Hier finden Sie werktäglich ausgewählte Presseerzeugnisse über Gedenkstätten und Themen der Erinnerungskultur.
12. Dezember 2000
Task Force bittet Thomas Lutz um Mitarbeit im Bereich Gedenkstätten
Dr. Albert Spiegel, Leiter des Kulturreferats des Auswärtigen Amtes hat Thomas Lutz/Stiftung Topographie des Terrors-Gedenkstättenreferat gebeten, die Belange der Gedenkstätten in Deutschland in der Working Group der Task Force einzubringen...
12. Dezember 2000
Spatenstich zum Neubau des Museums zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers in Sachsenhausen
Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten beginnt in diesem Jahr mit dem Neubau eines Museums zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers Nr.7/Nr.1 (1945-1950)auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachensenhausen. Der erste Spatenstich erfolgt am 20. März 2000 um 11 Uhr in der Gedenkstätte Sachsenhausen, Straße der Nationen 22, D-16515 Oranienburg. Infos unter: 03301/81 09 12/25.
12. Dezember 2000
Expertentreffen zu Zwangsarbeiter-Entschädigung in Wien/Österreich
In Wien trafen am Mittwoch Vertreter von Holocaust-Überlebenden zusammen, um das weitere Vorgehen gegenüber der österreichischen Wirtschaft in der Entschädigungsfrage zu diskutieren. Erwartet wurden die Opfer-Anwälte Ed Fagan und Michale Witti sowie Delegationen aus Ungarn, Polen, Tschechien, der Ukraine, Russland und Israel. .
12. Dezember 2000
Literatur auf der Bank vor der Totenkammer. Am Tatort den Vernichtern ausgesetzt: Der Häftling Nico Rost mit Goethe in Dachau
Nico Rost: Goethe in Dachau. Ein Tagebuch. Aus dem Niederländischen von Edith Rost-Blumberg. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. Verlag Volk & Welt, Berlin 1999, 448 Seiten, 48 DM...Für Jorge Semprún bleibt im Konzentrationslager Buchenwald die ausgebrannte Buche, unter der Goethe gesessen haben soll, archetypisch für die Ausfallzeit der Zivilisation. Der "Sondergefangene" Léon Blum stellt sich in dem Roman Was für ein schöner Sonntag das Erscheinen von Goethe und Eckermann auf der Lichtung des Etterberges vor. ..
12. Dezember 2000
Spatenstich für neues Museum in Sachsenhausen
Mit einer Kranzniederlegung hat am Montag in der Gedenkstätte Sachsenhausen der Festakt zum Baubeginn eines Museums zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers begonnen.
12. Dezember 2000
Lambsdorff will Fonds unter Dach und Fach wissen - Ende der Entschädigungs-Gespräche für diese Woche angestrebt / Viele Fragen ungeklärt
Otto Graf Lambsdorff will die Verhandlungen über einen Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter bei der nächsten Runde vom heutigen Mittwoch an zu Ende bringen. Opferverbände fühlten sich durch den Beauftragten von Kanzler Gerhard Schröder unter Druck gesetzt. .
12. Dezember 2000
Ausstellungseröffnung am 26. März 2000 in Berlin und Sachsenhausen
Berlin - Die bislang umfangreichste Ausstellung über die Verfolgung.homosexueller Männer in Berlin 1933 - 45 zeigt das Schwule Museum in.Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Sachsenhausen vom 26. März bis zum 30..Juli 2000. Mit ihren beiden unabhängigen Teilen stellt die Ausstellung in.Sachsenhausen und in Berlin die Lebenswege von 60 Homosexuellen in den.Mittelpunkt.
12. Dezember 2000
NS-Opfer können jetzt mit Zahlung rechnen - Hürde zur Zwangsarbeiter-Entschädigung genommen
Die Opferverbände haben sich bei den Verhandlungen über einen Entschädigungsfonds für ehemalige NS-Zwangsarbeiter auf die Verteilung der versprochenen zehn Milliarden Mark verständigt. Damit nahmen sie am Donnerstag in Berlin eine entscheidende Hürde auf dem Weg zur endgültigen Einigung. Heikler Streitpunkt bleibt die von der deutschen Wirtschaft geforderte Rechtssicherheit vor weiteren Sammelklagen in den USA.
12. Dezember 2000
Vorbereitungstreffen Schwerin
12. Dezember 2000
Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. vom 26.2.2000
Durch eine Presseerklärung überraschten die Hessische Wissenschaftsministerin und der Dezernent für Kultur und Freizeit der Stadt Frankfurt am Main in ihrer Funktion als Mitglieder des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts am 16. Dezember 1999 die Mitglieder und den neugewählten Vorstand des Fördervereins. Sie erklärten darin, der Stiftungsrat des Fritz Bauer Instituts habe in seiner Sitzung vom 24. November 1999 beschlossen, das Institut näher an die Universität heranzuführen und seine Leitung mit einer ordentlichen Professur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu verbinden. Der Vorstand des Fördervereins drückte am 23. Dezember 1999 sein Befremden über Inhalt und Verfahren dieses Vorgehens in einer Presserklärung aus und berief eine außerordentliche Mitgliederversammlung für den 26. Februar 2000 ein.