AG Gedenkstättenpädagogik

Gruppenfoto der AG Gedenkstättenpädagogik in Düsseldorf im Jahr 2025
Gruppenfoto in Düsseldorf 2025 (Foto: Astrid Hirsch-von Borries)

 

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Gedenkstättenpädagogik dient dem kollegialen Austausch zwischen pädagogischen Mitarbeiter:innen in leitender oder verantwortlicher Position. Die Mitglieder diskutieren aktuelle Entwicklungen rund um die Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Lernorten zu den NS-Verbrechen. Gemeinsam bearbeiten sie geteilte Herausforderungen und entwickeln innovative Kooperationsprojekte.

Die AG Gedenkstättenpädagogik wurde 2000/2001 gegründet. Seither ist sie in regelmäßigen Abständen an der Planung der bundesweiten GedenkstättenSeminare beteiligt und bringt spezifisch gedenkstättenpädagogische Anliegen in übergreifende Fachdiskurse ein. Mit dem Handbuch „Gedenkstättenpädagogik: Kontext, Theorie und Praxis der Vermittlungsarbeit zu NS-Verbrechen“ (2015) hat die AG Gedenkstättenpädagogik wegweisende Impulse für das professionelle Selbstverständnis und gedenkstättenpädagogische Standards gesetzt.

Die AG Gedenkstättenpädagogik besteht aus bis zu 25 Mitgliedern, darunter auch ein:e Vertreter:in der Bundeszentrale für politische Bildung und des Gedenkstättenreferats der Topographie des Terrors. Die Koordination übernehmen jeweils drei Mitglieder. Neben einer Jahrestagung an wechselnden Einrichtungen finden bedarfsorientiert digitale Treffen statt.

Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die AG Gedenkstättenpädagogik in Abhängigkeit von der Anzahl und regionalen Verteilung ihrer derzeitigen Mitglieder. Interesse kann über ein individuelles Motivationsschreiben bekundet werden.

Aktuelle Ansprechpartner:innen

Hildegard Jakobs (Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf)
hildegard.jakobs[at]duesseldorf.de

Felizitas Raith (Max Mannheimer Studienzentrum, Dachau) 
Raith[at]mmsz-dachau.de

Marian Spode-Lebenheim (ZeitZentrum Zivilcourage, Hannover)
Marian.Spode-Lebenheim[at]hannover-stadt.de