Über uns

Das Gedenkstättenreferat und der Gedenkstättenreferent

Das Gedenkstättenreferat ist eine Abteilung der Stiftung Topographie des Terrors. Es wurde 1983 von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. gegründet und wird seit Januar 1984 von Thomas Lutz geleitet. Im Jahr 1993 wurde es mit seinen Aufgaben in die Stiftung Topographie des Terrors übergeleitet.

Aufgabe des Referats ist die Vernetzung und die Förderung des Informationsaustausches der Gedenk- und Dokumentationsstätten sowie Erinnerungsorte an die NS-Verbrechen. Schwerpunkt der Arbeit ist Deutschland. Der Transfer und die Zusammenarbeit mit Gedenkstätten, Museen und Einrichtungen im Ausland wird seit Anfang an vom Referat mit bedacht.
Die Informationsvermittlung und Anregungen zum weiteren Austausch werden durch regelmäßige Angebote ermöglicht: hierzu zählen der GedenkstättenRundbrief, der seit 1983 mehr als 200 mal erschienen ist, mehrmals jährlich stattfindende Gedenkstättenseminare sowie -konferenzen und die Betreuung von langjährig bestehenden Arbeitsgruppen zu Sachthemen.
Seit Januar 2000 werden über das GedenkstättenForum im Internet werktäglich aktualisierte Informationen zu News über Gedenkstätten, Hinweise zu Veranstaltungen, neuen Publikationen und Projekten sowie Stellenhinweisen für das interessierte Publikum vorgehalten.

Weitergehende Information: Detlef Garbe: Entwicklung der Gedenkstätten in Deutschland und ihre Vernetzung. Rückblick und Perspektiven; in: GedenkstättenRundbrief Nr. 189

Beratung und Vernetzung

Der Gedenkstättenreferent berät Gedenkstätten in allen organisatorischen und inhaltlichen Fragen. Er ist Mitglied in mehreren Beiräten, vor allem zur Neuentwicklung von Einrichtungen im In- und Ausland. Der Gedenkstättenreferent wirkt in Gremien mit, so etwa dem Expertengremium zur Bundesgedenkstättenkonzeption und ist Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Beiräten.

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