Die AfD – Alternative für Deutschland – stellt seit Februar 2025 im Bundestag mit einem Stimmenanteil von 20,8 Prozent die zweitstärkste Fraktion. In Sachsen und Thüringen, wo die AfD als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft ist, erreichte die Partei bei den letzten Landtagswahlen 2024 über 30 Prozent. Der Trend zunehmender Wahlerfolge ist in östlichen wie westlichen Bundesländern festzustellen. Das „Blaue Land“ wird größer.
In seinem Buch Blaues Land. Über Leben mit der AfD (2026) zeigt Olaf Sundermeyer, wie sich das Land dort, wo die AfD stark ist, verändert. Er schildert die Entwicklung der Partei, beschreibt deren Ziele und Strategien und analysiert die Gründe ihres Erfolgs. Im dritten Teil des Buchs „Überleben mit der AfD“ geht er der Frage nach dem Umgang mit dieser Entwicklung nach. Welche Antworten finden sich, um das Leben in einer freiheitlichen Demokratie zu fördern?
Olaf Sundermeyer arbeitet als Reporter beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Er ist Experte für Rechtsextremismus und Fragen der inneren Sicherheit und oft in Funk und Fernsehen zu Gast. Seit ihrer Gründung beobachtet er den Aufstieg der AfD aus der Nähe. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter In der NPD. Reisen in die National Befreite Zone (2009, Mitautor), Rechter Terror in Deutschland. Eine Geschichte der Gewalt (2012) und Gauland. Die Rache des alten Mannes (2018). Sein Film Blaues Land – Wie die AfD den Osten verändert (2025) ist in der ARD-Mediathek abrufbar.
Gideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam.
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