Boden|Spuren

Stiftung Gedenkstätte Esterwegen & Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung der Universität Osnabrück
Gruppenfoto der Herbstschule 2022 auf der Schießbahn des ehemaligen Konzentrations- und Strafgefangenenlagers Esterwegen, Foto: Maren Weers/Gedenkstätte Esterwegen.

Gewaltorte als Konfliktlandschaften in der Geschichtskultur

Im Rahmen des dreijährigen Kooperationsprojekts „Boden|Spuren. Gewaltorte als Konfliktlandschaften in der Geschichtskultur“ wurden drei Tat-, Täter- und Gedenkorte im historischen Kontext der „Emslandlager“ erforscht. Die beiden Kooperationspartner – die Gedenkstätte Esterwegen und die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung der Universität Osnabrück – führten in jährlichen „Herbstschulen“ gemeinsam mit jungen Menschen interdisziplinäre Untersuchungen an den ausgewählten historischen Orten durch. Auf Grundlage der geschichtswissenschaftlichen und geoarchäologischen Forschungsergebnisse wurden mit den Teilnehmenden pädagogisch-didaktische Bildungsangebote entwickelt.  Wissenschaftliche Forschungsansätze und Untersuchungsergebnisse wurden auf diese Weise in die Gedenk- und Erinnerungsarbeit eingebunden. Mit ihrer Hilfe sollen die jeweiligen Orte den Besucherinnen und Besuchern der Gedenkstätte Esterwegen zugänglich gemacht werden.

Im ersten Projektjahr entstanden zunächst digitale Rundwege zu den historischen Lagerstandorten der „Emslandlager“. Mit den Projektergebnissen wurden zum Abschluss im Dezember 2022 drei digitale Ausstellungen zu den im Rahmen von „Boden|Spuren“ untersuchten Orten realisiert.

 

Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2022

Durchführung: Jacqueline Meurisch, Mirjam Adam (beide ab April 2021)

Kontakt: meurisch@remove-this.gedenkstaette-esterwegen.de

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