Analyse des Grundsatzprogramms der AfD im Licht der Extremismustheorie

Konrad-Adenauer-Stiftung
19. September 2025

Im Mai 2025 wurde die AfD vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextreme Bestrebung eingestuft. 

Doch schon im AfD-Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2016 finden sich Strukturelemente extremistischen Denkens – wie Verschwörungstheorien, ethnisch-biologistische Identitätsvorstellungen, die Ablehnung pluralistischer Demokratie und Einschränkungen von Grundrechten. 

Die AfD konstruiert ein Freund-Feind-Schema (Volk vs. politische Klasse) und propagiert die Verschwörungstheorie eines großen Austauschs. Freiheitsrechte wie Presse-, Religions- und Wissenschaftsfreiheit werden relativiert. 

Die Partei idealisiert eine ethnisch homogene Gesellschaft und stellt sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. 

Die Analyse zeigt, dass nicht nur einzelne Aussagen von Repräsentanten der Partei extremistisches Gedankengut aufweisen, sondern auch bereits das Grundsatzprogramm von extremistischen Strukturelementen durchzogen ist.

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