Aktuelles

25. Juli 2014

Hitlers erste Niederlage

Wien, 25. Juli 1934: An diesem Mittwochmorgen versammeln sich 154 Nationalsozialisten in einer Turnhalle. Die illegale "SS-Standarte 89" will durch einen Putsch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich erzwingen. Die Männer bewaffnen sich und ziehen zur Tarnung Uniformen des österreichischen Bundesheeres über. Ein Kommando fährt zum Radiosender RAVAG und verbreiten eine kurze Nachricht. Es ist das Signal für alle Putschisten, auch in der Provinz loszuschlagen. Dann wird das Programm eingestellt. Die meisten Nazis fahren jedoch mit vier Lastwagen und einem Pkw zum Bundeskanzleramt, um die Regierung während einer Sitzung in Geiselhaft zu nehmen - allen voran Bundeskanzler Engelbert Dollfuß. 

WDR
25. Juli 2014

"Volk ans Gewehr"

Vor 80 Jahren, im Juli 1934, versuchten sich österreichische Nationalsozialisten an die Macht zu putschen. Die "NS-Revolution" sollte nicht von Wien, sondern von Kärnten aus aufgerollt werden. 

Kleine Zeitung
25. Juli 2014

Vom Tod geholt

Ein mutmaßlicher KZ-Wachmann ist in den USA kurz vor seiner Auslieferung nach Deutschland gestorben. Er war Mitglied der Waffen-SS und Aufseher in Auschwitz. 

taz
25. Juli 2014

Schrimm: "Heute haben wir andere Quellen"

Johann Breyer, mutmaßlicher Nazi, ist 89-jährig in den USA gestorben. Erst unmittelbar vor seinem Tod wurde der Auslieferung nach Deutschland stattgegeben. Ein Interview über die mühsame Suche nach alten NS-Tätern. 

Deutsche Welle
25. Juli 2014

Staatsanwaltschaft prüft Verhandlungsfähigkeit von Ex-KZ-Sanitäter

Der ehemalige KZ-Sanitäter Hubert Z. aus Gnevkow zwischen Altentreptow und Demmin muss sich derzeit einer fortlaufenden Prüfung seiner Verhandlungsfähigkeit durch die Staatsanwaltschaft Schwerin unterziehen. 

Nordkurier
25. Juli 2014

Wem gilt der antisemitische Reflex wirklich?

Proteste gegen Israel münden in Gewalt. In Deutschland werden Juden auf offener Straße angegriffen. Gibt es eine neue antisemitische Koalition? Ein Gespräch mit Raphael Gross vom Fritz-Bauer-Institut. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung
25. Juli 2014

Nazi-Netz spinnt Fäden ins Vogtland

700 Neonazis hat das "Freie Netz Süd" am 1. Mai in Plauen mobilisiert. Jetzt wurde die rechte Kameradschaft verboten. Sie hat vorgesorgt. 

Freie Presse
25. Juli 2014

Vierter Anschlag in diesem Jahr

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr ist das Mahnmal für Holocaust-Opfer in Herne Ziel eines Anschlags geworden. Wie die Pressestelle des zuständigen Polizeipräsidiums in Bochum mitteilte, ereignete sich der aktuelle Übergriff in der Nacht auf Donnerstag. Dabei sei nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro entstanden.  

Jüdische Allgemeine
24. Juli 2014

Gedenkstätte Ahlem - Erinnerung an 2.500 Tote

Eröffnung am ehemaligen Ort des Grauens: Am Freitag wird in Hannover-Ahlem eine neue zentrale Gedenkstätte für NS-Opfer eingeweiht. Von der früheren Israelitischen Gartenbauschule im Westen von Hannover sind ab 1941 etwa 2.500 Menschen von den Nazis in den Tod geschickt worden. 

NDR
24. Juli 2014

Dollfuß-Ermordung: Wie Hitlers Putsch in seiner Heimat scheiterte

Vor 80 Jahren wurde Kanzler Engelbert Dollfuß bei einem Putschversuch der Nationalsozialisten ermordet. Hitler persönlich soll den Umsturz befohlen haben. 

Die Presse
24. Juli 2014

KZ-Wächter stirbt vor Auslieferung an Deutschland

Der gebürtige Tschechoslowake Johann Breyer soll an der Ermordung von hunderttausenden Juden in Auschwitz beteiligt gewesen sein. Vor seiner Auslieferung in die Bundesrepublik starb der ehemalige KZ-Wachmann. 

Der Tagesspiegel
24. Juli 2014

Nazi-Raubkunst in deutschen Museen?

Der Fall Gurlitt hat das Thema wieder in die Öffentlichkeit gebracht: Im Frühjahr 2012 hatte die Augsburger Staatsanwaltschaft in der Wohnung von Cornelius Gurlitt Kunstwerke entdeckt, die schnell in den Verdacht gerieten, Nazi-Raubkunst zu sein. 

Deutschlandfunk
24. Juli 2014

Das Nachleben des Totalitarismus

Die amerikanische Historikerin Marci Shore bilanziert ihre 20-jährige Auseinandersetzung mit Osteuropa. In ihrem Werk rekonstruiert sie Geschichten und Einzelschicksale, vor allem aus dem kommunistischen Polen und der Tschechoslowakei. 

Neue Zürcher Zeitung
24. Juli 2014

Befreiungsschlag in Oberprex

Das Haus im oberfränkischen Oberprex war Treffpunkt für Neonazis. Von hier aus organisierten sie einen Online-Versand für die braune Szene. Jetzt hat das Innenministerium das Freie Netz Süd verboten - und das Grundstück konfisziert. Die Bürger sind erleichtert. 

Süddeutsche Zeitung
24. Juli 2014

Neonazi-Netzwerk zu spät verboten

Das „Freie Netz Süd“ wird von Bayerns Innenminister verboten. Aber das hat so lange gedauert, dass die Kader der Neonazis sich neu orientieren konnten. 

taz
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