#GeradeJetzt 2025

Bundesweite Social-Media-Kampagne #GeradeJetzt 2025

80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und nach Ende des Krieges steht die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen vor vielfältigen Herausforderungen. Mit Kampagne #GeradeJetzt stellten Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Lernorte und Erinnerungsinitiativen gemeinsam die Relevanz der Lehren aus der NS-Geschichte für gegenwärtige gesellschaftliche Fragen in den Fokus.

Die Kampagne #GeradeJetzt bestand aus mehreren Teilen. Sie startete im Januar 2025 mit tausenden Beiträgen in den Sozialen Medien. Seit dem 27. Januar wurden unter dem Slogan „These stories still need to be told“ Biografien und Aussagen vorgestellt, die mit den heutigen Gedenkorten verknüpft sind. Ein Schwerpunkt lag dabei auf individuellen Familiengeschichten und der persönlichen Relevanz der Ereignisse vor 80 Jahren für eigene gesellschaftliche Aktivitäten. Rund um die Jahrestage der Befreiung der Konzentrationslager im April und Mai wurde unter dem Motto „Ich bin hier“ das Digitale mit dem Analogen verbunden und Menschen dazu aufgefordert, ihre Besuche in einer Gedenkstätte zu dokumentieren.

Über 150 teilnehmende Gedenkstätten, Lernorte, Museen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen haben den Hashtag #GeradeJetzt zwischen Januar und August 2025 genutzt und darunter in den Sozialen Medien Posts veröffentlicht. Wir gehen davon aus, dass diese Posts mindestens 20.000mal geliked wurden. Über 200mal wurden die auf Canva zur Verfügung gestellten grafischen Vorlagen genutzt und für eigene Bedürfnisse gestaltet.

Einen Einblick gibt es in der hier verlinkten Dokumentation

Weitere Hintergründe zur Kampagne im folgenden Artikel im Gedenkstättenrundbrief.

#GeradeJetzt war nur möglich, weil unglaublich viele Personen in Gedenkstätten, Lernorten, Museen, Vereinen und anderen Orten engagiert mitgemacht haben. Sie haben Ihre Zeit investiert, recherchiert, Posts erstellt, geliket, geteilt und haben vor Ort „Ich bin hier. #GeradeJetzt“ sichtbar gemacht!