Aktuelles

26. April 2017

Nürnberger Ausstellung entzaubert Hitler-Vertrauten Albert Speer

Er inszenierte sich als Technokrat, der vom Holocaust nichts wusste. Dabei war Hitlers enger Vertrauter und Architekt Albert Speer alles andere als unwissend. Eine Schau in Nürnberg zeigt nun, warum ihm die deutsche Mehrheitsgesellschaft seine Lügen dennoch willig abkaufte.  

Sächsische Zeitung
26. April 2017

Jenseits von Nürnberg

Das Memorium Nürnberger Prozesse der Stadt Nürnberg bietet in diesem Jahr eine interessante Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Jenseits von Nürnberg – Die Strafverfolgung von NS-, Verbrechen in Europa“ an. Es wird auf Basis verschiedener Länder, Frankreich, Polen, Jugoslawien, Österreich, Norwegen, Italien und der Sowjetunion untersucht, welchen Stellenwert die Prozesse, die schon vor Beginn des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses begannen, in den jeweiligen Ländern hatten und wie die im Nürnberger Prozess entwickelten Straftatbestände von der Justiz der jeweiligen Länder übernommen und umgesetzt wurden. 

haGalil
26. April 2017

Nazis auf dem Land: Anbiederung und Überwachung

Die Nazis versuchten, sogar das gesellschaftliche Leben der Landbevölkerung zu vereinnahmen. Selbst Hitler trug manchmal eine kurze Lederhose. Eine Ausstellung im Freilichtmuseum Glentleiten zeigt nun, wie sie dabei vorgingen. Vieles war bloße Strategie: So wollten die Nazis offenbar Trachtenvereine auf ihre Seite ziehen, aber nicht deren Vielfalt erhalten. 

Süddeutsche Zeitung
26. April 2017

Digitales Mahnmal

Am Jom Haschoa hat die BILD-Redaktion in Berlin ein »digitales Mahnmal« präsentiert. Die israelische Fahne vor dem Axel-Springer-Hochhaus wehte auf Halbmast.  

Jüdische Allgemeine
26. April 2017

Schau in der Stadtbibliothek zeigt Biografien von Christen jüdischer Herkunft

Menschen mit jüdischen Vorfahren, die Christen waren und in der Nazizeit in der Mitte der Gesellschaft lebten, blieben ebenso wenig vom Rassenwahn der Nazis verschont wie gläubige Juden. Eine Ausstellung in der Stadtbibliothek zeigt von morgen an interessante Homburger Biografien. Morgen Abend kommen Personen zur Wort, die die Nazizeit noch erlebt haben.  

Frankfurter Neue Presse
26. April 2017

Schau Gegen das Vergessen

Die Filmemacherin Sybille Krafft erinnert in ihrer Ausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald" an junge, jüdische Displaced Persons. Eröffnung ist am 29. April im Foyer des Landratsamts. 

Süddeutsche Zeitung
26. April 2017

Gedenken an ein berüchtigtes "Tor zur Freiheit"

Das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz war das Drehkreuz für den deutsch-deutschen Gefangenenfreikauf. Aber nicht nur an diese Geschichte erinnert jetzt ein Gedenkort. 

Freie Presse
26. April 2017

Auch sie waren Opfer des Nazi-Regimes

Sylvia Köchl erinnert an das Schicksal von von »Berufsverbrecherinnen« im Konzentrationslager Ravensbrück. 

Neues Deutschland
26. April 2017

Ist Erinnerungskultur ohne Zeitzeugen möglich?

Die Zeitzeugen des Holocaust sind wichtige Vermittler dieser Zeit für die junge Generation. Doch sie werden immer weniger. Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, sieht die Geschichtswissenschaften in der Pflicht, sich dieser Herausforderung zu stellen. 

Deutschlandfunk Kultur
26. April 2017

Ministerrat beschließt "Arbeitsdefinition von Antisemitismus"

Die Regierung übernimmt die Definition der International Holocaust Remembrance Alliance. Sie könne nun "in der Schul- und Erwachsenenbildung sowie bei der Ausbildung in den Bereichen Justiz und Exekutive verwendet werden".  

Die Presse
26. April 2017

»Homosexuelle Frauen sind bis heute quasi ›unsichtbar‹«

Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück gibt es eine Debatte zur Erinnerungskultur verfolgter und ermordeter lesbischer Frauen und Mädchen. Wieso steht es in Frage, ob es ein Denkmal für diese Gruppe von Opfern des deutschen Faschismus zwischen 1933 und 1945 in der dortigen Gedenkstätte geben darf? 

junge Welt
26. April 2017

Schüler überschätzen ihr Geschichtswissen

Wenn Lehrer Zeitzeugen in den Unterricht einladen, haben Schüler in der Regel zwar mehr Spaß am Unterricht - neigen aber auch öfter zur Selbstüberschätzung, was ihr Geschichtsverständnis betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Tübingen zum Thema "Oral History" (erzählte Geschichte).  

Der Spiegel
26. April 2017

Streit um Stolpersteine in Augsburg spitzt sich zu

Der Künstler Gunter Demnig lehnt einen Kompromiss der Stadt ab. Der Kulturreferent pocht dagegen auf einen Stadtratsbeschluss. 

Augsburger Allgemeine
26. April 2017

Israels Präsident wirft Le Pen neue Form der Holocaustleugnung vor

Israels Präsident Reuven Rivlin hat der rechtspopulistischen französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen eine neue, gefährliche Form der Holocaustleugnung vorgeworfen. "Die vorherrschende Botschaft der jüngsten politischen Äußerungen ist äußerst beunruhigend", sagte Rivlin am Montag bei einer Zeremonie zum Gedenken an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. 

Die Presse
25. April 2017

Es war ein Ort zum Sterben

Die Gedenkstätte Konzentrationslager Drütte soll um das ehemalige Krankenrevier erweitert werden. Auch die Dauerausstellung soll überarbeitet werden.  

Salzgitter Zeitung
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

Informationen(doc)

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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