Aktuelles

20. Februar 2017

Augsburger Sinti und Roma wollen das Schweigen brechen

Sieben Jahrzehnte hat es gedauert, bis sich die Augsburger Sinti und Roma zu organisieren wagten. Sie wollen aufklären und erinnern. Eine KZ-Überlebende berichtet. 

Augsburger Allgemeine
20. Februar 2017

Politischer Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

US-Vizepräsident Mike Pence hat am Rand der Sicherheitskonferenz in München die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht. Zweieinhalb Stunden nimmt er sich Zeit, besonders das Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor hat es ihm angetan. Naor äußert eine große Bitte an Pence: Er solle in Israel Frieden schließen und auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einwirken. 

Süddeutsche Zeitung
20. Februar 2017

Archivar: Vatikan bot 9.600 Juden Schutz

Der Vatikan hat eigenen Angaben zufolge 1943/44 mehreren tausend Juden systematisch Schutz geboten. Der am Vatikan tätige Archivar Johan Ickx legte am Freitag in Rom dazu konkrete Zahlen vor, wie "Radio Vatikan" berichtete.  

kath.net
20. Februar 2017

Hitlers Helfer vom Archiv

Karl Themel war evangelischer Pfarrer und glühender Nationalsozialist. In der Kirchenbuchstelle Berlin spürte er gezielt Juden auf, die sich hatten taufen lassen, und gab die Namen an die Verfolgungsbehörden weiter. Sein Ziel war ein "rassereines Christentum". Eine Spurensuche.  

Deutschlandfunk
20. Februar 2017

Auf der untersten Stufe der Zwangsarbeiter-Hierarchie

Sowjetische Kriegsgefangene wurden ab 1941/42 verstärkt zur Zwangsarbeit herangezogen. Diese "Ostarbeiter" wurden besonders brutal behandelt - und zum Teil wie Hunde eingefangen. Am 20. Februar 1942, vor 75 Jahren, erließ Heinrich Himmler die Vorschriften dazu. 

Deutschlandradio Kultur
20. Februar 2017

Die Ink­lu­sion von NS-Beamten

Am 19. Februar 1957 wies das BVerfG die Beschwerde eines Ex-Gestapo-Beamten ab, der sich zu Unrecht von der Wiederbeschäftigungspraxis der jungen BRD ausgeschlossen sah. So legten sich die Verfassungsrichter auch mit BGH und Literatur an.  

LTO
20. Februar 2017

Schüler erinnern an verfolgte Schüler

Selbst dem ausgewiesenen Zeithistoriker stockt bei der Lektüre des Katalogbandes zur Ausstellung "Nazi-Terror gegen Jugendliche" der Atem. Man legt diesen Band erst nach vollständigem Durchlesen aus der Hand – so ergreifend, grauenhaft und auch manchmal faszinierend sind die Schicksale dieser verfolgten, deportierten und häufig ermordeten Kinder, die keinen Platz in der nationalsozialistischen "Volksgemeinschaft" hatten. 

Badische Zeitung
20. Februar 2017

Das Undenkbare denken

Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, hatten sie den Holocaust noch nicht geplant. In ihrer Vorstellungswelt aber war er bereits angelegt.  

Die Zeit
20. Februar 2017

"Höckes Entschuldigung ist Strategie"

Björn Höcke hat sich teilweise von seiner umstrittenen Dresdener Rede distanziert. Für den Thüringer Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent ändert das nichts. Höcke bleibe eine Gefahr für die Demokratie. 

Deutsche Welle
17. Februar 2017

Die Überreste des Terrors

Bei der Spurensuche nach dem Waldwerk Kuno gibt es noch immer mehr Fragen als Antworten. Verrostete Relikte erzählen von den erbärmlichen Zuständen im Konzentrationslager. 

Augsburger Allgemeine
17. Februar 2017

KZ-Tor kehrt zurück nach Dachau

Mehr als zwei Jahre nach dem Diebstahl kommt das KZ-Tor nach Dachau zurück. Am kommenden Mittwoch wird das wichtige Lagerrelikt, das in der Nacht auf den 2. November 2014 von Unbekannten gestohlen wurde, in der KZ-Gedenkstätte in Empfang genommen. 

Süddeutsche Zeitung
17. Februar 2017

Gestohlenes Tor bald zurück in Dachauer KZ-Gedenkstätte

Das gestohlene und in Norwegen wieder aufgetauchte Tor der KZ-Gedenkstätte in Dachau bei München wird nächste Woche nach Bayern zurückgebracht. Es soll am kommenden Mittwoch in Dachau eintreffen, wie die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Donnerstag mitteilte.  

T-Online.de
17. Februar 2017

Geld für Gedenkstätte Isenschnibbe

Im Landtag laufen derzeit die abschließenden Verhandlungen, bevor der Etat für die Jahre 2017 und 2018 Anfang März im Plenum beschlossen werden soll. In den Planungen war zunächst kein Geld für die Gedenkstätte eingeplant gewesen. Das neue Gebäude soll am Rand des Weges entstehen, den mehr als 1000 KZ-Häftlinge kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges auf einem Todesmarsch zurücklegen mussten. 

Focus Online
17. Februar 2017

Erinnerungsdefizite von Hamburg bis München und Wien

Nach zahlreichen Menschen, die vor etwa acht Jahrzehnten in einem Naheverhältnis zum NS-Regime gestanden waren, sind heute immer noch Straßen in Hamburg, München, Wien und zahlreichen anderen Städten in Deutschland und Österreich benannt.  

The Huffington Post
17. Februar 2017

Zwei Städte – eine gemeinsame grenzüberschreitende Geschichte

Die Zeit des Nationalsozialismus harrt in Weil am Rhein nach wie vor ihrer Aufarbeitung. Hüningen und Weil wollen ihre Chroniken fortschreiben als grenzüberschreitendes europäisches Projekt.  

Badische Zeitung
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63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

Programm | Anmeldung

Erklärung der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Erklärung

CONFERENCE “AS MASS MURDER BEGAN: IDENTIFYING AND REMEMBERING THE KILLING SITES OF SUMMER-FALL 1941”, VILNIUS / MARCH 22-23, 2017

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