Ab Mitte 1942 wurde in der Sonnenallee ein Barackenlager errichtet, in dem fast zwei Jahre lang Hunderte ziviler Zwangsarbeiter*innen untergebracht waren, die in der nahegelegenen National-Krupp-Registrierkassen-Fabrik Waffen für die Wehrmacht und die Waffen-SS herstellen mussten. Zwischen September 1944 und April 1945 wurde das Barackenlager zu einem Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen; in diesem Zeitraum lebten dort etwa 500 jüdische Frauen. In den letzten Kriegstagen wurden die Häftlinge an das KZ Ravensbrück überstellt. Dank der "Rettungsaktion weißer Busse" überlebten die KZ-Häftlinge - mit wenigen Ausnahmen - den Krieg.
Ein kostenloser Rundgang um das Gelände des ehemaligen Barackenlagers wird von Steve Richards (Public Historian) geführt.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Daher wird um Anmeldung gebeten: gedenkort_kz_aussenlager_neukoelln@proton.me