Aktuelles

30. Juli 2010

"Die Täter wollten die Erinnerung an die Toten auslöschen"

Stiftungsdirektor Volkhard Knigge über den Hackerangriff von Neonazis auf die Internetportale der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora 

Die Welt
30. Juli 2010

Ein bewegender Moment

Studienzentrum im Jugendgästehaus Dachau nach Zeitzeuge Max Mannheimer benannt. 

Dachauer Nachrichten
30. Juli 2010

Ein Ort der Trauer und Erinnerung

Es ist still, kurz nachdem am Donnerstagmittag zwei Stolpersteine in der Weißenfelser Friedrichstraße verlegt wurden. Nur das Spiel einer Geige durchbricht das Szenario, dann geht Uriel Adiv an der Gedenkstelle in die Hocke und senkt seinen Blick. Er hält inne, atmet schwer, wischt einige Staubkörner von einem der zwei Steine und faltet die Hände zum Gebet.  

Mitteldeutsche Zeitung
30. Juli 2010

Helmstedter unter den Opfern

SPD-Ortsverein besuchte eine ehemalige Hinrichtungsstätte in Wolfenbüttel 

newsclick.de
30. Juli 2010

Ein Jahr Friedensdienst am Ort eines Kriegsverbrechens

Das wohl spannendste Jahr ihres Lebens steht Annemarie Niemann (18) aus Bias bevor. Ab September wird sie für ein Jahr zum Friedensdienst für die Aktion Sühnezeichen nach Frankreich gehen. Eingesetzt wird sie in Oradour sur Glane, einer Gedenkstätte für ein von Deutschen verübtes Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg.  

Volksstimme.de
30. Juli 2010

Knigge: Reparaturarbeiten dauern noch eine Woche

Das Internetangebot der Gedenkstätte Buchenwald wird wahrscheinlich erst in der nächsten Woche wieder vollständig hergestellt sein. Stiftungsdirektor Volkhard Knigge sagte am Donnerstag bei MDR INFO, die Experten seien nach wie vor damit beschäftigt, den Hacker-Schaden zu beseitigen. 

Mitteldeutscher Rundfunk
30. Juli 2010

Späte Mahnung gegen das Vergessen

Enthüllung: Ehrenmal erinnert 65 Jahre nach Kriegsende an die Gefallenen aus Mittelsinn - Von Stiftung finanziert 

Main-Netz
30. Juli 2010

90 Jahre alter mutmaßlicher Nazi-Kriegsverbrecher vor Gericht

Der Mann soll am Massenmord im Vernichtungslager Belzec beteiligt gewesen sein. Einer der meistgesuchten Nazi-Kriegsverbrecher. 

Hamburger Abendblatt
30. Juli 2010

Anklage gegen NS-Verbrecher in Bonn

Samuel Kunz ist ein alter Mann, nächste Woche feiert er Geburtstag, dann wird er 89 Jahre alt. Der Familienvater, der bis 1970 als Haushandwerker im Bonner Bundesbauministerium arbeitete, lebt als Rentner in einem schmucken Haus, idyllisch gelegen in Wachtberg. 

General-Anzeiger
30. Juli 2010

Erben fordern von Ungarns Regierung Rückgabe von Nazi-Raubkunst

Die Erben des ungarisch-jüdischen Kunstsammlers und Bankiers Baron Mór Lipót Herzog, die in den USA leben, fordern die Rückgabe von mehr als 40 Kunstobjekten aus der Sammlung ihres Vorfahren. Hunderte Kunstwerke waren ihm während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten geraubt worden.  

ShortNews
30. Juli 2010

Jugendliche beschädigten Denkmal der Namen

Jugendliche beschädigten Denkmal der Namen
Insgesamt 15 Mal wurde das "Denkmal der Namen" in Villach mit Namen von Nazi-Opfern beschädigt. Fünf Schändungen des Denkmals wurden nun geklärt: Bei den Tätern soll es sich um drei Burschen handeln.  

Österreichischer Rundfunk
30. Juli 2010

Juliane Braun leitet Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus

In Weiden gibt es eine Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus, die für die Oberpfalz und Niederbayern zuständig ist. 

Donaukurier
30. Juli 2010

Nazi-Totschläger erkämpft milderes Urteil

Ein rechtsextremistischer Mörder eines Obdachlosen in Brandenburg hat zwei Jahre nach der Tat vor Gericht eine mildere Strafe erkämpft. Für den Mord an einem Arbeitslosen im uckermärkischen Templin soll Sven P. (20) nur noch neun statt zehn Jahre in Jugendhaft sitzen. Das entschied das Landgericht Neuruppin am Mittwoch in einem Revisionsprozess. 

Die Zeit
30. Juli 2010

Zeichen gegen "Rechts"

Das "Wunsiedler Bündnis gegen Rechtsextremismus" setzt auf die Jugend. Um junge Leute stärker einzubeziehen, veranstaltet das Bündnis heute zum ersten Mal einen "Jungen Tag der Demokratie".  

Bayerischer Rundfunk
30. Juli 2010

Thema verfehlt? Zum Sammelband „Strategien der extremen Rechten“ von Braun/Geisler/Gerster

Stephan Braun, Landtagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, und Martin Gerster, Mitglied des Deutschen Bundstages, haben in der Vergangenheit schon mehr als einmal durch Publikationen über das rechte politische Spektrum auf sich aufmerksam gemacht. In einem neueren Diskussionsband wollen sie gemeinsam mit Alexander Geisler der Frage nachgehen, was es mit der „extremen Rechten“ auf sich hat.  

Endstation Rechts
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54. Bundesweites Gedenkstättenseminar


Zeitgeschichte und Erinnerung im Wandel. Perspektiven der Erinnerungskulturen 20 Jahre nach der deutschen Einheit. 16. bis 18. September 2010, Schwerin

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