Eröffnung durch Dr. Margaret Traub, Vorsitzende der Synagogengemeinde Bonn
So, 20.3. | 16 Uhr Manfred Weil (geb. 1920 in Köln) lebt und arbeitet in Meckenheim. Nach einer Tischlerlehre floh er 1939 nach Antwerpen, wo er bis zu seiner Deportation in das KZ Gurs an der „Königlichen Akademie der Künste“ studierte. Nach der Flucht aus dem Lager hielt er sich illegal in Frankreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz auf, wo er 1943 interniert wurde. 1945 Franziskanerstr. 9 (EG) kehrte er ins Rheinland zurück und studierte an der Kölner Werkschule. Seit 1951 ist er Mitglied der Künstlergruppe Bonn. 1995 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Das Leben des 90-jährigen Weil ist nach wie vor durch große Schaffenskraft geprägt. Seine Arbeiten werden im In- und Ausland gezeigt. Die Bilder, die in der Ausstellung während der Jüdischen Kulturtage gezeigt werden, können erworben werden.
Ausstellung vom 20. März bis 17. April 2011
Öffnungszeiten: Mo, Di: 9–15 Uhr; Mi, Do: 9–18 Uhr; Fr, Sa, So: 13–18 Uhr