Aktuelles

3. März 2015

Braunes Erbe, weißes Leuchten

Pläne sind relativ. Eigentlich hätte das neue NS-Dokumentationszentrum in München, gelegen am authentischen Ort der einstigen Parteizentrale der Hitler-Bewegung in der Maxvorstadt, schon 2010, dann 2011 und 2012, schließlich 2014 eröffnet werden sollen. Jetzt ist es offenbar wirklich so weit: Am 30. April 2015 wird es mit einem Festakt eingeweiht. 

Die Welt
3. März 2015

Häftlings-Schicksale sind jetzt im Internet präsent

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg in Ulm hat jetzt Häftlings-Biografien online gestellt, die im KZ Oberer Kuhberg zwischen 1933 und 1935 ohne Gerichtsurteil inhaftiert waren. 

Schwäbische
3. März 2015

Seine einzige Messe feierte er im KZ

Er war der einzige Priester, der je in einem Konzentrationslager geweiht wurde. Dort las Karl Leisner die einzige Messe seines Lebens. 1945 starb der NS-Gegner an den Folgen seiner Haft. Dieses Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. 

Domradio
3. März 2015

Die Familie Frank aus Frankfurt

Mirjam Presslers Werk „Grüße und Küsse an alle“ ist im Fokus des Festivals „Frankfurt liest ein Buch“. Darin erzählt sie die Geschichte der jüdischen Familie Frank aus Frankfurt. Buddy Elias, Cousin und einziger noch lebender Verwandter von Anne Frank, wird ebenfalls auftreten. 

Frankfurter Rundschau
3. März 2015

Projekt zeigt Wege zu mehr Respekt

„Wir wollen die ansprechen, die sich für die Themen Toleranz und Respekt in der Gesellschaft, Rechtsextremismus und Nationalsozialismus interessieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst Informationen sammeln und so einen eigenen Standpunkt entwickeln“, fasst Sinaida Bayer von den Lokalen Bündnissen für Familie im Kreis Soest zusammen. 

Der Westen
3. März 2015

Gedenken an die Befreiung der Zwangsarbeiter

Der inzwischen sechste Gedächtnisgang von Rees nach Megchelen wird am Sonntag, 8. März, unternommen. Während der Veranstaltung wird der Befreiung der niederländischen Zwangsarbeiter gedacht. 

Der Westen
3. März 2015

KZ-Außenlager ist Symbol für den Völkermord

In der Endphase des Zweiten Weltkriegs war die Waffenproduktion weitgehend ausgebombt. Die Jagdflugzeuge vom Typ Me-262 sollten dezentral produziert und in Waldwerken wie dem im Scheppacher Forst am Autobahnkilometer 81 montiert werden. Die dafür notwendigen Arbeiter sollten im Lager in Burgau untergebracht werden. Deshalb waren zunächst 120 Insassen des KZ Dachau nach Burgau abkommandiert worden, um das Lager als Miniaturabbildung des Dachauer Lagers zu errichten. 

Augsburger Allgemeine
3. März 2015

Oper "Die Passagierin - "Ein Meisterwerk, das zu Tränen rührt

Die Schriftstellerin Zofia Posmysz hat eine Geschichte, die ihr Leben ist: Sie war im polnischen Widerstand gegen die Nazis tätig und kam ins KZ Auschwitz. Aus ihrer Novelle wurden ein Film und eine Oper – "Die Passagierin" von Mieczysław Weinberg hatte nun in Frankfurt Premiere. 

Deutschlandradio Kultur
3. März 2015

Kampf gegen Münchner Stolperstein-Verbot

Vielerorts wird mit Stolpersteinen an das Schicksal jüdischer Bürger erinnert. Doch die Stadt München weigert sich, Stolpersteine auf öffentlichem Grund zu verlegen. Dagegen regt sich Widerstand im Netz. 

Frankfurter Rundschau
3. März 2015

Gitarrist und Sänger Daniel Kempin mit jiddischen Liedern zu Gast in Gedenkstätte KZ Osthofen

Besser als durch Daniel Kempins Konzert „Mir leben ejbik!“ hätte die aktuelle Ausstellung „Warschauer Ghetto“ mit Werken von Tomi Ungerer nicht mit Inhalt und Leben erfüllt werden können. Der exzellente Gitarrist und Sänger, Vorbeter des Egalitären Minjan in Frankfurt, der schon als junger Mann wieder zu seinen jüdischen Wurzeln zurückkehrte, widmet sich seit vielen Jahren der Pflege jiddischer Musik und singt unter anderem auch „lider fun getos un lagern“. 

Allgemeine Zeitung
2. März 2015

Hotel Silber in Stuttgart - Bürger dürfen mitbestimmen

Die zweite Etage des Hotels Silber in Stuttgart soll in die geplante Gedenkstätte einbezogen werden. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat sich mit dem Land über die Finanzierung geeinigt. Die mitarbeitenden Bürgerinitiativen erhalten ein Stimmrecht im Verwaltungsrat.  

Stuttgarter Zeitung
2. März 2015

NS-Lernzentrum soll Schulunterricht ergänzen und neue Themen aufgreifen

Der Verein für ein NS-Lern- und Dokumentationszentrum traf sich am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung. Im Salzstadel berieten die Mitglieder nicht zuletzt die Pläne für ein Ausstellungs- und Lernzentrum im ehemaligen Güterbahnhof. 

Schwäbisches Tagblatt
2. März 2015

Geschichte des Wilnaer Ghettos - Mahnung und Appell gegen das Vergessen

Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte, Harald Eichner, sagte zur Einführung: "Die Nazis wollten nicht nur die Juden, sondern auch ihre Kultur auslöschen. Beides ist ihnen nicht gelungen." 

General-Anzeiger Online
2. März 2015

Mehr Schüler am Gedenkort Esterwegen

Während der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses des Kreises Emsland freute sich Dr. Andrea Kaltofen, Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen, über die stabilen Besucherzahlen in der Gedenkstätte 2014.  

Grafschafter Nachrichten Online
2. März 2015

Neue Dauerausstellung in den Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin eröffnet

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin zeigen von heute an die neue Dauerausstellung „Zehn Wochen KZ Wöbbelin“. 

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