Dieses interdisziplinäre Projekt wird von einem Team des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät, Universität Heidelberg mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe aus dem Historischen Seminar der Universität Heidelberg konzipiert und durchgeführt.
Die hieraus hervorgegangene Internetpräsenz basiert auf dem sogenannten Leichenjournal der Anatomie Heidelberg. In diesem werden seit 1816 die Einlieferungen von Verstorbenen verzeichnet, welche nach ihrem Tod dem Institut zu Lehr- und Forschungszwecken dienten.
Die Lebenswege der Menschen, die unfreiwillig während der NS-Zeit den Medizinern zur Verfügung gestellt wurden, sollen hier – so weit möglich – nachgezeichnet werden. Diese Biografien können einerseits nach Eingangsdatum, andererseits auch alphabetisch recherchiert werden.
Darüber hinaus finden sich aber auch Hintergrundinformationen über die Phasen der Aufarbeitung dieses Teils der Institutsgeschichte oder den rechtlichen Hintergrund, der die Zuweisung Verstorbener an die Universitäten überhaupt erst ermöglichte.