#WaswillstDutun?

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Für das Projekt wurde auch die Kinderbuchautorin Martine Letterie interviewt, deren Großvater im KZ Neuengamme ermordet wurde. Ihre Romane über die Zeit des Nationalsozialismus stellt sie regelmäßig an Schulen und Gedenkstätten vor. Illustration: Paula Mittrowann, ©SHGL

Ein multimediales Projekt zur Gegenwartsrelevanz von Familiengeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus

Das Multimediaprojekt „#WaswillstDutun?“ fördert den Dialog über die Gegenwartsrelevanz von Familiengeschichten während der Zeit des Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieges. Ziel des Projektes ist es, Lernende mit diversen biographischen Bezügen dabei zu unterstützen, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte zwischen 1933 und 1945 auseinanderzusetzen, zu reflektieren, wie werteorientiertes und demokratieförderndes Handeln aussehen kann, sowie Ideen für das gesellschaftliche Zusammenleben zu formulieren. Dazu wurden ab 2020 im Rahmen des Projekts Videointerviews mit Nachkomm*innen von NS-Verfolgten aus unterschiedlichen Ländern sowie mit Studierenden eines Pilotprojektes geführt. Anschließend wurden Illustrationen zur Familiengeschichte und zum gesellschaftlichen Engagement der Gesprächspartner*innen angefertigt und auf dem projekteigenen Instagram-Account präsentiert. Seit November 2022 steht die Online-Ausstellung waswillstdutun.de zur Verfügung. Zu dieser wurden pädagogische Materialien entwickelt und erprobt, die kostenlos downloadbar sind. Ebenfalls über die Website zugänglich ist ein Angebot digitaler und analoger familiengeschichtlicher Workshops, sowohl für den schulischen wie außerschulischen Kontext.

 

Durchführung: Swenja Granzow-Rauwald, Natascha Höhn, Thorsten Fehlberg

Kontakt: Ansgar Karnatz, ansgar.karnatz@remove-this.gedenkstaetten.hamburg.de

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