Aktuelles

10. Februar 2016

Hoffnung nach der Schoa

Wie in Bayern mit der Gedenk- und Erinnerungsarbeit umgegangen wird, war jetzt auch Thema in New York. Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, erläuterte die Aufgaben und die Arbeit vor einem internationalen Publikum. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung »Life after Survival« über Waisenkinder, die die Schoa überlebten und im Juli 1945 Zuflucht in einem UN-Kinderzentrum in Markt Indersdorf bei Dachau fanden. 

Jüdische Allgemeine
10. Februar 2016

Ausstellung „Legalisierter Raub“ zu Gast in Mainz

Die Enteignung der in Deutschland lebenden Juden gehörte schon früh zu den Zielen der Nationalsozialisten. Nach der „Machtübernahme“ setzten sie ihre judenfeindliche Politik auch auf diesem Gebiet um. Zahlreiche Verordnungen und Gesetze zielten auf die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung. Damit beschäftigt sich die Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen und Rheinhessen 1933-1945“. Doris Ahnen, Ministerin der Finanzen Rheinland-Pfalz, hat die Ausstellung des Hessischen Rundfunks und des Fritz Bauer Instituts nach Mainz eingeladen und die Schirmherrschaft für die Präsentation übernommen.  

Hessischer Rundfunk
10. Februar 2016

Gerhard Richters "Birkenau"-Bilder im Museum Frieder Burda

Kann man mit den Mitteln der abstrakten Malerei das Grauen von Auschwitz beschwören? Gerhard Richter versucht es mit dem 2014 entstandenen "Birkenau"-Bilderzyklus im Museum Frieder Burda in Baden-Baden. 

Südwest Presse
10. Februar 2016

Wieder Stolpersteine geschändet

Wieder sind in Friedenau Stolpersteine geschändet worden. Die Täter blieben bei ihrem widerwärtigen Tun in der Nacht zum 3. Februar offensichtlich ungestört.  

Berliner Woche
10. Februar 2016

Ist die Leitung der sächsischen Gedenkstättenstiftung beim Thema NS-Zeit überfordert?

Seit Herbst 2015 steht der Leiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unter Beschuss. Autoritärer Führungsstil wird ihm vorgeworfen. Prof. Manfred Wilke, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Bautzen, nennt den 2009 zum Geschäftsführer Gewählten „nicht mehr tragbar“. Und die Förderpolitik der Stiftung scheint derzeit völlig aus dem Lot, wie die Grünen erfuhren.  

Leipziger Internet Zeitung
10. Februar 2016

„Nicht naiv, aber mutig!“

Hans von Dohnanyi war eine zentrale Figur im Widerstand gegen Hitler. Kürzlich sind seine Privatbriefe aus der Haft erschienen, jetzt wird daraus öffentlich gelesen. 

taz
10. Februar 2016

Antwort auf Hitlers Hetzschrift

Frank Kimmerle ist einer der Mitinitiatoren der Anti-Legida-Proteste – doch der Leipziger ist noch viel mehr: Seit seiner Jugend kämpft er gewaltfrei gegen den braunen Ungeist. Der Sammelband „Mein Kampf – Rechts“ würdigt jetzt nicht nur dieses Engagement, sondern soll ein Zeichen gegen die Wiederveröffentlichung von Hitlers Hetz-Schrift sein.  

Leipziger Volkszeitung
10. Februar 2016

Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen

Mehr als 71 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz steht ein Ex-Wachmann vor Gericht. Ihm wird Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen vorgeworfen. Es ist ein Beispiel des späten Umdenkens der Justiz. 

Die Welt
10. Februar 2016

Raub und Rückkehr

Berlin ist Hauptstadt der Provenienzforschung. Diese spürt Kunst nach, die einst von den Nazis gestohlen wurde. Hier gab es die meisten jüdischen Sammlungen, hier blühte der Handel. Die Museen restituieren, doch so manches Stück darf bleiben.  

Der Tagesspiegel
10. Februar 2016

Innenministerium – brauner als gedacht

Unter den leitenden Mitarbeitern im Bundesinnenministerium waren bis in die siebziger Jahre hinein weit mehr Nazis als bisher angenommen. Das ergibt eine neue Studie. Andere Behörden waren noch brauner.  

Handelsblatt
10. Februar 2016

Risiko Fluchthilfe

Die Berlinerin Luise Meier half in der NS-Zeit unter großer Gefahr Juden, in die Schweiz zu fliehen – bis sie verraten wurde.  

Der Tagesspiegel
10. Februar 2016

Hetzen und Angreifen

Nie zuvor gab es in Berlin so viele rassistische Demonstrationen und Angriffe auf Flüchtlingsheime wie 2015. Für dieses Jahr wird ein weiterer Anstieg erwartet. 

taz
10. Februar 2016

Wo ist jetzt das Problem?

Beim Stichwort „Roma“ oder „Zigeuner“ schießen wohl vielen BerlinerInnen dieselben Bilder durch den Kopf: bettelnde Frauen in langen Röcken vor Supermärkten, Scharen von Kindern, die an roten Ampeln Autoscheiben waschen wollen, schnurrbärtige Männer, die mit Geige durch Cafés und U-Bahnen ziehen. Zeit für einen Perspektivenwechsel. 

taz
9. Februar 2016

Neue Gedenkstätte für NS-Opfer in Ludwigslust eingeweiht

Am internationalen Holocaust-Gedenktag ist in Ludwigslust an einer teils neu gestalteten Gedenkstätte der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Wie die Stadt Ludwigslust mitteilte, hat sie zwei Informationsstelen aus Stahl mit historischen Fotos von 1945 aufstellen und drei Klinkerpodeste mit Informationstafeln setzen lassen. 

Schweriner Volkszeitung
9. Februar 2016

Der Holocaust im Bild: «Birkenau» von Gerhard Richter

Es sind vier Schwarz-Weiß-Fotos, die das Grauen festhalten: Nackte Frauen auf dem Weg in den Tod, Menschen, die zuerst in den Gaskammern der Nazis getötet und dann im Freien verbrannt werden. Nicht alles ist zu erkennen. 

stern
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62. bundesweites Gedenkstättenseminar - Zwischen Aufklärung und Sinnstiftung? Die Besonderheit von Dokumentationszentren als Lernorte zur NS-Geschichte – das Beispiel Reichsparteitagsgelände Nürnberg, in Nürnberg, 16.-18. Juni 2016

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