Klang der Begegnung – Jüdischsein in Sachsen

antisemitische Codes
3. November 2026

Was, wenn Antisemitismus versteckt kommt – verpackt in Beats, Fangesänge und Memes?

Antisemitismus ist ein Phänomen, das sich nicht nur in offenen Anfeindungen zeigt. Oft wird er nicht erkannt, stattdessen weiterverbreitet oder als harmlos abgetan. Mit unserem Projekt Klang der Begegnung – Jüdischsein in Sachsen knüpfen wir an die Erfahrungen aus unserem Projekt 

Klang der Vorurteile – Antisemitismus in der Popmusik an.

Wir nutzen Popkultur als emotionalen Begegnungsort, um junge Menschen und pädagogische Fachkräfte für aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus zu sensibilisieren. Dabei stehen die Erfahrungen, Perspektiven und Lebensrealitäten jüdischer Menschen in Sachsen im Zentrum.

Jugendliche sind in der Phase der Identitätsbildung besonders ansprechbar und zugleich anfällig für antisemitische Narrative, insbesondere in sozialen Medien und popkulturellen Kontexten. Unser Projekt holt sie in ihren Lebenswelt ab: Gemeinsam analysieren wir antisemitische Codes in Popmusik, Social Media und Fußball, stärken ihre Medienkompetenz und fördern kritisches Denken.

In Workshops, außerschulischen Veranstaltungen und mit digitalen Toolkits lernen Jugendliche und pädagogische Fachkräfte, bestimmte Mechanismen zu erkennen, kritisch einzuordnen und darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen Neugier, Reflexion und Perspektivwechsel im Vordergrund.

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