Das Gräberprojekt der ErinnerungsWerkstatt München e. V.

09/2025Gedenkstättenrundbrief 219, S. 22-29
Stefan Dickas, Anna-Lena Lang

Der Neue Israelitische Friedhof in München ist eine bedeutende jüdische Begräbnisstätte. Die Planung der Anlage geht auf den Baurat Hans Grässel zurück. 1905 bis 1908 angelegt, wurde der Friedhof 1908 eröffnet und ist derzeit der einzige noch in Nutzung befindliche jüdische Friedhof in München. Er ist für ungefähr 10.000 Gräber ausgelegt. Daneben gibt es in München noch den Alten Israelitischen Friedhof im Stadtteil Sendling.

Auf dem Friedhof befindet sich ein Kulturdenkmal besonderer Art. Es handelt sich um die rund 1.400 Gräber jüdischer Bürger Münchens, die in den Jahren 1933 bis 1945 verstarben. Viele der Grabsteine sind durch Witterung und Wildwuchs bereits ganz oder zu großen Teilen zerstört, Inschriften kaum mehr lesbar, Oberflächen angegriffen. Weil die Angehörigen verfolgt oder ermordet wurden, gibt es niemanden, der sich um die Erhaltung dieser Gräber kümmern könnte. Die ErinnerungsWerkstatt München e.V. will diese Gräber (oder zumindest einen Teil davon) als Ort der Erinnerung erhalten.

 

Der jüdische Grabstein, auch Mazewa genannt, symbolisiert die Verpflichtung, Verstorbene nicht zu vergessen. Er mahnt gleichzeitig, an die Schoa zu erinnern und wachsam gegenüber Antisemitismus, Rassismus, jeder Form der Menschenfeindlichkeit und dem Wiedererstarken rechtspopulistischer und rechtsextremer Positionen zu bleiben. Friedhöfe sind Orte der Erinnerungskultur. Es gilt, nicht nur den Ort bzw. Grabsteine zu erhalten, sondern insbesondere an die dort bestatteten Menschen und ihre Schicksale zu erinnern. Diese Erinnerung will die ErinnerungsWerkstatt mit dem Gräberprojekt wachhalten. Das Projekt hat mehrere Dimensionen. Einerseits wird durch die Erhaltung / Konservierung der Grabsteine ein für viele Jahre sichtbarer und greifbarer Ort erhalten und zum anderen wird durch die Biografiearbeit an die Menschen und ihre Schicksale erinnert. Ziel ist es dabei, die ausgelöschten, vergessenen und verdrängten Namen und Biografien der Opfer in das kollektive Gedächtnis der Stadt München zurückzuholen.

 

Wer ist die ErinnerungsWerkstatt?

2018 bot die Münchner Volkshochschule einen Kurs »Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus erzählen« an. Von Archivmitarbeitern, Historikern und Journalisten konnten wir lernen, wie man Spuren dieser Menschen aufspüren und damit deren Lebensgeschichte erzählen kann. Einige Teilnehmer gründeten im Jahr 2020 die ErinnerungsWerkstatt München e. V.

Bisher wurden über 100 Lebensgeschichten verfolgter Menschen veröffentlicht. Es waren meist jüdische Menschen, da diese auch die größte Gruppe der Verfolgten darstellen. Die ErinnerungsWerkstatt recherchiert natürlich auch Lebensgeschichten politisch Verfolgter, Homosexueller, Sinti und Roma u.a. und veröffentlicht diese auf ihrer Homepage. Erzählt werden die Geschichten von Menschen, die in den Selbstmord getrieben oder ermordet wurden, die emigrieren konnten oder auf andere Weise überlebt haben.

Wir berichten von Männern, Frauen und Kindern, in welchem Umfeld sie zur Welt kamen, was sie prägte, wie sie aufwuchsen und ihr Leben vor 1933 gestalteten. Wir gehen der Frage nach, welcher Verfolgung sie ausgesetzt waren und inwieweit eigenständiges Handeln dann noch möglich war. Und schließlich, ob sie überlebten, auswandern konnten oder ob sie ermordet wurden. Die Biografien entstehen durch umfangreiche Recherchen, oft über Monate hinweg, in den unterschiedlichsten Archiven und, wann immer möglich, in Zusammenarbeit mit überlebenden Angehörigen.

Ein Kontakt mit überlebenden Angehörigen ist nicht der Regelfall. Soweit es aber gelingt, Nachfahren zu finden, holen wir ihre Zustimmung für die Veröffentlichung einer Biografie und eine Grabkonservierung ein. Der Austausch mit Angehörigen ist meistens für beide Seiten sehr berührend und bereichernd. Es werden mit der ErinnerungsWerkstatt z.B. Dokumente, Bilder, Briefe und Tagebücher geteilt. Die Bilder halten oft glückliche Momente von den Kindern, auf Hochzeiten oder von Reisen aus der Zeit vor der Verfolgung fest. Briefe beschreiben, wie sich die Situation bei den Zurückgebliebenen verschlechtert. Für die Errichtung eines Erinnerungszeichens in München reisen die Familienangehörigen zum Teil aus dem Ausland an. 

In Ergänzung zur Biografiearbeit werden monatlich sogenannte Werkstattgespräche und fünf bis acht Veranstaltungen im Jahr angeboten. Die Werkstattgespräche dienen dabei als Austauschforum. Untereinander gibt man sich Hilfestellung zu auftauchenden Fragen oder wie man in der Recherche weiterkommen kann. Manchmal bedarf es einfach nur der Unterstützung beim Lesen alter Handschriften, der Interpretation von Abkürzungen oder der Einordnung der Dokumente (z. B. wer hat sie für welchen Zweck erstellt). 

Die Veranstaltungen decken ein breites Spektrum an Themen zu den Verfolgten sowie der Verfolgung durch den Nationalsozialismus ab. Neben geführten Friedhofsrundgängen und Synagogenbesuchen werden auch Vorträge angeboten. 2025 gibt es z. B. Vorträge zu den Themen »Die Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma – Zwischen Verfolgung, Ausgrenzung und Gleichgültigkeit« oder »Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus«. Mit einer Psychoanalytikerin bieten wir einen Vortrag zum Thema »Das stille Erbe – Was bedeutete die Verfolgung im Nationalsozialismus für die Familien der Betroffenen?« an. 

 

Ein Mitmach-Projekt der ErinnerungsWerkstatt

Die ErinnerungsWerkstatt will in den kommenden Jahren möglichst viele Gräber von Menschen konservieren lassen, die zwischen 1933 und 1945 verstarben. Vom ersten Moment an war uns klar, dass hinter jedem Grabstein das Schicksal des jeweiligen Menschen steht. Deshalb soll auch die Lebensgeschichte der Person recherchiert und veröffentlicht werden. 

Das Projekt ist als »Mitmach-Projekt« angelegt und soll auch Bürger außerhalb des Vereins ansprechen. Es werden daher verschiedene Möglichkeiten angeboten, wie man sich einbringen kann. Von einer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für ein konkretes Grab bis hin zur Recherche und dem Schreiben der Biografie reichen die Angebote. Dadurch wird Erinnerungsarbeit sehr konkret und sehr individuell. Paten erhalten neben einer Patenschaftsurkunde Bilder der Grabstätte vor und nach der Konservierung sowie ein Exemplar der Biografie.

Wer sich entschließt, selbst eine Biografie zu schreiben, taucht tief in die Geschichte eines Menschen ein. Hier bietet die ErinnerungsWerkstatt Unterstützung an. Angeboten werden Workshops zur Recherche oder dem Schreiben von Biografien. Bei den vorgenannten Werkstattgesprächen gibt es individuelle Hilfestellung.

 

Grabkonservierung

Der Neue Israelitische Friedhof ist ein Baudenkmal und in die Denkmalschutzliste eingetragen. Von daher bedarf das Projekt einer entsprechenden Erlaubnis nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz. Um die Gräber konservieren zu können, mussten Gespräche mit vielen verschiedenen Parteien geführt werden, etwa vorhandenen Grabberechtigten, der Israelitischen Kultusgemeinde, den Denkmalschutzbehörden oder potentiellen Unterstützern. 

Unter Mitwirkung der Restaurierungswerkstätten des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Konzept zur Pflege und Konservierung der Gräber entwickelt. Dabei wurde festgelegt, wie die Grabsteine zu reinigen sind, wie Inschriften wieder lesbar gemacht oder Fundamente erneuert werden. Die Maßnahmen werden für jedes einzelne Grab nach Bedarf festgelegt. Die Arbeiten selbst werden durch einen Steinmetz-Fachbetrieb durchgeführt.

Für jeden einzelnen Grabstein ist eine Dokumentation zu erstellen, in der z. B. mit Bildern der Zustand vor und nach den Arbeiten festgehalten wird. Dokumentiert werden sämtliche Daten wie Inschrift, Material des Steines, Schäden, durchgeführte Maßnahmen, verwendete Materialien etc.

 

Herausforderungen

Das Projekt stellt für einen kleinen Verein eine große Herausforderung dar. In 2026 sollen ca. 20 Gräber konserviert werden. Die endgültige Finanzierungszusage liegt noch nicht vor, wurde aber in Aussicht gestellt. Die Neuerstellung von 20 Biografien wird einen Kraftakt darstellen. 

Nachdem nun die Rahmenbedingungen feststehen, gilt es, Geldmittel für die Umsetzung einzuwerben. Hier setzen wir auf einen Mix aus Grabpatenschaften, Spenden und Förderungen durch Firmen und Stiftungen. Um das Projekt zu bewerben, haben wir einen ansprechenden Flyer hergestellt. Zusätzlich erproben wir auch für uns neue Wege, z. B. einen Spendenaufruf auf der Onlineplattform BetterPlace. 

 

Stefan Dickas ist seit 2020 einer der Vorstände der Erinnerungswerkstatt München e. V. und Mitinitiator des Projektes. 

 

 

 

Die Biografie von Curt Moskovitz als Beispiel 

Hinter jedem Grabstein steht ein Mensch mit einer Geschichte. Curt Moskovitz’ Biografie zeigt, wie Erinnerung konkret wird – und wie das Gräberprojekt dazu beiträgt, Namen und Lebenswege sichtbar zu machen. Sie ist eine von vielen und lädt dazu ein, weitere Geschichten zu recherchieren und zu dokumentieren.

 

Die Familie Moskovitz

Curt Moskovitz und seine Zwillingsschwester Lilli wurden am 20. Februar 1920 in München geboren. Seit 1925 lebten sie mit ihren Eltern in der Westendstraße 141. In dem Mietshaus, das der Genossenschaft »Familienheim München-West« gehörte, betrieb ihr Vater ein Textilgeschäft. Eine weitere Filiale befand sich in der Guldeinstraße 33. 

Der Vater Leopold Moskovitz wurde am 18. Juli 1886 in München geboren und lebte seither in der bayerischen Hauptstadt. Im Mai 1919 heiratete er die aus Österreich stammende Maria Frieser. Sie wurde am 24. Oktober 1892 in Wien geboren und zog 1908, im Alter von 16 Jahren, nach München. Dort besuchte sie die Kaufmännische Fortbildungsschule.

Leopold Moskovitz galt als freundlicher und zuvorkommender Geschäftsmann, der seinen Kunden Kredit gewährte. Im Jahr 1932 übernahm er die Patenschaft für zehn Kinder aus ärmlichen Verhältnissen und finanzierte ihnen die Kommunionsausstattung. Drei von ihnen stammten aus kommunistischen Familien, vier aus NSDAP-Familien und weitere drei aus Familien, die der Bayerischen Volkspartei angehörten.

 

Curt Moskovitz’ Kinderjahre

Bereits als Kind verbrachte Curt Moskovitz immer wieder längere Zeit außerhalb seines Elternhauses. Im Frühjahr 1930 hielt sich der 10-Jährige für eine Weile in Herrlingen bei Ulm auf. Auch zwischen Dezember desselben und Juli des Folgejahres lebte er nicht zu Hause, sondern in der Münchner Bruderstraße 12 bei der jüdischen Familie Lamm. Dort lernte er auch den Sohn Hans kennen. Hans Lamm verfasste später mehrere Werke zur jüdischen Geschichte und Kultur und war von 1970 bis 1985 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Am 4. März 1933 feierte Curt Moskovitz in München seine Bar Mizwa. 1935 verbrachte er abermals ein paar Monate ohne seine Eltern, als er in Horn bei Radolfzell lebte. Genaueres ist zu diesen Aufenthalten nicht bekannt. 

 

Ein schwerer Schicksalsschlag

Das Jahr 1934 markierte in Curt Moskovitz’ jungem und unbeschwertem Leben einen Wendepunkt. Er verlor deutlich an Gewicht und verspürte Schmerzen beim Schlucken und in der Magen- und Lebergegend. Nach einer ärztlichen Untersuchung stand die Diagnose fest: Er litt an progressivem Muskelschwund. Die tödliche Erkrankung schritt rasch voran. Bereits vom 1. bis zum 19. Oktober 1938 war ein Aufenthalt im Schwabinger Krankenhaus unumgänglich. 

Zu diesem Zeitpunkt bestimmte die massive antisemitische Verfolgung das Leben der jüdischen Münchner, aber kein Land erteilte dem schwerkranken Curt Moskovitz ein Visum. Für seine Familie, die ihn nicht allein lassen wollte, bedeutete dies, dass auch sie nicht aus Deutschland emigrieren konnte.

 

Die Novemberpogrome

In der Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 verwüsteten und plünderten die Nationalsozialisten die beiden Läden der Familie Moskovitz. Curt Moskovitz’ Eltern versteckten sich daraufhin für drei Tage bei ihren Nachbarn. Sein Vater wurde dennoch gefasst und im Rahmen der Verhaftung von 30.000 jüdischen Männern bis zum 5. Dezember 1938 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. 

Zeitgleich setzten die Nationalsozialisten massiv Berufsverbote für Juden und Zwangsversteigerungen ihrer Vermögenswerte durch. Die Vermögensverwaltung schätzte in diesem Zuge sowohl das Textilgeschäft in der Westendstraße als auch das in der Guldeinstraße, um eine Zwangsversteigerung vorzubereiten. Leopold Moskovitz protestierte gegen den wohl zu niedrig angesetzten Wert seiner beiden Läden. Seine Bemühungen blieben allerdings ohne Erfolg und so »arisierten« die Nationalsozialisten im Frühjahr 1939 die beiden Geschäfte. Die Familie verlor dadurch ihre Lebensgrundlage. 

 

Ein Akt der Verzweiflung

Vielleicht vor diesem Hintergrund sowie der Tatsache, dass eine Genesung und damit auch die Emigration für seine Familie ausgeschlossen waren, unternahm Curt Moskovitz einen Suizidversuch. Er wurde daraufhin am 24. Dezember 1938 abermals in das Schwabinger Krankenhaus eingewiesen und von dort im darauffolgenden Januar in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar verlegt.

Nur wenige Tage später, am 14. Januar 1939, verstarb er dort im Alter von noch nicht einmal 19 Jahren. Aus seiner Sterbeurkunde geht hervor, dass der »Gärtnergehilfe Israel Kurt Moskovitz« in den frühen Morgenstunden seinen Beschwerden erlag. Als Todesursache wird »Depressionen, fortschreitender Muskelschwund, Herzmuskelschwund und plötzlicher Tod« genannt. Das überschaubare Hab und Gut von Curt Morkovitz wurde direkt am Tag des Todes an seinen Vater Leopold Moskovitz ausgehändigt. 

Curt Moskovitz liegt auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Sektion 6, Reihe 5, Platz 9 begraben. Seit 15. Juli 2021 erinnert eine Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnort in der Westendstraße 141 an ihn.

 

Flucht seiner Schwester und Eltern in die Vereinigten Staaten

Am 17. Januar 1939 gelang Lilli Moskovitz die Emigration in die USA. Sie heiratete am 20. Februar 1944 in New York den aus Körbecke, Westfalen, stammenden Max Katzenstein, ließ sich jedoch kurze Zeit später wieder scheiden. Am 9. Februar 1948 schloss sie ihre zweite Ehe mit dem verwitweten Eli Samuel Chused. Sie lebte bis zu ihrem Tod am 30. März 2000 in Palm Springs, Kalifornien, wo sie das Textilgeschäft »Lilli Chused Fashion« betrieb. Ihrem Sohn aus zweiter Ehe gab sie in Andenken an ihren Zwillingsbruder den Namen Kurt. Dieser starb kinderlos am 21. Dezember 2006 in seiner Geburtsstadt Palm Springs.

Am 29. August 1939, kurz vor Beginn des Zweiten 

Weltkriegs, flohen auch Leopold und Maria Moskovitz in die Vereinigten Staaten. Ihre erste Anlaufstelle war New York, jedoch zogen sie später nach Kalifornien. Maria Moskovitz starb am 2. Juni 1962 in Los Angeles, ihr Ehemann nur zwei Monate später, am 20. August.

 

Das Schicksal weiterer Familienangehöriger

Während die Emigration in die Vereinigten Staaten vielen Angehörigen und Bekannten Curt Moskovitz’ ein neues Leben ermöglichte, schafften es andere Familienmitglieder nicht rechtzeitig, der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entkommen. 

Leopold Moskovitz’ Schwestern Anna, Wilhelmine und Rosa Moskovitz wurden am 25. November 1941 in Kaunas ermordet. Lediglich seinem Bruder Julius gelang im Juni 1936 die Flucht nach Buenos Aires, Argentinien. 

Maria Moskovitz’ Vater wurde am 10. September 1942 von Wien nach Treblinka deportiert und ermordet, während ihre Schwester Therese Frommann nach der Emigration nach Belgien von dort aus über das Lager Mecheln nach Auschwitz abtransportiert und getötet wurde. Einige Geschwister von Maria Moskovitz konnten jedoch ins Ausland fliehen: Alexander Frieser emigrierte im Juni 1936 nach Wien. Rosa Weil gelang die Flucht nach Johannesburg, 

Wilhelm Frieser emigrierte im März 1936 über die Niederlande in die USA. Rudolf Frieser wanderte im Juli 1933 über Antwerpen nach New York aus und Dorothea Davidson floh im April 1939 nach Rhodesien und von dort 1940 nach New York. Maria Moskovitz’ Mutter gelang ebenfalls die Flucht. Im August 1939 emigrierte sie von München nach Antwerpen, Belgien.

 

 

Anna-Lena Lang ist Provenienzforscherin und Mitglied im Verein ErinnerungsWerkstatt München.