Aktuelles

16. Januar 2018

"Pflichtbesuche helfen nicht"

Sollte der Besuch in einer KZ-Gedenkstätte verpflichtend werden? Volkhard Knigge, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, hält das für wenig sinnvoll. Gerade Jugendliche würden das als "Aufnötigung" wahrnehmen, sagte er im Dlf. Die Motivation zur Aufarbeitung müsse aber eigenständig entwickelt werden. 

Deutschlandfunk
16. Januar 2018

Letzte Briefe von Holocaust-Verfolgten

Die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel zeigt im Internet zehn letzte Briefe von Holocaust-Opfern. 

Deutschlandfunk
16. Januar 2018

Eine bezahlte Kraft für die Gedenkstätte

So, wie es ist, kann es nicht weitergehen. Das ist klar nach der Regionalkonferenz zur Gedenkstätte Ahrensbök. Deshalb besteht kein Zweifel daran, dass die Einrichtung eine hauptamtlichen Kraft braucht. Die Chancen dafür stehen gut. Gedacht ist an eine halbe Stelle. 

Lübecker Nachrichten Online
16. Januar 2018

Spitzel der Gestapo verrät junge Moerser Aktivistin

Maren Schmidt erzählt die Biografie von Gertrud Lemmnitz. Im Nazi-Regime wurde sie wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" verurteilt. 

Rheinische Post Online
16. Januar 2018

Gedenktsätte KZ Osthofen rückt die Biographien weiblicher Widerstandskämperinnen in den Mittelpunkt

Mit einer neuen Ausstellung würdigt das Team der Gedenkstätte KZ Osthofen den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Regimes stellten. Am 24. Januar wird die Ausstellung eröffnet. Unter der Überschrift „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ werden die Biographien mehrerer Frauen in den Blickpunkt der Ausstellungsbesucher gerückt. Sie boten einerseits Verfolgten Unterschlupf, verteilten Flugblätter, missachteten die „Rassegesetze“, klärten im Exil über das auf, was in Deutschland geschah, – stemmten sich also in vielfältiger Weise gegen die Machenschaften des Regimes. 

Allgemeine Zeitung
16. Januar 2018

Erschütternde Lebenslinien eines Überlebenden

Eine Berliner Schülergruppe erinnert mit einem Buch und einem Preis an das Schicksal des Juden Rolf Joseph, der von den Nazis verfolgt wurde. 

Frankfurter Allgemeine
16. Januar 2018

Bundestag soll erstmals homosexueller NS-Opfer gedenken

Der Bundestag soll erstmals auch der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus gedenken: Das fordert eine Petition an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. 

Der Tagesspiegel
16. Januar 2018

Eine neue Erinnerungskultur im Land

Marko Martin im Gespräch mit Moderator Joachim Scholl. 

Deutschlandfunk Kultur
16. Januar 2018

Gröning hat Gnadengesuch eingereicht

Im Dezember entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der "Buchhalter von Auschwitz" Oskar Gröning haftfähig ist - und seine Freiheitsstrafe antreten muss. Das will der 96-Jährige, der den Rechtsweg bereits ausgeschöpft hat, verhindern. 

Spiegel Online
16. Januar 2018

Auschwitz-Prozess eingestellt: Recht gebeugt?

Der Prozess endete mit einem Eklat: Nach mehreren Befangenheitsanträgen wurden drei Richter in Neubrandenburg ausgetauscht. Seit Beginn des Prozesses im Februar 2015, wurden Entscheidungen der Richter in Neubrandenburg immer wieder angezweifelt: Zunächst wollten die Richter das Verfahren nicht eröffnen, mussten erst durch eine höhere Instanz dazu aufgefordert werden. Die Richter hielten dann daran fest, dass der Angeklagte aufgrund seines hohen Alters nicht verhandlungsfähig sei, obwohl medizinische Gutachten zu anderen Ergebnissen kamen. Trotz anderslautender Entscheidungen einer übergeordneten Instanz wurden auch die Auschwitz-Überlebenden Walter und William Plywaski als Nebenkläger nicht zugelassen. 

NDR
16. Januar 2018

Im Angesicht des Todes

František Steiner hat ein wenig beachtetes Thema der NS-Zeit recherchiert - die Fußballspiele im KZ Theresienstadt und was die SS damit bezwecken wollte. 

Süddeutsche Zeitung
16. Januar 2018

Immer wieder kam die Gestapo in die Villa

Berliner Ordensschwestern versteckten Verfolgte in ihrem Haus und stemmten sich gegen die Gestapo. Die Schulkinder wurden zur Verschwiegenheit ermahnt. 

Frankfurter Allgemeine
16. Januar 2018

Juden in Frankreich zunehmend Opfer körperlicher Gewalt

Die französische Regierung ist besorgt: Während jüdische Einrichtungen sicherer geworden sind, fürchten sich viele Juden dort vor Angriffen in den eigenen vier Wänden. 

Zeit Online
16. Januar 2018

Revitalisierter Rassenwahn

Wer muslimischem Antisemitismus entgegentreten will, muss seine historischen Wurzeln in der europäischen Judenfeindschaft und im arabischen Nationalismus kennen. 

Der Tagesspiegel
15. Januar 2018

Die einen still, die anderen laut

Besuche von Schulklassen im KZ Sachsenhausen haben sehr abgenommen. Als Pflichttermine bleiben sie umstritten. Ein Besuch am Ort des Schreckens. 

Der Tagesspiegel
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64. Bundesweites Gedenkstättenseminar vom 28.-30. Juni 2018 in Düsseldorf

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