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20. Oktober 2017

„Jetzt habe ich Gewissheit“

Die Niederländerin hatte in einer Zeitschrift über das Schicksal holländischer Widerstandskämpfer gegen die deutsche Besatzung während des Krieges gelesen. Darin ging es auch um die Rede von Lieke van Amstel-Herman am 1. Mai 2016 anlässlich der Befreiung des KZ Wöbbelin. Deren Großvater Bastiaan Herman war Anfang Februar 1945 zusammen mit weiteren Häftlingen aus Holland zunächst in das KZ Neuengamme und dann am 15. Februar in das Außenlager Wöbbelin gebracht worden, wo er starb. 

svz.de
18. Oktober 2017

„Der KZ-Friedhof sollte auch mein Grab sein“

Kurt Messerschmidt, Überlebender des „Todesmarsches“ nach Surberg, mit 102 Jahren verstorben… 

haGalil.com
20. Oktober 2017

Zwölf Skelette

Vor zweieinhalb Jahren äußerte der Stadtviertelhistoriker und Politiker Klaus Mai (SPD) einen Aufsehen erregenden Verdacht: Auf einem Gelände in der Siedlung Ludwigsfeld im Münchner Nordwesten könnten sich bisher unentdeckte Gräber von Opfern des Nazi-Regimes befinden. Mai sprach von Massengräbern. Diese Vermutung hat sich aber nicht bestätigt, wie das NS-Dokumentationszentrum nun nach Abschluss entsprechender archäologischer Untersuchungen mitgeteilt hat.  

Süddeutsche.de
18. Oktober 2017

Zu Besuch in Münchens KZ-Bunker: Codename "Walnuß"

Die alte BMW-Fabrik an der Dachauer Straße ist Münchens größter Bunker. Nick Hope (94) war dort KZ-Häftling. Jetzt besuchte er den "mörderischen Bau". 

Abendzeitung
20. Oktober 2017

Zeitzeugen schildern ihre Kindheit in der NS-Zeit

„Mein Vater war bei der SS. Als Lehrer musste er das wohl sein“, erzählte Friedhelm Hohlbein, der seine Kindheit in Olpe im Sauerland verbrachte. Nach dessen Tod 1944 erlitt seine Mutter eine Fehlgeburt. Für den Zehnjährigen brach eine Welt zusammen, als sie in Konflikt mit den Nazis geriet. „Die Schergen fragten meine Mutter auf dem OP-Tisch, ob sie dem Führer ein Kind vorenthalten wollte“, berichtete der 83-Jährige, immer noch sichtlich bewegt. 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
20. Oktober 2017

Wollten deutsche Historiker NS-Forschungen totschweigen?

ufmerksamkeit ist die wichtigste Währung der Wissenschaft: Nur wer wahrgenommen wird, kann etwas erreichen. Man kann durch solide Arbeit auf sich aufmerksam machen oder durch steile Thesen. Am einfachsten ist es wohl, eine renommierte Institution zu beschuldigen und nach Aufklärung zu verlangen. Zum Beispiel dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München vorzuwerfen, es habe den Holocaust systematisch verharmlost. 

DIE WELT
18. Oktober 2017

Wo die Nazis ihrem "Märtyrer" gedachten

Das Abendblatt geht auf Spurensuche in der Geschichte. Heute die "Horst-Wessel-Steine" in Norderstedt. 

Hamburger Abendblatt
19. Oktober 2017

Wie Bilder Hass erzeugen

Die TU bekommt zwei neue Professoren für die Antisemitismusforschung. Sie untersuchen unter anderem antijüdische Plakate, Malereien und Karikaturen. 

Der Tagesspiegel
20. Oktober 2017

Wer pflegt diesen Stein?

Viele Paten haben die Pflege für Gedenksteine der Todesmärsche übernommen. Aber wer pflegt eigentlich den Zichtauer Stein? 

Volksstimme
20. Oktober 2017

Wandtafeln statt Stolpersteinen sollen an NS-Opfer erinnern

So könnte er also aussehen, der eigenständige Weg Münchens im Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten. Seit zwei Jahren sucht die Stadt nach einer Alternative zu den sogenannten Stolpersteinen des Kölner Künstlers Gunter Demnig, jetzt liegt die Entscheidung der Jury vor: Sie empfiehlt einen Entwurf des Designers Kilian Stauss. Wenn die Hausbesitzer nichts dagegen haben, sollen demnach Wandtafeln aus vergoldetem Edelstahlblech an die Ermordeten erinnern - dort, wo diese zuletzt gewohnt haben. Andernfalls will die Stadt im öffentlichen Raum vor den Gebäuden Stelen aus Edelstahl aufstellen; in diese sollen vergoldete Hülsen mit Informationen integriert werden. 

Süddeutsche.de
20. Oktober 2017

Wandbild in Wiener U-Bahn-Passage gedenkt Opfern der NS-Diktatur

In der U-Bahn-Passage am Schottenring beim Ausgang Herminengasse erinnert seit Donnerstag, 19. Oktober, ein Wandbild an die Vertreibung und Ermordung jüdischer Bürger während der NS-Diktatur. 

VIENNA.AT
19. Oktober 2017

Van der Bellen: Kein Platz für Antisemitismus

Bundespräsident vor vertriebenen jüdischen Ex-Österreichern: Heutiges Österreich "demokratisch, sozial und politisch stabil" 

derStandard.at
17. Oktober 2017

Streit um Beauftragten für antisemitische Vorfälle

Die CDU hat sich in den aktuellen Haushaltsberatungen für einen Antisemitismusbeauftragen starkgemacht. Sie forderte den Senat auf, einen solchen Beauftragten als zentralen Ansprechpartner für antisemitische Vorfälle zu installieren. Er solle einerseits Anlaufstelle für Opfer antisemitischer Diskriminierungen sein, alle Informationen zu entsprechenden Vorfällen sammeln sowie Präventionsarbeit leisten. Antisemitismus sei Teil der Alltagserfahrung vieler Menschen in Berlin, heißt es zur Begründung. Der Kampf dagegen sei "die Aufgabe aller staatlichen Organisationen unserer Stadt", sagte dazu die Unionsabgeordnete Cornelia Seibeld. Auf vielen Schulhöfen und Straßen gelte die Bezeichnung Jude als Beleidigung. 

Berliner Morgenpost
20. Oktober 2017

Senioren stellten sich den Greueltaten der Nazis

Bei der Führung in Kleingruppen wurden die Gäste behutsam mit dem Grauen in der Gedenkstätte vertraut gemacht. Dort, wo von den Nazischergen fast 15.000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet wurden, wurde durch die Schilderung einiger Einzelschicksale anschaulicher, was damals dort wirklich passierte. „Man kann weder mit dem Kopf noch mit dem Herzen begreifen, was hier geschehen ist“ meinte einer der Gäste. Gefragt wurde mehrmals nach den Opfern aus dem südlichen Westerwald. 

Blick aktuell
18. Oktober 2017

Sammlung der Gedenkstätte Sachsenhausen in neuem Depot

Die Sammlung der Gedenkstätte Sachsenhausen ist in ein neues Depot umgezogen. Rund 35 000 Objekte, darunter 50 Möbel, 100 Gemälde sowie zahlreiche Nachlässe ehemaliger Häftlinge seien in das historische Gebäude eines ehemaligen SS-Betriebs gebracht worden, teilte die Gedenkstättenstiftung am Dienstag mit. 

t-online.de
17. Oktober 2017

Protest gegen Stolpersteine

An einem Dienstagmorgen Mitte September wurde auf Initiative der jüdischen Gemeinde in Reichenberg die Reihe der Stolpersteine mit den Namen und wichtigsten Lebensdaten der Jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in den Straßen von Reichenberg erweitert. Zu den 2016 verlegten 19 Gedenksteinen kamen sechs weitere hinzu. 

Tschechien online
19. Oktober 2017

Pferdestall soll zur Gedenkstätte werden

EMA-Schüler präsentieren am Quimperplatz temporäre Ausstellungen zum Nazi-Terror. Geschichts-AG erhält Lob von OB Mast-Weisz. 

Remscheider General-Anzeiger
18. Oktober 2017

Persönliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus auf der Bühne

Es ist eine unglaubliche Geschichte: Soheil Boroumand findet als Erwachsener unter den Gutenachtgeschichten, die sein Großvater früher für ihn aufnahm, eine Kassette mit Erinnerungen an dessen Zeit bei der Wehrmacht. Die Auseinandersetzung mit der Schuld und Verantwortung bringt Enkel Boroumand nun als sehr persönliches Theaterstück auf die Bühne. 

Leipziger Volkszeitung
18. Oktober 2017

NS-Dokuzentrum bekommt eine neue Leiterin

Mirjam Zadoff soll die neue Leiterin des NS-Dokumentationszentrums werden. Die 43 Jahre alte Professorin für jüdische Studien und Geschichte lehrt derzeit an der Indiana University in Bloomington (USA). In München soll sie kommendes Jahr die Position von Winfried Nerdinger übernehmen, der in Ruhestand gehen wird. Dies war am Freitag von Spitzen aus CSU und SPD im Rathaus zu hören. "Mit diesem Vorschlag werden wir in die Vollversammlung des Stadtrats gehen", sagte SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. 

Süddeutsche Zeitung
19. Oktober 2017

NS ist tabu, AH dagegen nicht

Wunschkennzeichen fürs Auto dürfen nicht gegen die guten Sitten verstoßen – doch wie ist das mit Chiffren wie 1488? Vom Umgang mit Nazi-Nummernschilder. 

Stuttgarter-Zeitung.de
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