Rechtsextremismus ist eine wachsende Herausforderung für unsere Demokratie. In Deutschland, Europa und weltweit nehmen rechtsextreme Einstellungen, Vorfälle und Gewalttaten zu. Rechtsextreme Parteien gewinnen an Einfluss, ihre Erzählungen finden zunehmend Anschluss in gesellschaftlichen und politischen Debatten. Das Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz setzt sich dafür ein, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Wir arbeiten an verschiedenen Themenfeldern der Rechtsextremismusprävention – mit dem Ziel, die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft zu stärken und demokratische Werte zu schützen.
Rechtsextremismus ist keine gesellschaftliche Randerscheinung, sondern eine reale, wachsende Bedrohung für unsere Demokratie. In Deutschland waren im Jahr 2024 durchschnittlich zwölf Menschen pro Tag von rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen. Parallel dazu feiern rechtsextreme Parteien in ganz Europa historische Wahlerfolge und weiten ihren politischen Einfluss aus.
Das Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz entwickelt Strategien zur Stärkung der Demokratie und zum wirksamen Umgang mit rechtsextremen Bedrohungen. Wir stärken die Präventionsarbeit und unterstützen zivilgesellschaftliche Akteur*innen dabei, handlungsfähig zu bleiben. Dafür beobachten und analysieren wir aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Szene und entwickeln praxisnahe Ansätze für den Umgang mit dieser.
Wir arbeiten regional und orientieren uns an den Perspektiven der Betroffenen. Unser Ziel ist eine nachhaltige Wirkung: Wir unterstützen und vernetzen lokale Akteur*innen, besonders in strukturschwachen, ländlichen Räumen. Gemeinsam entwickeln wir tragfähige Lösungen im Umgang mit Rechtsextremismus und stärken die demokratische Resilienz vor Ort. Wir stehen an der Seite von Menschen, die von rechtesextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt betroffen sind. Ihr Schutz steht für uns an oberster Stelle.