Das bundesweite Tainer:innen-Netzwerk „Verunsichernde Orte“ organisiert Weiterbildung und Beratung zu gedenkstättenpädagogischen Fragestellungen. Seminarabläufe können je nach konkreten Bedarfen individuell abgestimmt werden. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen offene Seminare an verschiedenen Orten im Bundesgebiet ausgeschrieben.
Verunsichernde Orte – Weiterbildungsangebot zur Gedenkstättenpädagogik
Das Anne Frank Zentrum in Berlin bietet bundesweit Multiplikator:innenfortbildungen zu Methoden der Bildungsarbeit sowie zur Sensibilisierung mit Bezug auf Rassismus, Antisemitismus und andere Formen der gruppenbezogen Menschenfeindlichkeit an. Seminare können auf individuelle Bedarfe zugeschnitten werden und sind sowohl in Präsenz als auch online möglich.
Im Rahmen des Projekts „Erinnern vor Ort“ können sich kleinere Einrichtungen und Initiativen für die Jugendgeschichtsarbeit in ländlichen Räumen vernetzen, beraten und qualifizieren lassen.
Anne Frank Zentrum: Fortbildungen
Anne Frank Zentrum: Erinnern vor Ort
Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main organisiert Fortbildungen und Fachtage zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themenstellungen an: etwa zum Umgang mit Antisemitismus und Rassismus, aber auch zu Fragen religiöser Vielfalt und Diversität. Veranstaltungen können individuell abgestimmt werden und sowohl in Präsenz als auch online stattfinden.
Bildungsstätte Anne Frank: Erwachsenenbildung
Das Bildungswerk Stanislaw Hantz bietet Bildungsreisen zu Themen des Holocaust nach Polen, Litauen und in die Westukraine an. Die Bildungsreisen werden regelmäßig ausgeschrieben, können aber von Institutionen und Teams auch individuell arrangiert und gebucht werden. Außerdem können auch Workshops und weitere Bildungsangebote angefragt werden.
Bildungswerk Stanislaw Hantz: Reisen
Bildungswerk Stanislaw Hantz: Bildungsangebote
Die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen ist zunehmend mit rechtspopulistischen und -extremistischen Anfechtungen konfrontiert. Bundesweit existieren rund 50 Mobile Beratungen, die sowohl präventiv als auch in Akutfällen hinzugezogen werden können. Beratungsschwerpunkte liegen auf Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungserzählungen.
Bundesverband Mobile Beratung: Beratungsteams
Im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus haben sich sechs bundesweit tätige Organisationen zusammengeschlossen, die im Bereich der antisemitismuskritischen Bildung und Beratung aktiv sind. Die beteiligten Einrichtungen veranstalten Fortbildungen auch für Fachkräfte und Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.
Die Akademie für Antisemitismusprävention (AKADAS) bietet bundesweit praxisorientierte Qualifizierungen für Menschen an, die in ihrer Arbeit mit Bildung, Beratung oder öffentlicher Kommunikation befasst sind. Dabei setzt AKADAS auf Blended-Learning-Formate und die enge Zusammenarbeit mit anerkannten Partnerinstitutionen.
Kooperationsverbund gegen Antisemitismus: Fortbildungen
AKADAS – Akademie für Antisemitismusprävention
Im Rahmen des aus fünf bundesweit tätigen Trägern bestehenden Kooperationsverbundes gegen Antiziganismus werden auch Multiplikator:innenfortbildungen zur Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus angeboten.
Insbesondere die Kompetenzstelle gegen Antiziganismus der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, das Bildungsforum gegen Antiziganismus beim Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie der Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg beraten Gedenkstättenmitarbeiter:innen zudem gerne bei der Entwicklung von Ausstellungen und Bildungsangeboten zur Verfolgungsgeschichte der Sinti:zze und Rom:nja im Nationalsozialismus und ihren Nachwirkungen.
Kooperationsverbund gegen Antiziganismus
Kompetenzstelle gegen Antiziganismus: Angebote
Bildungsforum gegen Antiziganismus: Workshops und Seminare
Forschungsstelle Antiziganismus Universität Heidelberg: Critical Film & Image Hub
Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF veranstaltet jährlich eine mehrtägige Sommerschule sowie eine berufsbegleitende Weiterbildung zur medialen Erinnerungsarbeit. Im Rahmen der Sommerschule können sich Teilnehmer:innen mit spezifischen Formaten und Best-Practice-Beispielen auseinandersetzen. Die berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt umfassende Kenntnisse zur Konzeption und Umsetzung audiovisueller und immersiver Vermittlungsprojekte.
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF: Berufsbegleitende Weiterbildung “Memory Media Lab"
Das Landecker Digital Memory Lab berät zur Entwicklung digitaler Erinnerungsprojekte. Ab 2026 wird es in diesem Bereich auch Schulungen und Fortbildungen anbieten.