Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Der Vortrag rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit bis zur Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren. Mehr Informationen hier.