Am 27. Februar 2025 fand das digitale Kick-Off-Treffen des neuen Netzwerkprojekts JUGEND Erinnert Vernetzt statt. Die Vertreter:innen von Projekten der Programmlinien „JUGEND erinnert vor Ort“ kamen virtuell zusammen, um sich kennenzulernen, auszutauschen und erste Impulse für eine gemeinsame Zusammenarbeit im Bereich der historisch-politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen zu setzen.
Das Projekt JUGEND erinnert Vernetzt wird vom Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors koordiniert. Ziel ist es, Akteur:innen der geförderten Projekte langfristig miteinander zu vernetzen, kollegialen Austausch zu ermöglichen, Wissenstransfer zu unterstützen und gemeinsam zur Sichtbarkeit und Weiterentwicklung einer vielfältigen Bildungslandschaft beizutragen.
Im Zentrum der Veranstaltung standen die Vorstellung des Begleitprogramms sowie der Austausch über zentrale Herausforderungen, mit denen sich viele Projekte konfrontiert sehen: Wie gelingt nachhaltige Jugendbeteiligung? Welche Formate haben sich in der digitalen oder hybriden Bildungsarbeit bewährt? Wie können schwierige Themen wie Antisemitismus oder Rechtsextremismus altersgerecht und zugleich differenziert vermittelt werden? Und wie lässt sich eine kritische Erinnerungskultur in zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Kontexten stärken?
In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden über konkrete Bedarfe, bereits entwickelte Ansätze sowie mögliche Formate und Themen zukünftiger Austauschveranstaltungen. Dabei wurde deutlich: Trotz der Unterschiedlichkeit der Projekte eint viele das Anliegen, Jugendliche für Fragen historischer Verantwortung, demokratischer Teilhabe und Menschenrechte zu sensibilisieren – oft in herausfordernden lokalen Kontexten und unter hohem pädagogischen Anspruch.
Das Kick-Off-Treffen markierte den Auftakt für ein Netzwerk, das den Akteur:innen zwei Jahre lang Raum für kollegialen Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen bieten soll. Weitere Veranstaltungen sind im Jahresverlauf geplant.