Aktuelles

28. August 2015

Verlängerung der Ausstellung „Das Unsagbare zeigen“ und Vorankündigung „Warschauer Aufstand 1944“

Drei Monate nach der Eröffnung zählte das NS-Dokumentationszentrum München bereits 120.000 Besucherinnen und Besucher. Aufgrund des großen Interesses wird die erste Sonderausstellung um vier Wochen verlängert. Eine anschließende Ausstellung wird ab Ende Oktober zu sehen sein. 

Portal München
28. August 2015

24 Schüler des Technischen Gymnasiums erkunden die Hauptstadt Berlin

Auf den Spuren Bertolt Brechts wanderte die Gruppe durch Berlin-Mitte und erlebte den Dramatiker und Dichter in über Audiogeräte eingespielten Tondokumenten. Sehr eindrücklich war eine Informationsveranstaltung in der "Blindenwerkstatt Otto Weidt". Schule einmal anders erlebte die Gruppe in der Ausstellung "Topographie des Terrors". Neben einem Ausstellungsrundgang wurden in einem Seminar zum Thema "Volksgemeinschaft" eigene Recherchen angestellt.  

Südwest Presse
28. August 2015

Die Altheimerin Franziska Berge wurde vor 75 Jahren in Grafeneck ermordet

Die Schwerverbrechen der NS-Zeit fanden auch direkt vor der Haustür statt. Vor 75 Jahren wurden in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb mehr als 10 000 psychisch Kranke und Menschen mit Behinderung von den Nationalsozialisten ermordet. Eines der Opfer kam aus Altheim. 

Neckar-Chronik
28. August 2015

Sie bauen die Skulptur auf

Jugendliche laden mehrere Dutzend Eisenstangen von einem Laster, tragen sie in den Park. In wenigen Tagen werden diese Stangen „Ziegelköpfe“ tragen. Die Großplastik „Gesichter des KZ Wöbbelin“ steht kurz vor der Fertigstellung. 

Schweriner Volkszeitung
28. August 2015

Stele erinnert an Verfolgte

An der Stelle des alten Rathauses, das in den 1970er Jahren abgerissen wurde, steht nun diese Stele. „Im Keller des Rathauses wurden Menschen von der Sturmabteilung der NSDAP verprügelt und gefügig gemacht.  

sdp.fnp.de
28. August 2015

Euthanasie: 9.000 Tote allein in Brandenburg

"Mit einem auf den 1. September 1939 - dem Tag des Kriegsbeginns - zurückdatierten Schreiben ermächtigte Hitler den Leiter seiner Kanzlei Bouhler und den Begleitarzt des Führers Karl Brandt als medizinischen Fachmann mit der organisatorischen Durchführung der als Euthanasie verbrämten Tötung von´lebensunwertem Leben´.  

Meetingpoint Brandenburg
28. August 2015

Gefühlte Geschichte

Ob in Gedenkstätten, der politischen Bildungsarbeit oder den Medien - überall berichten Zeitzeugen von ihren Erlebnissen der jüngeren deutschen Geschichte. Doch der Einsatz ist umstritten, denn ihr Geschichtsbild ist äußerst subjektiv. 

Deutschlandradio Kultur
28. August 2015

Vom deutschen Gedächtnisschwund

Aufsatzsammlung – das mag dröge und akademisch klingen. Für Götz Alys neues Buch „Volk ohne Mitte. Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus“ gilt aber das Gegenteil.  

Saarbrücker Zeitung
28. August 2015

In 34 Ländern öffnen sich die Tore zu Synagogen, Friedhöfen, Museen

Auch auf beiden Seiten des Rheins rufen jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum "Europäischen Tag der Jüdischen Kultur 2015" auf.  

Fränkischer Nachrichten
28. August 2015

Esterweger wecken Erinnerungen an Moorsoldatenlied

In diesem Sommer wird das „Lied der Moorsoldaten“ 82 Jahre alt. „Ewig kann’s nicht Winter sein“ heißt es darin in der letzten Strophe. Es ist zugleich der Titel der Veranstaltung am Sonntag in Esterwegen, mit der an die bewegende Geschichte des berühmten Liedes aus den NS-Konzentrationslagern erinnert werden soll.  

Neue Osnabrücker Zeitung
27. August 2015

Waldkirch und das Bürgermeisterkarussell in den Nachkriegsjahren

Das Kriegsende vor 70 Jahren und die Nachkriegszeit im Elztal: Die Sicherstellung der Ernährung war in den Dörfern im Elztal einfacher als in den Städten.  

Badische Zeitung
27. August 2015

Ein großer Menschenfreund

Björn Mensing, Pfarrer der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, charakterisierte Martin Kieselstein einmal treffend als einen "großen Menschenfreund". Wer ihm begegnen durfte, war von der Güte, dem Humor und Lebensweisheit des Mannes tief beeindruckt. Jetzt ist der Zeitzeuge, Arzt und Künstler Martin Kieselstein im Alter von 89 Jahren in Jerusalem gestorben. Er hinterlässt viele Bilder und Skulpturen, in denen er sich mit seiner KZ-Haft in Auschwitz, Allach und Dachau auseinandersetzte. 

Süddeutsche Zeitung
27. August 2015

"Die letzten Zeugen": Axel Springer und Reclam veröffentlichen Protokolle des Auschwitz-Prozesses in Lüneburg

Es wird wohl einer der letzten Prozesse gewesen sein, in denen sich Täter und Opfer des größten menschlichen Verbrechens in die Augen sahen: Vom 21. April bis 15. Juli 2015 musste sich der heute 94jährige Oskar Gröning, der als SS-Mann im Konzentrationslager Auschwitz eingesetzt war, vor Gericht verantworten. 

Presseportal
27. August 2015

"Nazi-Zug" - Polnische Behörden bestätigen Fundmeldung

Vor einer Woche verkündeten ein Deutscher und ein Pole, sie hätten einen versteckten Eisenbahnzug aus der Nazi-Zeit entdeckt. Jetzt bestätigten Behörden die Meldung eines Fundes in Niederschlesien. 

Die Welt
27. August 2015

Die Krux mit der „entarteten Kunst“

„Der eine Künstler erscheint als Bolschewist – und für die Gesinnungsgenossen an anderer Stelle erscheint er als urdeutsch! Das ist etwas außerordentlich Seltsames.“ So wunderte sich der Kunsthistoriker Wilhelm Pinder bei einer Rede am 3. August 1933 im München. Und brachte damit ein Phänomen auf den Punkt, das bis heute näherer Untersuchung bedarf: Darüber, was „Entartete Kunst“ sei, bestand unter den Nationalsozialisten zumindest anfangs keineswegs Einigkeit. Wohl nirgends wurde das derart deutlich wie bei der Beurteilung der expressionistischen Strömung, was die interessante Textsammlung „Gauklerfest unterm Galgen“ einmal mehr sehr deutlich macht. 

Kreiszeitung
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