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18. August 2017

Linke und Grüne wollen ehemaliges KZ Sachsenburg als Gedenkstätte

Grüne und Linke fordern die Landesregierung auf, das ehemalige KZ Sachsenburg zu einer Gedenkstätte machen. Die Stadt Frankenberg müsse alle Abrisspläne stoppen, fordern die Parteien. 

Leipziger Volkszeitung
18. August 2017

Von der Geschichte vergessen

In Elsass-Lothringen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus junge Franzosen für die deutsche Wehrmacht zwangsrekrutiert. Überlebende und Hinterbliebene der Gefallenen kämpfen seitdem um Wiedergutmachung, oft vergeblich.  

Stuttgarter Nachrichten
18. August 2017

Textilmuseum erforscht Ankäufe aus der Zeit des Nationalsozialismus

Das Deutsche Textilmuseum veranstaltet am Freitag, 8. September, die Tagung "Textile Erwerbungen und Sammlungsstrategien europäischer Museen in der NS-Zeit". Interessierte können kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Das Museum am Andreasmarkt widmet sich 2017 und 2018 der Erforschung eines Sammlungsteils, der im Jahr 1943 an das Museum kam. 

Rheinische Post online
18. August 2017

Performance "Auschwitz am Strand" sorgt für Kritik

Setzt der brasilianische Künstler Dim Sampaio die europäische Flüchtlingspolitik mit dem Holocaust gleich? Seine für Ende August geplante documenta-Performance "Auschwitz am Strand" erhitzt schon jetzt die Gemüter. 

hessenschau
18. August 2017

Immer wieder fragen, wie es dazu kommen konnte

Hartnäckige Aufklärerin: Die Historikerin Sybille Steinbacher ist seit Kurzem die erste Holocaust-Professorin Deutschlands. Mit ihrer Arbeit hat sie sich nicht nur Freunde gemacht. 

Der Tagesspiegel
18. August 2017

Weiter ungeklärt: der rätselhafte Tod des Judenretters Wallenberg

Der Schwede Raoul Wallenberg rettete in Ungarn während des 2. Weltkrieges zehntausenden Juden das Leben. 1945 wurde er vom KGB verhaftet und nach Moskau gebracht. Was dann mit ihm geschah, ist bis heute unbekannt. Die Familie Wallenberg klagt nun gegen den russischen Geheimdienst und fordert Zugang zu den Dokumenten. Am 17. August 2017 sollte in Moskau die erste Anhörung stattfinden.  

mdr
18. August 2017

Manipulierung und Manipulierbarkeit

Nicht nur Hitler, Himmler, Heydrich und Heß waren es. Kurt Pätzold untersuchte die »Gefolgschaft hinterm Hakenkreuz«. 

neues deutschland
18. August 2017

Es gab viele Mengeles

Vor 70 Jahren endete der "Ärzteprozess" gegen NS-Mediziner, die Hunderttausende im Namen von Volk und Führer gequält und ermordet hatten. Das Urteil des Gerichts prägt die Debatte über die Ethik der Medizin bis heute.  

Süddeutsche Zeitung
18. August 2017

Als Kind Erschießungen erlebt

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma trauert um den Holocaust-Überlebenden Max Birkenfelder, der jetzt im Alter von 79 Jahren in Schwetzingen verstorben ist.  

Mannheimer Morgen
18. August 2017

Er hatte die Idee zum Holocaust-Mahnmal

Aufklärer, Homo politicus, Gentleman: Der engagierte Historiker und Hitler-Forscher Eberhard Jäckel starb mit 88 Jahren in Stuttgart. Ein Nachruf. 

Der Tagesspiegel
18. August 2017

Massenmord in der Sowjetunion

Stalin war gnadenlos: Seinen Säuberungen fielen Hunderttausende Menschen zum Opfer, Millionen wurden verhaftet, ihr Leben zerstört. Vor 80 Jahren erreichte Stalins Terror seinen Höhepunkt. Russland tut sich bis heute schwer mit der Aufarbeitung der Verbrechen. 

Märkische Allgemeine
17. August 2017

Wahlwerbung an KZ-Gedenkstätte: Muss das sein?

Kurz vor den Wahlen prägen mal wieder Plakate aller Parteien das Bild in den Ortschaften und Städten. Doch darf Wahlwerbung überall hängen? In der Gemeinde Esterwegen im Landkreis Emsland wünscht sich der Rat eine Einschränkung. Dabei geht es um Plakate im Umfeld der KZ-Gedenkstätte: Sie ist der Erinnerungsort für insgesamt 15 Emsland-Lager während der Nazizeit. 25.000 Gefangene kamen dort ums Leben oder starben später an den Folgen der Haft. 

NDR
17. August 2017

Streit um Gedenkkugel für lesbische NS-Opfer

Eine Initiative will mit einer Gedenkkugel in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an lesbische NS-Opfer erinnern. Der LSVD Berlin-Brandenburg ist dagegen. Die Initiative spricht nun von "Lesbophobie" und "Frauenfeindlichkeit".  

Der Tagesspiegel
17. August 2017

'Auschwitz am Strand' – Die Documenta über den Einsatz von Zyklon B

„Auschwitz on the beach“ – so heißt eine Performance, die ab dem 24. August auf der Documenta in Kassel gezeigt wird. Der brasilianische Künstler Dim Sampaio verwendet dafür ein Gedicht des Philosophen Franco Berardi, einem Vordenker der globalisierungskritischen Linken.  

jungle World
17. August 2017

Gedenkstätten müssen sich auf Einwanderer einstellen

Gedenkstätten in Deutschland müssen sich nach Überzeugung des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung auf unterschiedliche Perspektiven einlassen. Einwanderer brächten eigene Erfahrungen mit, die nicht ausgeblendet werden dürften. 

MiGAZIN
17. August 2017

Conference Report

Vilnius, 22 March 2017 - Speakers at the International Holocaust Remembrance Alliance conference “As Mass Murder Began: Identifying and Remembering the Killing Sites of Summer-Fall 1941” stressed the importance of reflecting the full scope of experiences of those murdered during the Holocaust as well as the need for thoughtful and accurate marking, identification and commemoration of killing sites. 

IHRA
17. August 2017

Historiendrama: Zwei Brüder in Zeiten des Holocaust

Kinder im Krieg: In seinem Drama „Ein Sack voll Murmeln“ erzählt der französische Regisseur Christian Duguay von zwei Kindern auf der Flucht vor den Nazis. die hervorragenden Hauptdarsteller machen den konventionellen Film sehenswert. 

Hannoversche Allgemeine
17. August 2017

Die Legende vom unwissenden Zeitzeugen Albert Speer

Zum "Edel-Nazi mit Reue-Garantie" habe sich Albert Speer nach 1945 selbst stilisiert, mit Unterstützung großer Teile der Nachkriegsbevölkerung. Der Historiker Magnus Brechtken nimmt den Rüstungsminister und Chefarchitekten des NS-Regimes genau unter die Lupe - vor allem die spätere Darstellung seiner Rolle im Dritten Reich. 

Deutschlandfunk
17. August 2017

Der Atlas des Grauens

Das Massaker von Sant’Anna 1944 ist eines der brutalsten, das die Wehrmacht in Italien beging. Eines von Hunderten, wie der jetzt erschienene "Atlas nationalsozialistischer und faschistischer Kriegsverbrechen 1943 bis 1945" nachweist. Viele waren bisher unbekannt. 

Deutschlandfunk Kultur
17. August 2017

„Rassenschande“ brachte Juden ins Zuchthaus

Die Verfolgung der jüdischen Mitbürger im „Dritten Reich“ ist bereits aus etlichen Perspektiven beleuchtet worden. Umso erstaunlicher, dass heute kaum bekannt ist, dass es im Zuchthaus Lüttringhausen auch jüdische Häftlinge gab. 

Remscheider General-Anzeiger
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