Aktuelles

8. Februar 2016

Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit eröffnet

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hat am Mittwoch, 27. Januar 2016, die Ausstellung „NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum. Ausstellungsprojekte gegen das Vergessen“ in der Halle des Paul-Löbe-Hauses im Berliner Parlamentsviertel eröffnet. Es handelt sich um eine Ausstellung der Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e.V. im Auftrag des Deutschen Bundestages. Zur Ausstellung sprach der Vorsitzende der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, Dr. Michael Jansen. Die Ausstellung kann von Donnerstag, 28. Januar, bis Freitag, 26. Februar 2016, nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.  

Deutscher Bundestag
8. Februar 2016

Ausstellungseröffnung in Gedenkstätte Esterwegen

Polizeigefängnis Scheveningen – Zuchthaus Münster – Strafgefangenenlager Brual-Rhede: Dies waren die Stationen des im April 1941 in Den Haag zu zehn Jahren Haft verurteilten Niederländers Johannes Allers, bevor er im Oktober 1941 aus dem Emsland in das Zuchthaus Hameln transportiert wurde. Dort starb er zwei Jahre später, immer noch geschwächt von der harten Arbeit im Moor, im Alter von 65 Jahren. Sein Schicksal wird in der Ausstellung „NS-Verfolgte aus den Benelux-Staaten im Zuchthaus Hameln 1942-1945 – Schritte zur Erinnerung“ dokumentiert. 

EL-News
8. Februar 2016

Offene Rechnungen seit über 70 Jahren

Bundespräsident Gauck bat die Griechen bei seinem Besuch vor zwei Jahren um Verzeihung für die Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft - doch echte Wiedergutmachung in Form von Reparationen und direkten Entschädigungen der Opferfamilien schließt die Bundesregierung weiterhin aus. 

Westdeutscher Rundfunk
8. Februar 2016

"Funkerin von Auschwitz" ist bedingt verhandlungsfähig

Beim Landgericht Kiel bahnt sich ein Prozess gegen eine mutmaßliche Helferin des Massenmords in Auschwitz an. Laut einem Gutachten wäre eine Verhandlung unter strengen Einschränkungen möglich. 

SPIEGEL Online
8. Februar 2016

Schatten der Vergangenheit

Der lange Atem der Ermittler führt zu einem weiteren Prozess gegen einen mutmaßlichen Mordgehilfen der Nazis. In wenigen Wochen muss in Hanau ein 93-jähriger Hesse vor Gericht. Er war einst Wachmann im KZ Auschwitz.  

Frankfurter Neue Presse
8. Februar 2016

Heinrich Himmlers Großnichte Katrin Himmler hat ihre Familiengeschichte erforscht

Himmler. Mein Name ist Himmler. Die meisten Leute, sagt Katrin Himmler, reagieren nicht komisch, verunsichert oder gar indigniert. Eher positiv. Schöner Name! Da denkt man an Himmel und Wölkchen! Nicht an Massenmord. Doch Heinrich Himmler war einer der größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte. Und Katrin Himmler, Jahrgang 1967, trägt seinen Namen. 

Rhein Main Presse
8. Februar 2016

Onlinekatalog für Bibliotheken in Buchenwald und Mittelbau-Dora

Welche Berichte von Häftlingen der Lager in Buchenwald und Mittelbau-Dora liegen publiziert vor? Wann erschienen die ersten wissenschaftlichen Studien zu diesen Lagern? Und wie wurde die Neukonzeption beider Gedenkstätten seit 1989/90 reflektiert? – Für Recherchen zu diesen und weiteren Fragen im Kontext der nationalsozialistischen Verbrechen und ihrer Nachgeschichten steht Interessierten ab sofort ein neuer Onlinekatalog zur Verfügung.  

Jenapolis
8. Februar 2016

Ist Hitler nun endlich erledigt?

Siebzig Jahre lang durfte „Mein Kampf“ nicht gedruckt werden. Jetzt erscheint es wieder, in einer kommentierten Fassung. Gelingt die Strategie der Einhegung?  

Frankfurter Allgemeine Zeitung
8. Februar 2016

„Alles rächt sich“

Nicholas Stargardt beschreibt in seinem Buch, wie die Deutschen den Krieg und das Ende des „Dritten Reichs“ erlebten. Eine Rezension  

Der Tagesspiegel
8. Februar 2016

Tod in der Wüste

1941 schickt Hitlerdeutschland Waffen und Kampfflugzeuge in den Irak: Mit ihrer Hilfe sollen die arabischen Nationalisten die Briten besiegen. Rückblick auf einen fast vergessenen Feldzug.  

Süddeutsche Zeitung
8. Februar 2016

„Zeichne, was du siehst“ – Die Künstlerin Helga Hošková-Weissová über ihre Zeichungen aus dem Ghetto Theresienstadt

„Zeichne, was du siehst“. Das sagte der Vater zu Helga Weissová, als die jüdische Familie 1941 im Ghetto Theresienstadt / Terezín ankam. Und die 12-jährige Helga malte, was ihr vor die Augen kam: Magere Menschen mit dem Judenstern auf der Kleidung, SS-Männer in Uniform, Brotlaibe, die auf Leichenwagen transportiert wurden, beengte Stockbetten im Kinderheim. Helga Weissová überlebte den Holocaust, und wurde Künstlerin. Ihre Zeichnungen aus Theresienstadt, die durch großes Glück erhalten blieben, sind ihr bis heute ihr wichtigstes Werk. 

Radio Prag
8. Februar 2016

Bundesweite Plakataktion gegen Rechtsextremismus

Der Verein "Gesicht zeigen" hat eine bundesweite Plakataktion gegen Rechtsextremismus und für mehr Mitmenschlichkeit gestartet. 

Deutschlandfunk
8. Februar 2016

"Keiner hört keinem mehr zu"

Viele Reden bei der "Goldenen Kamera 2016" und eine denkwürdige: Dunja Hayali über "Lügenpresse", Verrohung der Sprache und Hass im Umgang miteinander. 

Der Tagesspiegel
8. Februar 2016

Teilnehmerzahl radikaler Pegida-Ableger hat sich vervierfacht

Das fremdenfeindliche Bündnis Pegida marschierte am Samstag international. Neben Dresden sollen auch Warschau, Prag oder Birmingham Schauplätze der Umtriebe sein. Vor allem die radikalen Ableger von Pegida und Co. bekommen immer mehr Zulauf. 

SPIEGEL Online
8. Februar 2016

Holocaust-Leugnerin Haverbeck provoziert vor Auschwitz-Prozess

Wiederholungstäterin: Ursula Haverbeck leugnete erneut den NS-Massenmord an den Juden 

Neue Westfälische
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62. bundesweites Gedenkstättenseminar - Zwischen Aufklärung und Sinnstiftung? Die Besonderheit von Dokumentationszentren als Lernorte zur NS-Geschichte – das Beispiel Reichsparteitagsgelände Nürnberg, in Nürnberg, 16.-18. Juni 2016

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