Der zweite von mir zusammengestellte Rundbrief ist fertig!
Nachdem ich nun seit fast einem drittel Jahr diese Arbeit ausübe, kann ich schon genauer darlegen, was in meinen Augen sinnvoll zu tuen ist. Eine kurze Arbeitsbereichsbeschreibung habe ich unter Punkt 3 in diesem Rundbrief dargelegt.
Eine Richtigstellung zu dem "Referat, daß vor eineinhalb Jahren" eingerichtet wurde. Hat zunächst Thomas Vogel als Vikar diese Stelle für ein Jahr begleitet, so habe ich sie nun übernommen, ohne daß der Fortbestand dieser Stelle endgültig gesichert ist. Allerdings ist zu hoffen, daß ein Referent langfristig für diese Stelle eingestellt wird, wenn die finanzielle Situation, von ASF es zuläßt (und Spenden sind steuerlich absetzbar).
Ein Hinweis noch zu dem Versuch eine Bibliographie der "grauen Literatur" zu Konzentrationslager zu erstellen. Diese soll hier im Büro gespeichert und in einem "Verfasser-", "Sach-" und "Ortskatalog" aufgearbeitet werden.
Daher möchte ich darum bitten ab jetzt die Angaben zu neu erschienenen Broschüren, Doktorarbeiten und Büchern aus kleinen Verlagen gleich ans ASF-Büro weiterzuschicken. Wichtig ist sicher auch hier, Informationen über Personen, die zu wichtigen Fragen der Gedenkstättenarbeit Auskunft geben können, z.B.: Vereins- oder Archivrecht, zusammenzutragen.
Ich denke mir, daß ich neben der Einordnung in die Karteien die neuen Publikationen im Rundbrief veröffentlichen kann.
In meiner bisherigen Arbeit habe ich noch stärker den Eindruck gewonnen, daß es immens wichtig ist, Informationen unter den Gedenkstätten und Initiativen intensiv auszutauschen.
Ein Forum für diesen Austausch sollte in noch größerem Umfang dieser Rundbrief sein, dessen Konzeption ich im folgenden Abschnitt darstellen werde. Weiterhin sollten die zweimal pro Jahr geplanten Gedenkstättenseminare die Zusammenarbeit vertiefen.
Ich bemühe mich zudem die Gedenkstätten persönlich aufzusuchen. Dieser Kontakt vor Ort ist viel anschaulicher, intensiver und wichtiger, wie die briefliche oder telefonische Korrespondenz.
Leider nehmen diese Besuche im Bundesgebiet sehr viel Zeit in Anspruch, die mir für andere Arbeiten hier im Büro wieder fehlt.
Bei mittlerweile dreißig Initiativen, mit denen ich in Kontakt stehe, ist es unmöglich, bei allen einen Besuch abzustatten.
Wenn ich auch einsehe, daß es nicht immer leicht ist, mir alle wichtigen Neuigkeiten aus der Projektarbeit umgehend zuzustellen, muß ich doch anmerken, daß es oft einen nur geringen Mehraufwand bedeuten würde, mir z.B. einen Zeitungsartikel oder ein Protokoll zuzusenden. Und diese Arbeit kann dann allen anderen wieder zugutekommen.
Mit dem Wunsche auf eine gute Zusammenarbeit und Informationsvermittlung will ich nun zu den folgenden Artikeln dieses Rundbriefes übergehen.