Aktuelles

28. Juli 2016

Austausch zwischen Gestern und Morgen

Zwanzig junge Leute aus elf Ländern im Sommercamp im ehemaligen KZ Buchenwald: Sie meißeln Namen in Gedenksteine und putzen Fundstücke in der Restaurierungswerkstatt. Dabei geht es nicht nur um die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern auch um ein Miteinander im Hier und Jetzt. 

Deutschlandfunk
28. Juli 2016

Gedenken trifft Park-Ästhetik

Der Gedenkort Lohsepark, von wo die Nazis rund 8.000 Juden, Sinti und Roma deportierten, ist teileröffnet. Ein ambivalenter Mix aus Freizeit- und Erinnerungsort. 

taz.de
28. Juli 2016

Nachfahren jüdischer Bürger besuchen Lengerich

1922 ist Erna Pinto (geb. Heilbronn) in Lengerich geboren worden. Den Holocaust überlebte sie im Lager Westerbork in den Niederlanden. Ihre Tochter Beverly und deren Sohn Sam nutzten jetzt eine Israelreise zu einem Besuch im Emsland. Und regten dabei die Verlegung von Stolpersteinen zum Gedenken an die ermordeten ehemaligen jüdischen Mitbürger an.  

Neue Osnabrücker Zeitung
28. Juli 2016

Vorträge über eine Stadt im Nationalsozialismus

Das Institut für Stadtgeschichte lädt regelmäßig zu Veranstaltungen und Vorträgen in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ an der Cranger Straße 323 ein. Das Programm für das 2. Halbjahr liegt inzwischen vor. 

derWesten.de
28. Juli 2016

Historiker wollen die Rolle der Notare in der Nazi-Zeit erforschen

Wilhelm Schneider galt bis vor vier Jahren als ein unbeschriebenes Blatt. Der Mann, der bis 1944 mehr als 5 000 Rechtsakte der SS und der Wehrmacht beurkundete, der der Enteignung jüdischen Besitzes den Mantel der Rechtmäßigkeit verlieh, der Firmen zur Seite stand, die Menschenversuche machten und der SS-Oberen half, sich an den nach Auschwitz Deportierten persönlich zu bereichern. Er war Hausnotar der SS, von Himmler persönlich gefördert, einer der Top-Juristen im NS-Apparat. 

Berliner Zeitung
28. Juli 2016

Grundwiderspruch der Moderne

Sollten wir Minderheiten schützen oder universelle Menschenrechte einfordern? Bei der Entscheidung dieser Frage lohnt ein Blick auf die jüdische Geschichte.  

Frankfurter Allgemeine Zeitung
28. Juli 2016

Die FU gräbt nun gründlich nach menschlichen Überresten

Im Jahr 2014 wurden Knochen von möglichen NS-Opfern vorzeitig eingeäschert. Seitdem wurden auf dem Campus der Freien Universität 1400 weitere Fragmente gefunden. 

Der Tagesspiegel
28. Juli 2016

Geigen aus dem Holocaust erklingen in Israel

Derzeit tourt ein Orchester mit dreißig Geigen durch Israel, die den Holocaust überstanden haben. Der Restaurator Amnon Weinstein sammelt und repariert die Instrumente in Tel Aviv und haucht ihnen neues Leben ein. 

Der Tagesspiegel
28. Juli 2016

Die Welt zu Gast bei Feinden

Alle Welt ist begeistert von der lückenlosen Organisation, der geschlossenen Ordnung und Disziplin, die mit verschwenderischer Großzügigkeit aufgezogen ist.« Frankreichs Botschafter André François-Poncet war beeindruckt. Die Realität des NS-Regimes vergaß er nicht. Nur auf den ersten Blick schien Berlin weltoffen und tolerant. Man hörte Jazz, bejubelte den schwarzen US-Athleten Jesse Owens, zwischen den Fahnen mit Hakenkreuzen und olympischen Ringen. Selbst die Verkaufskästen des Hetzblattes »Stürmer« waren abmontiert. 

Jüdische Allgemeine
28. Juli 2016

Hitler und der Nachlass Wolfgang Wagners

Bayreuths Geschichte liegt auch in München. Genauer im Staatsarchiv. Dort wertet die Archivdirektorin Sylvia Krauss die Nachlässe von Wolfgang und Wieland aus. Für Aufsehen könnte Wolfgang Wagners Nachlass sorgen: Der Hobbyfilmer bannte Adolf Hitler auf Zelluloid.  

Nordbayerischer Kurier
28. Juli 2016

Viele Rechtsextreme besitzen Waffen

Aus einem Datenabgleich bayerischer Behörden geht hervor: Sehr viele Rechtsextreme besitzen ganz legal Waffen. Wie viele Waffen aber tatsächlich in der Szene kursieren, darüber fehle der Staatsregierung der Überblick. Das kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Ritter.  

Bayerischer Rundfunk
28. Juli 2016

Zwischen allen Fronten

Gerade erst wurde die Amadeu-Antonio-Stiftung von Rechten attackiert. Nun kritisieren antirassistische Initiativen, dass eine Nähe zum Verfassungsschutz bestehen soll. 

taz.de
27. Juli 2016

Gedenkstätte baut aus

Die Gedenkstätte Hadamar ist weit über die Grenzen der Region bekannt: Sie zählte 2015 fast 20 000 Besucher, darunter sogar ein japanisches Fernsehteam. Deren Film wurde in einem der großen TV-Sender des Landes ausgestrahlt. Wegen des steigenden Interesses soll das pädagogische Programm ausgebaut werden. 

Nassauische Neue Presse
27. Juli 2016

Franziskus will als erster Papst in Auschwitz schweigen

Die Rede von Benedikt XVI. war höchst umstritten. Die Worte von Johannes Paul II. fanden große Anerkennung. Der aktuelle Papst will bei seinem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz keine Rede halten.  

Saarbrücker Zeitung
27. Juli 2016

Jugendliche erfahren im Sommercamp der Gedenkstätte Buchenwald Geschichte

Jugendlichen säubern die Funde, sie helfen beim Katalogisieren und bei der Spurensuche im Archiv. Manchmal kann man die Funde mit einem Namen verbinden, mit einem Deportationsweg, mit einem Leben. Wie soll man das beschreiben?  

Thüringer Allgemeine
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