Internationales Stipendienprogramm zur Geschichte des 20. Jahrhunderts

Deutscher Museumsbund & Fonds Erinnerung und Zukunft & ICOM Deutschland
22. März 2006

Projektbeschreibung:

Internationales Stipendienprogramm zur Geschichte des 20. Jahrhunderts..Ein Programm für Museen, Gedenkstätten, Archive und Forschungseinrichtungen des Fonds„Erinnerung und Zukunft“ in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund und dem Deutschen Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates (ICOM-Deutschland)...Der Fonds „Erinnerung und Zukunft“ möchte gemeinsam mit dem Deutschen Museumsbund und ICOM-Deutschland im Rahmen eines internationalen Stipendienprogramms einen Beitrag zur Vermittlung europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts in Museen, Gedenkstätten, Archive und Forschungseinrichtungen leisten. Ziel des Programms ist es, den internationalen Erfahrungsaustausch über die Geschichte demokratischer und antidemokratischer Bewegungen, Diktatur- und Besatzungserfahrungen zu fördern und die Vermittlung der Geschichte des Holocaust wissenschaftlich begründet, ethisch angemessen und pädagogisch wirkungsvoll zu gestalten. Junge Mitarbeiter/innen aus den oben genannten Einrichtungen Deutschlands sowie Mittel- und Osteuropas erhalten im Rahmen dieses Programms die Möglichkeit, im internationalen Austausch solche Fragen zu bearbeiten, um künftige Ausstellungsvorhaben anzuregen.._____________________________________________________________________________________________..I. Was kann gefördert werden?.Die Stiftung fördert projektabhängig wechselseitige sowie einseitige ein- bis dreimonatige Gastaufenthalte von jüngeren Mitarbeiter/innen und wissenschaftlichen Volontär/innen an deutschen und europäischen sowie israelischen Partnereinnrichtungen. Die Austauschvorhaben mit Einrichtungen in Mittel- und Osteuropa werden bevorzugt gefördert..Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Austausch der gemeinsamen Bearbeitung von Fragen der Darstellung der Geschichte des 20. Jahrhunderts dient. Darüber hinaus sind Bezüge zu Ausstellungsvorhaben der beteiligten Einrichtungen aufzuweisen..Pro Austausch kann zusätzlich ein Arbeitstreffen/Workshop der Partnerinstitutionen gefördert werden, auf dem die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit in einem größeren Kreis beraten und vertieft werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Stipendiaten zum Ende des Austauschs zu einem eintägigen Kolloquium in Deutschland zu entsenden....II. Wer kann gefördert werden?.Projektanträge können von Museen, Gedenkstätten, Archiven und Forschungseinrichtungen in Deutschland eingereicht werden. Diese erhalten im Rahmen eines Zuwendungsbescheides Mittel für personengebundene Stipendien, eine Aufwandsentschädigung für die entsendende Institution sowie ggf. Mittel für ein Arbeitstreffen. Als Zuwendungsempfänger sind die deutschen Partnereinrichtungen für die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel und die Erstellung der entsprechenden Verwendungsnachweise verantwortlich..m Antrag ist zu erläutern, welche/r Mitarbeiter/in oder wissenschaftliche Volontär/in der am Austausch beteiligten Partnereinrichtungen sich um ein Stipendium bewirbt. Bewerben können sich auch Personen, die im Rahmen eines Honorar- oder Werkvertrages o. ä. für die am Austausch beteiligten Museen arbeiten. Im Antrag ist anzugeben, an welchem Ausstellungsvorhaben die/der Bewerber/in arbeitet...Was kann nicht gefördert werden?.- Promotionen und Forschungsvorhaben.- Publikationen (Ausnahme: Dokumentation der mit dem Programm verbundenen Arbeitstreffen/Workshops).- Provenienzrecherchen..III. Höhe der Förderung.Die Förderung beinhaltet einen wöchentlichen Zuschuss des Stipendiums von 300,- Euro (zur Deckung von Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung sowie für Sachmittel). Zusätzlich kann die entsendende Einrichtung wöchentlich 300,- Euro als Aufwandsentschädigung beantragen..Für die begleitenden Arbeitstreffen/Workshops der jeweiligen Partnereinrichtungen können pro Austausch Mittel von bis zu 3.000,- Euro beantragt werden....IV. Antragstellung.Das Antragsformular kann im Internet unter www.austausch-museen.de abgerufen und bei folgender Kontaktadresse eingereicht werden:..Deutscher Museumsbund.Projekt „Internationales Stipendienprogramm zur Geschichte des 20. Jahrhunderts“.Projektkoordination: Julia Pagel.Büro Berlin.In der Halde 1.14195 Berlin.Tel.: 030/841095-17.Fax: 030/841095-19.office@museumsbund.de.www.austausch-museen.de..Über die Anträge wird von einer Fachjury beraten, die Empfehlungen für die Förderung ausspricht....V. Ausschreibungsfrist.Projektanträge können im Jahr 2006 bis zum 30. April und zum 30. September eingereicht werden....Hinweis:.Auf der Internetseite www.austausch-museen.de können die Kontaktdaten der Einrichtungen veröffentlicht.werden, die an dem Stipendienprogramm interessiert sind. Dies soll die Kontaktaufnahme mit eventuellen.Partnerinstitutionen erleichtern. Bei Interesse an einer Aufnahme in das Verzeichnis oder bei Fragen.zum Projekt wenden Sie sich bitte an die Projektkoordination.

Kontakt

Deutscher Museumsbund

Projekt: „Internationales Stipendienprogramm zur Geschichte des 20. Jahrhunderts“

In der Halde 1

14195 Berlin

Tel.: 030/841095-17

Fax: 030/841095-19

eMail: office@museumsbund.de

Homepage: www.austausch-museen.de