Die Bezirksversammlungen von Mitte und ihre Abgeordneten

Gespräch
19. September 2022
18:00 - Uhr
Ort: Mitte Museum, Pankstraße 47 13357 Berlin
Veranstalter: Mitte Museum

Die wenig bekannte Geschichte lokaler Politik in den drei damaligen Bezirken Mitte, Tiergarten und Wedding ermöglicht einen differenzierten wie spannenden Einblick in Zusammensetzung und Entwicklung auf kommunaler Ebene. Die politische Stimmung war zu Anfang der 1920er Jahre von Aufbruch gekennzeichnet, gerade auch unter den weiblichen Abgeordneten: erst 1918 erhielten Frauen das aktive und passive Wahlrecht in Deutschland. Mit dem Jahr 1931 begann eine Entdemokratisierung, die 1933 mit der Machtübergabe und der endgültigen Auflösung der demokratischen Bezirksversammlungen 1934 vollzogen wurde. Einige der kommunalen Abgeordneten, seien es Bezirks- oder Stadtverordnete, die während der Weimarer Republik um Demokratie stritten, waren als Repräsentant*innen des im Nationalsozialismus verhassten Systems ein frühes Ziel von Übergriffen. Wer wurde individuell verfolgt und bedroht und aus welchen Gründen?

Impulsvortrag: Heike Stange
Moderation: Thomas Irmer

Anmeldung bis spätestens 15 Uhr am Veranstaltungstag unter „info@mittemuseum.de“ erbeten

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