Wissenschaftliche Mitarbeit für das Gedenkstättenreferat (m/w/d) (Schwerpunkt digitale Erinnerungskultur)

Bewerbungsfrist
6. Oktober 2026
Stiftung Topographie des Terrors

Die Stiftung Topographie des Terrors ist eine selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Gemäß Stiftungsgesetz besteht der Zweck der Stiftung in der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen sowie der Anregung zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945. Die Stiftung ist Zuwendungsempfänger des Landes Berlin und des Bundes. Sie präsentiert in ihren Dokumentationszentren in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Schöneweide Ausstellungen und bietet umfangreiche Bildungsangebote an. Das Gedenkstättenreferat unterstützt Vernetzung, Wissens- und Erfahrungstransfer in der dezentralen und pluralen Gedenkstättenlandschaft. Es informiert zu Fortbildungs-, Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, analysiert übergreifende geschichtskulturelle Entwicklungen und fördert Kommunikation und Kooperation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Netzwerkarbeit im Bereich der Erinnerungskultur zu den NS-Verbrechen. Zu den Angeboten des Gedenkstättenreferats zählen das tagesaktuelle Informationsportal GedenkstättenForum.de und die vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift GedenkstättenRundbrief. Gemeinsam mit weiteren Partnern veranstaltet es die jährlich stattfindenden GedenkstättenSeminare und GedenkstättenKonferenzen. Auf Wunsch unterstützt es Arbeitskreise, Netzwerke und kollegiale Austauschformate. Die Stelle mit einer Wochenarbeitszeit von z.Zt. 39,4 Stunden wird nach TV-L, Egr. 13 vergütet und ist unbefristet. Bei einer 5-Tage-Woche erhalten Sie 30 Tage Erholungsurlaub und die Möglichkeiten zu mobilen Arbeiten. Wir bieten Ihnen eine offene, hierarchiearme und wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem kollegialen Team mit Gleitzeit und der zusätzlichen tariflichen Altersvorsorge über die VBL.

Ihr Profil:

  1. Abgeschlossenes wissenschaftliches Studium (Master/Magister/Diplom) der Geschichtswissenschaften, Pädagogik oder vergleichbarer Studiengänge
  2. Sehr gute Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus sowie der deutschen und europäischen Erinnerungskultur
  3. Fundierte digitale Kompetenzen und praktische Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung digitaler Bildungs-, Vermittlungs- und Kommunikationsformate,
  4. Mehrjährige Erfahrungen im Bereich der historisch-politischen Bildungsarbeit
  5. Mehrjährige Erfahrung im Bereich der Projekt- bzw. Programmkoordination, Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit
  6. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift - weitere Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil

Die Tätigkeit umfasst hauptsächlich folgende Aufgaben:

  1. Analyse und Rezeption des nationalen und internationalen Fachdiskurses zur historisch-politischen Bildungsarbeit, insbesondere zur digitalen Erinnerungskultur;
  2. Strategische Entwicklung und Umsetzung von Fort- und Weiterbildungsangeboten, insbesondere zur digitalen Professionalisierung;
  3. Beratung von (insbesondere kleineren) Gedenkstätten und Initiativen bei digitalen Bildungs-, Kommunikations- und Vermittlungsformaten;
  4. Fachliche Betreuung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Informations- und Serviceportals GedenkstättenForum;
  5. Strategische Entwicklung und fachliche Betreuung von (bundesweiten oder überregionalen) Projekten und Kooperationen;
  6. Fachliche Mitwirkung in Arbeitskreisen und Gremien;
  7. Fachliche Betreuung der Kooperation und Vernetzung von digitalen Projekten, z.B. Social Media Kampagnen;
  8. Organisation und Durchführung von fachwissenschaftlichen Seminaren und Konferenzen;
  9. Redaktionelle Mitarbeit und fachliche Mitwirkungen bei digitalen und analogen Fachpublikationen, insbesondere GedenkstättenRundbrief;
  10. Vorträge und inhaltliche Mitwirkung an Veranstaltungen Dritter;
  11. Unterstützung der Leitung des Gedenkstättenreferats.

Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeitenden und wertschätzen Vielfalt und eine diskriminierungskritische Arbeitsumgebung. Willkommen sind daher alle Bewerbungen – unabhängig von ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Personen mit familiärer Migrations- und Fluchtgeschichte werden daher ausdrücklich ermutigt, sich bei uns zu bewerben. Bewerbungen von Menschen, die anerkannt schwerbehindert oder diesem Personenkreis gleichgestellt sind, werden bei gleicher Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) bevorzugt berücksichtigt. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte als zusammenhängende PDF-Datei an Dr. Julana Bredtmann über den untenstehenden Button. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Oktober 2026. Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Bitte beachten Sie folgende Information: Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden wir Ihre personenbezogenen Daten erheben, verarbeiten und nutzen. Die Stiftung wird diese Daten nicht an Dritte weitergeben und die Regelungen der Datenschutzbestimmungen einhalten. Die eingereichten Unterlagen werden nach spätestens sechs Monaten datenschutzgerecht vernichtet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass etwaige anlässlich einer Bewerbung entstehende Aufwendungen wie z.B. Fahrtkosten, Verpflegungs- oder Übernachtungskosten leider nicht erstattet werden können. Mehr Infos und Bewerbung hier.