Aktuelles

23. Juli 2014

GEDENKEN IST EHRENSACHE

Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora erinnert an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Das riesige Gelände des ehemaligen Lagers zu pflegen ist auch für die Gedenkstätte eine tägliche Mammutaufgabe. Zum Glück gibt es Unterstützer. 

Neue Nordhäuser Zeitung
23. Juli 2014

Gedenken an Paul Schneider

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat bei einer Gedenkveranstaltung im Hunsrückort Dickenschied zum 75. Todestag von Pfarrer Paul Schneider den als „Prediger von Buchenwald“ bekannt gewordenen evangelischen Geistlichen als „herausragende Persönlichkeit nicht nur des Hunsrücks, sondern ganz Deutschlands“ gewürdigt. 

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
23. Juli 2014

Die SS räumte das KZ Majdanek im letzten Moment

Am 23. Juli 1944 besetzten Rotarmisten das Konzentrationslager Lublin. Die deutschen Wachen hatten zuvor die meisten Häftlinge auf Todesmärsche gezwungen, aber die Gaskammern blieben stehen. 

Die Welt
23. Juli 2014

Adenauer stand schon auf der KZ-Liste

RHÖNDORF. Holger Löttel zog eigens die weißen Handschuhe an. Es war ein ganz besonderer Schlüssel, den der promovierte Historiker den Besuchern des Konrad-Adenauer-Hauses zeigte. Erst mehr als 30 Jahre nach dem Tod des ersten Bundeskanzlers wurde dieser Türöffner in Rhöndorf gefunden: in einer Schublade seines Schreibtischs. 

General-Anzeiger
23. Juli 2014

Sylt bricht das lange Schweigen

Für seine Taten wurde Reinefarth nie zur Rechenschaft gezogen. Er arbeitete nach seinem Rückzug aus der Politik als Rechtsanwalt in Westerland. 

Stuttgarter-Zeitung
23. Juli 2014

Gegen Kaution: Ehemaliger KZ-Wachmann wieder auf freiem Fuß

Ein Gericht in den USA hat den ehemaligen KZ-Wachmann Johann Breyer gegen Kaution aus der Haft entlassen. Als Begründung wird der schlechte gesundheitliche Zustand des Rentners angegeben.  

Spiegel Online
23. Juli 2014

Opfer oder Profiteure?

BONN. Die Arbeiter im "Dritten Reich": Waren sie eher Opfer oder eher Täter? Sind sie als Missbrauchte oder als Profiteure jener "Gefälligkeitsdiktatur" einzuordnen, die Götz Aly vor Jahren beschrieben hat? Michael Schneider, ehemals Leiter des Archivs der sozialen Demokratie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und langjähriger Honorarprofessor an der Bonner Uni, hat sich dem Thema in einem Buch gewidmet. 

General-Anzeiger
23. Juli 2014

Antisemitismus nicht tolerieren

Außenminister Steinmeier hat in einer Erklärung mit dem französischen und dem italienischen Außenminister "antisemitische Hetze und Anfeindungen gegen Juden, Angriffe auf Menschen jüdischen Glaubens und Synagogen" verurteilt. Es seien rote Linien überschritten, erklärte Bundesinnenminister de Maizière. 

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
23. Juli 2014

Freistaat verbietet Neonazi-Organisation

Das bayerische Innenministerium hat heute das rechtsextreme "Freie Netz Süd" verboten. Seit dem Morgen läuft eine Durchsuchung des bundesweit bekannten Treffpunkts der Neonazis in Oberprex bei Hof. 

Bayerischer Rundfunk
22. Juli 2014

Zwölf Jahre Leben im "Judenhaus" Ahlem

"Wir Kinder sind noch hinterhergelaufen. Wir haben gewunken. So als wenn da jemand mit dem Zug oder Auto wegfährt und man sagt 'Tschüss, bis nachher' - mein Vater wird etwas ganz anderes gedacht haben." Am 5. Februar 1945 sieht die elfjährige Ruth Kleeberg ihren Vater Erich zum letzten Mal. Er sitzt auf einem Lastwagen und schaut zurück, als der Lkw durch das Tor des Deportationslagers in Hannover-Ahlem fährt - Richtung Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg. 

NDR
22. Juli 2014

Attentäter in Sachsenhausen festgesetzt

Oranienburg (MZV) Der 20. Juli 1944 ging als der Tag in die Geschichte ein, an dem Hitler getötet werden sollte und ein Umsturzversuch scheiterte. Viele der Beteiligten wurden verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Gepflegt wurden sie dort jedoch nur für Vernehmungen und geplante Prozesse. 

Märkische Onlinezeitung
22. Juli 2014

Die Verweigerer

Wer gehörte zum Widerstand gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime? 70 Jahre nach dem Attentat vom 20. Juli ist der Streit im Grundsatz entschieden, schreibt der Historiker Wolfgang Benz. 

Der Tagesspiegel
22. Juli 2014

Vor 60 Jahren - Theodor Heuss rehabilitiert den Widerstand

Für Mitte Juli 1954 war die zweite Wahl eines Bundespräsidenten angesetzt, im Vorfeld bestanden keine Zweifel, dass Theodor Heuss quasi ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt werden würde. Da vom Bundestag Berlin als Wahlort festgesetzt worden war, wollte Heuss seine Popularität zu einem eindeutigen Zeichen nutzen. Denn fast zeitgleich jährte sich zum 10. Mal das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler. Die Stiftung für die Freiheit erinnert im Rahmen der "Liberalen Stichtage" an die Ansprache. 

portal liberal
22. Juli 2014

Monument der Schande

Die Orbán-Regierung ließ ein Denkmal errichten, das Ungarn als unschuldiges Opfer des angreifenden deutschen Reichsadlers dargestellt. 

Der Standard
22. Juli 2014

Orban: Besatzungsdenkmal in Budapest wird nicht eingeweiht

Eisenzäune und ein hohes Polizeiaufgebot sichern das umstrittene Denkmal. Die Regierung Orban wird kritisiert, den ungarischen Opfermythos zu betonen. 

Die Presse
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