Aktuelles

5. März 2015

KZ Neuengamme: Überlebende reisen zur Gedenkfeier an

Sie durchlebten hier die wohl schlimmste Zeit ihres Lebens: die ehemaligen Gefangenen des Konzentrationslagers Neuengamme. Vor genau 70 Jahren wurde das Lager befreit. Und trotz ihres hohen Alters treten nun mehr als 60 Überlebende den Weg zur Gedenkfeier an. 

Hamburger Morgenpost
5. März 2015

KZ-Überlebende kehren zurück nach Neuengamme

Sie kommen zurück an den Ort, an dem sie Furchtbares erlebt haben: Auf Einladung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und der Stadt Hamburg werden mehr als 60 ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers im Mai 2015 in die Hansestadt reisen. Dort nehmen sie an der internationalen Gedenkveranstaltung teil, mit der an das Ende des Konzentrationslagers und die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 70 Jahren erinnert wird. Die Briten hatten das KZ Neuengamme am 4. Mai 1945 erreicht, fanden es aber leer vor. Die Nazis hatten das Lager, in dem kurz vor Kriegsende etwa 14.000 Menschen gefangen gehalten wurden, ab April räumen lassen. 

NDR
5. März 2015

Dokuzentrum macht Geschichten von KZ-Häftlingen im Internet zugänglich

Das Ulmer Dokuzentrum hat als eine der ersten KZ-Gedenkstätten seine Häftlingsdatenbank ins Internet gestellt. Das Projekt dokumentiert 345 Schicksale. 

Augsburger Allgemeine
5. März 2015

Polnische Zwangsarbeiter während der NS-Zeit

Über die sogenannten "Polen-Erlasse", einem zentralen Instrument der nationalsozialistischen Ausgrenzungs- und Ausbeutungspolitik, vor 75 Jahren wird am 12. März 2015 in Berlin gesprochen, erinnert und diskutiert.  

Berlin Online
5. März 2015

Dunkles Kapitel am Klinikum

Ingrid ist 18, gerade fertig mit der Schule - und ein Fall für das Mannheimer Erbgesundheitsgericht. Denn sie hat nachts manchmal leichte epileptische Anfälle. Im Jahr 1934 bedeutet das für sie große Gefahr. Dem Mädchen droht, sterilisiert zu werden - gegen ihren Willen.  

Morgenweb
5. März 2015

„Ich sehe Niebüll mit anderen Augen“

„Neben der Brechung des Marxismus haben wir die besondere Aufgabe, den schleswig-holsteinischen Bauern zu erfassen. Erst wenn dieser neben dem Arbeiter die siegende Idee des Nationalsozialismus unter dem Hakenkreuzbanner erkannt hat, ist die meerumschlungene Nordmark unser“, hatte der Völkische Beobachter bereits 1926 propagiert. 

Schleswig-Holsteinischer Zeitung
5. März 2015

NS-Vergangenheit: Tratz verliert auch Ehrenzeichen des Landes

Nach Uni und Stadt Salzburg zieht auch das Land Konsequenzen: Auszeichnungen werden Eduard Paul Tratz posthum aberkannt. 

Salzburger Nachrichten
5. März 2015

Gedenken an deportierte Sinti

Berta Straub, geboren 1939, ermordet 1943, Edmund Straub, geboren 1940, ermordet 1943, Hans Straub, geboren 1937 ermordet 1943. Die Namen drei Geschwister mit ihren Lebensdaten waren auf drei Papptafeln gemalt, die sich in eine lange Reihe weiterer Tafeln einsortieren, die in den Clemens-Galerien an den Fensterfronten der geschlossenen Lokale lehnten. 

Solinger Tageblatt
5. März 2015

"Wir dürfen nicht vergessen"

70 Jahre nach Kriegsende und der Befreiung der Konzentrationslager will die Swisttaler Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen zum Gedenken an die deportierten Familien ein Zeichen setzen. Daher beantragt sie im Hauptausschuss die Bildung einer Projektgruppe "Stolpersteine". Diese soll aus Bürgern, Historikern, Politikern, eventuell Schülern der Sekundarschule und der Gemeindearchivarin bestehen. 

General-Anzeiger Online
4. März 2015

Hungermarsch der Häftlinge nach Buchenwald

Der Zweite Weltkrieg neigt sich seinem Ende zu. Die US-Armee steht kurz vor Trier. Im KZ Hinzert treibt die Lagerleitung im Morgengrauen die Gefangenen zusammen. 

SWR Südwestrundfunk
4. März 2015

Auschwitz, Feuer, Ascheregen

Nie zuvor hat er sie öffentlich gezeigt, nun tut er es in seiner Heimatstadt Dresden: Gerhard Richter, Deutschlands berühmtester und begehrtester lebender Maler, hat nach vier Fotos eines namenlosen Häftlings das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gemalt. 

Berliner Zeitung
4. März 2015

Die Akte der Nazi-Aufseherin Hilde Michnia

Eine 93-jährige Nazi-Aufseherin wird angeklagt, verraten hat sie eine Nachbarin. Von Einsicht oder Reue ist nichts zu merken. Wie die Hamburger Staatsanwaltschaft ein NS-Verbrechen aufklären will. 

Die Welt
4. März 2015

NS-Spitze floh von Uerdingen über den Rhein

Am Dienstag vor 70 Jahren drängten sich viele Krefelder in den Luftschutzkellern und hoffnungslos überfüllten Bunkern, um Schutz zu finden. Nur die politische Führung und ihre Gesinnungsgenossen hatten sich rechtzeitig auf die rechte Rheinseite abgesetzt, bezeichnenderweise auch der als örtlicher Vertreter des Reichsverteidigungskommissars fungierende NSDAP-Kreisleiter Erich Diestelkamp. So verzeichnet es die Stadtgeschichte, Band 5, auf Seite 341 über die Tage Anfang März 1945. 

Westdeutsche Zeitung-Newsline
4. März 2015

Eine Stadt muss sich erinnern

Noch ist das Innere des Gebäudes eine Baustelle, in neun Wochen aber soll alles fertig sein: Am 1. Mai soll das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße eröffnen, termingerecht, neun Jahre nach Beginn der Planungen. An diesem Donnerstag haben die Verantwortlichen im Foyer des neuen Zentrums erklärt, wie das Haus künftig bespielt werden soll - und gleich vorweg vor einem Missverständnis gewarnt. 

Süddeutsche Zeitung
4. März 2015

„Das ist die Krönung meines Lebens“

Die Auschwitz-Überlebende und Autorin Zofia Posmysz besucht Frankfurt zur Premiere der Oper „Die Passagierin“. Die 92-jährige Schöpferin der literarischen Vorlage reist dem Stück durch die halbe Welt hinterher - und hat überall viel zu erzählen. 

Frankfurter Rundschau
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