Nach dem Krieg wurden in Polen über 700 Personen wegen ihrer Tätigkeit in Auschwitz vor Gericht gestellt. Der Vortrag nimmt die Prozesse sowie ihre Vor- und Nachgeschichten in den Blick und bettet die polnische Strafverfolgung in den internationalen Umgang mit Kriegsverbrechern nach 1945 ein. Er behandelt die Bedingungen der Auslieferungen aus den Besatzungszonen sowie die schwierige Beweis- und Zeugensuche in der angespannten Situation im Nachkriegspolen. Ein spezielles Augenmerk gilt der Reaktion der deutschen Gesellschaft auf die polnische Strafverfolgung. Mehr Informationen hier.