Aktuelles

7. Dezember 2016

Gedenkstätte sucht Fotos und Uniformen aus der NS-Zeit

Wer Überbleibsel aus der Zeit des Nationalsozialismus in Erfurt besitzt, kann sich an die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße wenden. Denn für einen Ausstellungsbereich über das Gerichtsgefängnis in den Jahren zwischen 1933 und 1945 sucht das Team um Gedenkstättenleiter Jochen Voit interessante Dokumente und Gegenstände.  

Thüringer Allgemeine
7. Dezember 2016

Wiesenthal-Zentrum kritisiert Gedenktafelaufschrift nahe früherem KZ in Kroatien

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat scharfe Kritik an der Aufschrift einer Gedenktafel im kroatischen Jasenovac geübt, in dem 1941 ein Konzentrations- und Vernichtungslager errichtet worden war. Es sei nur schwer zu glauben, dass ein "hetzerischer Ausruf wie 'Za Dom Spremni' ('Für die Heimat bereit') öffentlich in einem EU-Mitgliedsland ausgestellt wird", erklärte das Zentrum am Dienstag. 

Die Zeit
7. Dezember 2016

Holocaust Organizations, Scholars and Educators Sound Alarm on Surge in Hate Crimes

In a powerful statement issued by an array of Holocaust institutions, scholars and educators from around the world, an alarm is being sounded on the rise of groups that promote intolerance and promote hate speech. These 90 institutions and 71 individuals call on lawmakers to condemn white nationalist groups and ask citizens to be vigilant.
Read full statement here:http://www.mjhnyc.org/documents/HolocaustOrganizationsandScholarsStatementFINAL.pdf 

PRnewswire
7. Dezember 2016

Gedenkstätte in der JVA geschlossen

Die Gedenkstätte im ehemaligen Zuchthaus Brandenburg-Görden bleibt vorerst geschlossen. Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil ihr das Personal fehlt. Lange Zeit war dort eine Gymnasiallehrerin für die pädagogische Arbeit verantwortlich. Im Februar beendete sie allerdings ihren Dienst. Wie geht es jetzt weiter?  

Märkische Allgemeine
7. Dezember 2016

Wettbewerb für Mahnmal zur Bücherverbrennung am Residenzplatz

Mit der Neugestaltung des Residenzplatzes soll dort ein Mahnmal für die Bücherverbrennung 1938 enstehen. Die Stadt Salzburg hat dafür nun einen internationalen Wettbewerb ausgeschrieben.  

Salzburg24
7. Dezember 2016

Die Endstation wurde zur Grausamkeit

„Jüdische Schicksale“ heißt das neue Gedenkbuch für die Stadt Werder und ihre Ortsteile. Eine heimische Arbeitsgemeinschaft dokumentiert die Schicksale von jüdischen Einwohnern in Werder und den Ortsteilen in der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945. Der Band leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Holocaustforschung. 

Märkische Allgemeine
7. Dezember 2016

"Wir haben den Umfang unterschätzt"

Die Aufarbeitung der Geschichte Hohenbrunns während der NS-Zeit war aufwendiger als gedacht. Der Arbeitskreis um Rudolf Wenzel hofft nun auf weitere finanzielle Unterstützung - doch die Gemeinde zögert  

Süddeutsche Zeitung
7. Dezember 2016

"Ich denke, sie verhungerten einfach"

Zeitzeuginnenbericht über das KZ Ravensbrück: Leseprobe aus dem Buch "Pici" von Robert Scheer, in dem seine Großmutter Elisabeth Scheer, genannt "Pici", von ihren Erlebnisse als Jüdin in der NS-Zeit erzählt.  

Der Tagesspiegel
7. Dezember 2016

Protestbrief nach Entlassung am Polnischen Institut

Kulturschaffende in Berlin haben mit einem Protestbrief auf die überraschende Abberufung der Leiterin des Polnischen Instituts, Katarzyna Wielga-Skolimowska, reagiert. "Wir sind betrübt und verwundert über die plötzliche und für uns nicht nachvollziehbare Entscheidung", heißt es in einem Schreiben, das das Jüdische Museum Berlin an den polnischen Botschafter Andrzej Przylebski sowie an Polens Außenminister Witold Waszczykowski geschickt hat. 

rbb
7. Dezember 2016

Flechtheim-Erben verklagen den Freistaat Bayern in den USA

Die Erben des jüdischen Kunsthändlers erheben Anspruch auf acht wertvolle Gemälde, die zum Bestand der Bayerischen Gemäldesammlungen gehören. Neue US-Gesetze könnten ihnen helfen.  

Süddeutsche Zeitung
7. Dezember 2016

Eine verspätete Anerkennung für Fritz Bauer

Vergangene Woche hat der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes die Verurteilung des früheren SS-Mannes Oskar Gröning, des „Buchhalters von Auschwitz“, wegen Beihilfe zum massenhaften Mord durch das Landgericht Lüneburg im vergangenen Jahr unbeanstandet gelassen. 

Potsdamer Neueste Nachrichten
6. Dezember 2016

„Todesfabrik Auschwitz“ zeigt umfassende Rekonstruktion

Das Buch „Todesfabrik Auschwitz“ des Kölners Peter Siebers ist weltweit einzigartig. Denn die umfassende Rekonstruktion des Lagerkomplexes gab es bislang nicht. „Das Buch beweist die Realität der bösartigen Machenschaften in dem Lager und zeigt gleichzeitig einen gewissen Alltag“, sagte Gideon Greif gestern bei der Vorstellung im NS-Dokumentationszentrum. 

Kölnische Rundschau
6. Dezember 2016

Amerikaner und Deutsche erforschen zusammen Judenverfolgung

Die Staatlichen Archive Bayerns wollen in Zukunft mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington zusammenarbeiten. Das Washingtoner Museum möchte alle Quellen zur Geschichte der Judenverfolgung zentral sammeln und dokumentieren.Die bayerischen Archive zählen zu den bedeutendsten in Europa, da sie zahlreiche einzigartige Unterlagen über Opfer der Nationalsozialisten verwahren. 

Süddeutsche Zeitung
6. Dezember 2016

Letzte Orte vor der Deportation

66.000 Juden in Österreich wurden von den Nazis ermordet. Ausgegangen ist ihre Deportation vor 75 Jahren v.a. von vier Sammellagern in Wien-Leopoldstadt: Sie stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung, die die Kuratorinnen in einem Gastbeitrag beschreiben. 

Österreichischer Rundfunk
6. Dezember 2016

Vergessene Frauen der JVA Aichach starben im KZ Auschwitz

1943 werden 362 inhaftierte Frauen von der JVA Aichach nach Auschwitz transportiert. Sie sollen im Arbeitsdienst "vernichtet" werden. Die meisten von ihnen sterben.  

Augsburger Allgemeine
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CONFERENCE “AS MASS MURDER BEGAN: IDENTIFYING AND REMEMBERING THE KILLING SITES OF SUMMER-FALL 1941”, VILNIUS / MARCH 22-23, 2017

Programm/Information

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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