Mehr als Vergangenheit

KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund, KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing und Nordsee Akademie
Workshop zu digitalen Tools auf dem Gedenkstättengelände in Husum-Schwesing, Foto: Philipp Cordts/ KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing

Entwicklung zeitgemäßer Bildungsformate mit Multiplikator*innen an den nordfriesischen KZ-Gedenkstätten

Welche Herausforderungen und Chancen bieten Gedenkstätten als außerschulische Lernorte und was braucht es für eine zeitgemäße Vermittlungsarbeit? Was zeichnet die historischen Orte aus und wie können Bildungsangebote gestaltet werden, die an die vielfältige Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und bislang wenig adressierten Zielgruppen anknüpfen?

Im Projekt „Mehr als Vergangenheit" werden diese und weitere Fragen in Fortbildungsreihen und Summerschools diskutiert. Dafür kommen Teilnehmende aus ganz Deutschland nach Nordfriesland. Zunächst setzen sie sich mit der Geschichte und den bestehenden Bildungsangeboten der KZ-Gedenkstätten in Husum-Schwesing und Ladelund auseinander. Als künftige Multiplikator*innen erproben die Teilnehmenden digitale Tools, die für die außerschulische Bildungsarbeit nutzbar sind, sie lernen diskriminierungssensible Methoden kennen und setzen sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Diskursen auseinander. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von eigenen Bildungsformaten und Projekten, die später auch umgesetzt werden können.

Durch die Vielfalt an persönlichen und beruflichen Hintergründen der Teilnehmenden ist ein großes Netzwerk entstanden. Einige Konzeptideen und Projekte sind an den nordfriesischen KZ-Gedenkstätten bereits umgesetzt worden, darunter digitale Instagram- und Podcast-Formate oder auch eine Projektwoche mit Schülerinnen und Schülern.

Projekt-Website

Instagram-Kanal des Projekts: @mehr_als_vergangenheit

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