Das mehrjährige Forschungsprojekt des NS-Dokumentationszentrums und des städtischen Lenbachhauses mit dem Titel »Zu fragmentarisch ist Welt und Leben?« – ein Zitat von Heinrich Heine – untersucht, wie völkische Gedanken im Kulturmilieu Münchens in der Zeit zwischen 1880 und 1913 gewirkt haben.
Ziel des Projekts ist die Ausarbeitung, wie sich »aus den engen Verflechtungen von Kunst, Gesellschaft und Ideologie langfristige Strukturen entwickelten, die schließlich im Nationalsozialismus kulminierten, München zur ›Hauptstadt der Bewegung‹ machten – und bis in unsere Gegenwart hineinwirken«.