS-Sanitäter Hubert Z. wurden der Vorsitzende Richter am Landgericht Neubrandenburg, Klaus Kabisch, sowie zwei weitere Richter der Kammer wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt. Das ist ein seltener Vorgang in der Justiz und das erste erfolgreiche Ablehnungsersuchen in einem NS-Verfahren. 

Tagesschau
26. Juni 2017

Ein ziem­lich wider­li­ches Gerichts­jahr

Wohl selten nahm sich ein deutsches Gericht so umfangreich der Kriminalisierung von Sexualität an: Die Rechtsprechung des Jahres 1937 ist überwiegend so scheußlich, dass hier auch ein eher harmloser Fall vorgestellt werden soll.  

Legal Tribune Online
26. Juni 2017

Der Fall Gruber: nach Uraufführung startet Tournee

Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die von folgenreichen Konflikten mit den Obrigkeiten gekennzeichnet war und tragisch im KZ Gusen endete, wurde als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht – und war bis auf den letzten Platz ausverkauft.  

tips.at
26. Juni 2017

Ein Konzentrationslager auf der Opernbühne

Der gebürtige Pole Mieczyslaw Weinberg durchlebte die Schrecken der Nazi-Diktatur, erduldete stalinistische Repressionen und empfand es als seine Pflicht, "vom Krieg zu schreiben, von den Gräueln, die der Menschheit in unserem Jahrhundert widerfuhren“. Am 24. Juni feiert seine Oper "Die Passagierin" in Dresden Premiere. Die nächste Vorstellung ist dann am 30. Juni zu sehen. 

Mitteldeutscher Rundfunk
26. Juni 2017

Chile gibt Geheimakten über Nazi-Spione frei

Jahrelang waren deutsche Nationalsozialisten in Südamerika aktiv. Dann flogen mehrere Spionageringe auf - womöglich gerade noch rechtzeitig, wie aus jetzt veröffentlichen Geheimakten hervorgeht. 

Spiegel Online
26. Juni 2017

Literaturpreis für Roman über Kinderschicksale im KZ verliehen

Es handelt sich nach Auffassung der Jury um ein weitgehend unbeleuchtetes Kapitel der NS-Geschichte. Die Autorin hat dafür mit einem Überlebenden, der damals Kleinkind war, und Frauen, die als Schwestern arbeiteten, gesprochen. 

Ostsee Zeitung
26. Juni 2017

Jugend im Nationalsozialismus

In der Mahn- und Gedenkstätte gibt es Ausstellungen und Sonderveranstaltungen, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Ein großer Teil der Daueraustellung beschäftigt sich mit Kindern und Jugendlichen in der NS-Zeit. Fotos, persönliche Erzählungen, Videos und andere Medien geben dir einen Eindruck von dem Leben damals.  

Youpod - Youth Portal Düsseldorf
26. Juni 2017

Schüler gestalten Ausstellung in Gedenkstätte Ravensbrück

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ist am Freitag die Ausstellung "Ilse Heinrich. Zwei Leben" eröffnet. Sie bildet den Abschluss einer fünftägigen Projektwoche von Schülern des Ernst-Litfaß-Oberstufenzentrums Mediengestaltung und Medientechnologie Berlin. 

Märkische Oderzeitung
26. Juni 2017

"Jude ist wieder ein Schimpfwort"

Deutschland diskutiert die abgesagte Ausstrahlung einer Fernsehreportage über wachsenden Antisemitismus. Elio Adler, Initiator der "Jüdischen WerteInitiative", sorgt sich wegen der Judenfeindlichkeit des politischen Islam. 

focus.de
23. Juni 2017

Das erste Massaker der Nazis: Gedenkstätte erinnert an die „Köpenicker Blutwoche“

Am 21. Juni gab es im alten Amtsgerichtsgefängnis an der Puchanstraße eine Lesung mit musikalischen Darbietungen. Damit erinnerte der Bezirk an die „Köpenicker Blutwoche“ 1933. 

Berliner Woche
23. Juni 2017

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof wurde der Gedenkort für deportierten Juden eingeweiht

Zwei Informationstafeln aus Cortenstahl an der Straße geben Einblick in die Geschichte des Güterbahnhofs während des Zweiten Weltkriegs. Vermutlich fuhren seit Ende August 1942 28 bis 34 Deportationszüge mit 27 000 bis 32 000 Menschen vom Güterbahnhof Moabit aus in die Ghettos und Vernichtungslager in Osteuropa.  

Berliner Woche
23. Juni 2017

Ermordeten Roma Würde zurückgeben

Rund eine halbe Million Roma und Sinti fielen dem NS-Massenmord zum Opfer. Im burgenländischen Lackenbach wurden beispielsweise mehr als 4.000 Roma und Sinti in einem Zwangsarbeiterlager interniert, versklavt und auf das Unmenschlichste misshandelt, wie die Diözese in einer Aussendung mitteilte. Die Roma-Siedlungen in rund 124 burgenländischen Orten wurden dem Erdboden gleichgemacht, die Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. 

kathweb
23. Juni 2017

Heilmeyer und das Nazi-Netzwerk

Neue Erkenntnisse über die politische Gesinnung des Ulmer Uni-Gründers Ludwig Heilmeyer und seine Rolle im Nationalsozialismus haben in den vergangenen Monaten für Wirbel gesorgt. Es ging um die dunklen Seiten in der Vergangenheit des hoch angesehenen Mediziners und Wissenschaftsmanagers, der von 1967 bis 1969 Gründungsrektor der Uni war. 

Augsburger Allgemeine
23. Juni 2017

Bleibt Hitlers Geburtshaus in Staatsbesitz?

Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat am Donnerstag darüber verhandelt, ob die Enteignung der Hausbesitzerin rechtens war. Dazu muss im Kern geklärt werden, ob nur durch diesen Schritt ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann: Das Areal so gründlich umzugestalten, dass es nicht mehr als Pilgerstätte für Neonazis attraktiv ist. 

Passauer Neue Presse
23. Juni 2017

Höchstrichter entscheiden über Hitlers Geburtshaus

Gerlinde Pommer will ihr Haus zurück. Das am 14. Jänner von der Republik per Gesetz enteignet wurde. Um "Pflege, Förderung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes oder ein bejahendes Gedenken an den Nationalsozialismus" zu unterbinden, wie es in dem Enteignungsgesetz heißt. Denn das Gebäude in der Salzburger Vorstadt 15 im oberösterreichischen Braunau ist jenes Haus, in dem am 20. April 1889 Adolf Hitler geboren wurde. 

DerStandard.at
23. Juni 2017

Kindereuthanasie im Nationalsozialismus

Westwind-Festival: Das Theaterstück "Das Schutzengelhaus" thematisierte die Zustände in Waldniel, einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung der Nazis in der Nähe von Viersen. Zahllose Kinder wurden dort getötet.  

RP Online
23. Juni 2017

Auseinandersetzung mit den Opfern

In der Anstalt Waldniel-Hostert in Schwalmtal in der Nähe von Mönchengladbach sind während der Nazi-Diktatur unzählige Kinder und Jugendliche im Rahmen des Euthanasie-Programms ermordet worden. Die dortige Gedenkstätte ist in die Jahre gekommen. Deshalb lobte der Landschaftsverband Rheinland (LWR) einen Wettbewerb mit dem Ziel aus, das Areal neu zu gestalten.  

Westfälische Nachrichten
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