Aktuelles

18. Januar 2017

Das Finanzamt Moabit-West „verwertete“ das Hab und Gut jüdischer Opfer des Nationalsozialismus

Nach jahrelangen, oft zähen Verhandlungen wird 2017 endlich ein würdiger Gedenkort am ehemaligen Güterbahnhof Moabit entstehen. Von dort transportierten Deportationszüge jüdische Mitbürger zumeist in den Tod. Was aber geschah mit ihrer Habe und ihrem übrigen Vermögen? Eine schlimme Rolle spielte dabei die Oberfinanzdirektion Berlin-Brandenburg. 

Berliner Woche
18. Januar 2017

Worte wie Giftpfeile: Ausstellung zur Sprache des Nationalsozialismus in Mainz

Die Sprache des Nationalsozialismus war der Nährboden für die späteren Verbrechen des Regimes. Das veranschaulicht die aktuelle Ausstellung der Mainzer ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“. Sie wird am Dienstag, 24. Januar, um 18 Uhr im Mainzer Dom von Landtagspräsident Hendrik Hering, Diözesanadministrator Dietmar Giebelmann und Präses Ulrich Oelschläger von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eröffnet. Das Thema der Schau zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus lautet in diesem Jahr: „Worte wie Gift und Drogen. Was Sprache anrichten kann – von damals bis heute.“ 

Allgemeine Zeitung
18. Januar 2017

Ausstellung über „Displaced Persons“ in Esterwegen eröffnet

Sie lebten als sogenannte „Displaced Persons“ (DPs) in Sammellagern, auch im Emsland: Polen, die als Zwangsarbeiter, Häftlinge und Kriegsgefangene nach Westdeutschland gelangt waren. Eine nun eröffnete Ausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen arbeitet ihre Geschichte auf.  

Osnabrücker Zeitung
18. Januar 2017

KZ-Gedenkstätte sucht Quellen zur Pulverfabrik

Die KZ-Gedenkstätte Dachau sucht für wissenschaftlich-historische Recherchen zur ehemaligen Königlichen Pulver- und Munitionsfabrik Dachau Fotografien und Bilder von den Gebäuden aus den Jahren 1915 bis 1933, besonders aber von der Belegschaft und den Fabrikarbeitern. Auch Erinnerungsberichte, Dokumente oder Objekte zur Pulverfabrik und ihrer Arbeiterschaft sind für die Gedenkstätte von großem Interesse.  

Süddeutsche Zeitung
18. Januar 2017

Mengeles Zwillinge

Sie bekamen Spritzen und wurden zu Tode gequält. Wozu dienten die Experimente an Kindern in Auschwitz? Eva Mozes Kor überlebte – und hat versucht, es herauszufinden. 

Der Tagesspiegel
18. Januar 2017

KZ-Gedenkstätte Neuengamme - Grütters: Authentische Orte halten Erinnerung an NS-Menschheitsverbrechen wach

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich am heutigen Donnerstag bei einem Besuch eingehend über die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg informiert. Nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung in den ehemaligen Häftlingsblocks betonte Grütters: „Gedenk- und Lernorte wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme werden umso wichtiger, je weiter wir uns zeitlich von den unfassbaren Gräueltaten des NS-Regimes entfernen und je weniger Holocaust-Überlebende uns als Zeitzeugen bleiben. [...] 

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
18. Januar 2017

Drei weiteren Auschwitz-Aufsehern droht Anklage

Die Zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen hat die Fälle drei weiterer ehemaliger Auschwitz-Wachmänner an die zuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben. Wie dem rechtskräftig verurteilten SS-Mann Gröning droht den SS-Mitgliedern eine Anklage wegen Beihilfe zum Mord. 

Süddeutsche Zeitung
18. Januar 2017

Höcke nennt Holocaust-Mahnmal "Denkmal der Schande"

In der Rede, die er gestern Abend auf Einladung der "Jungen Alternative Dresden" hielt, fordert Höcke ein Ende der Kultur des Erinnerns an die Nazi-Verbrechen in Deutschland. Er sagte, Deutschland müsse eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad vollziehen. Höcke sprach von einer - Zitat - "dämlichen Bewältigungspolitik". Das Holocaust-Mahnmal in Berlin nannte er ein "Denkmal der Schande im Herzen der Hauptstadt".  

Deutschlandfunk
17. Januar 2017

Die verheimlichten Massenmorde von Minsk

Erst die Kranken, dann die Juden: Zwei Ausstellungen dokumentieren nationalsozialistische Verbrechen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Offenbart wird eine doppelte Geschichte der Vernichtung.  

Frankfurter Allgemeine
17. Januar 2017

NS-Dokumentationszentrum eröffnet auf Burg Vogelsang

Ein "Ort der Beeindruckung": In der ehemaligen NSDAP-Kaderschmiede auf der Ordensburg wird das neue Dokuzentrum mit der Dauerausstellung "Bestimmung: Herrenmensch" eröffnet.  

Badische Zeitung
17. Januar 2017

Gestohlenes KZ-Tor noch in Norwegen - weil Mitarbeiterin Urlaub hat

Wahrscheinlich hat die Urlaubsplanung im norwegischen Kulturministerium noch nie solche Irritationen in Bayern hervorgerufen, wie das jetzt geschehen ist. Seit Wochen steht Karl Freller, Direktor der Gedenkstättenstiftung in München, bereit, um die gestohlene KZ-Tür aus Norwegen heimzuholen. 

Süddeutsche Zeitung
17. Januar 2017

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit Besucherrekord

Die Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus hatte im vergangenen Jahr so viele Besucher wie noch nie. Die Stadt Düsseldorf teilte am Montag (16.01.2017) mit, dass knapp 30.000 Menschen das Haus besucht oder an Veranstaltungen teilgenommen haben. Die Mahn- und Gedenkstätte zeigt seit 2015 eine neue Dauerausstellung, die vor allem den Erfahrungen von Düsseldorfer Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus gewidmet ist.  

wdr
17. Januar 2017

Schüler drehen Film über Schwule im Dritten Reich

Anlässlich des 72. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz waren Berliner Schulklassen zum 14. Mal aufgerufen, Arbeiten zum Thema Nationalsozialismus einzureichen. Unter dem Motto "Darüber spricht man nicht" setzte das "Jugendforum denk!mal" als Veranstalter in diesem Jahr den Fokus auf die Opfergruppe der Homosexuellen. Zu den herausragenden Ergebnissen, die seit heute im Casino des Berliner Abgeordnetenhauses ausgestellt werden, gehört der Film einer elften Klasse des Herder-Gymnasiums im Stadtteil Westend.  

queer
17. Januar 2017

SPD diskutiert Erinnerungsarbeit

Während der Winterklausur der SPD-Landtagsfraktion im schwäbischen Kloster Irsee, die an diesem Dienstag beginnt, wird auch die Erinnerungsarbeit ein wichtiges Thema sein. Wie Martin Güll, Landtagsabgeordneter für den Landkreis Dachau, mitteilt, wird der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Jörg Skriebeleit, unter dem Schlagwort "Nicht vergessen. Für Demokratie - Aktuelle Herausforderungen der Erinnerungsarbeit" mit den SPD-Abgeordneten diskutieren.  

Süddeutsche Zeitung
17. Januar 2017

Kriegsverbrechen bleibt ungesühnt: Dortmunder Ankläger schließt Akte Maillé

Das Weltkriegsmassaker im westfranzösischen Maillé 1944 bleibt ungesühnt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat ihre jahrelangen Ermittlungen eingestellt, weil keine lebenden Beteiligten mehr gefunden werden konnten, wie der Chefankläger für Nazi-Massenverbrechen, Andreas Brendel, am Montag mitteilte. 

Kölnische Rundschau
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63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

Programm | Anmeldung

Erklärung der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Erklärung

CONFERENCE “AS MASS MURDER BEGAN: IDENTIFYING AND REMEMBERING THE KILLING SITES OF SUMMER-FALL 1941”, VILNIUS / MARCH 22-23, 2017

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