Was geht uns das an?

Gedenkstätte Ahrensbök
Teilnehmer*innen und Teamer*innen der Internationalen Jugendbegegnung 2022, Foto: Martina Janke-Hansen

Entwicklung und Erprobung innovativer Bildungsformate

Im Mittelpunkt des Projekts „Was geht uns das an?“ stand die Entwicklung und Erprobung von innovativen Bildungsformaten für junge Menschen. Darüber hinaus zielte das durch die Gedenkstätte Ahrensbök in Kooperation mit dem Kirchenkreis Ostholstein durchgeführte Projekt auf die weitere, auch internationale Vernetzung einer kleinen Gedenkstätte im ländlichen Raum.

Konkret umgesetzt wurden dabei jährlich stattfindende Internationale Jugendcamps, sowie die Entwicklung einer Web-App zum Todesmarsch von Auschwitz-Fürstengrube nach Holstein.

Die als „Geschichtswerkstätten“ angelegten Jugendcamps schaffen einen informellen Lern- und Begegnungsort. Ausgehend von den Interessen der Teilnehmenden findet dabei eine Beschäftigung mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen statt. Zudem gibt es die Möglichkeit, durch die Unterstützung bei diversen Sanierungsarbeiten die Arbeit einer Gedenkstätte von der praktischen Seite kennenzulernen.

Mit der Web-App „Auf den Spuren des Todesmarsches“ wurde ein digitales Vermittlungsformat entwickelt, bei dessen Gestaltung junge Menschen aus der Region aktiv mitwirkten: Sie entwickelten die Idee, recherchierten Biografien, führten Interviews, gestalteten Texte und wählten Bilder aus. Die App regt zur Spurensuche in der Region an und kann in der Bildungsarbeit zur Vorbereitung von Besuchen der Gedenkstätte eingesetzt werden.

 

Laufzeit: Februar 2020 bis Dezember 2022

Durchführung: Luisa Taschner (bis Dezember 2020), Sebastian Sakautzki (ab Mai 2021)

Kontakt: sebastian.sakautzki@remove-this.gedenkstaetteahrensboek.de

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